Ainringer Wirtshausgschichten
 Ainringer Wirtshausgschichten

Mehr Bilder und die Geschichte gibt´s under Aktuelles 2!!

06.04.2016

Liebe Chaletfreunde,

wenn ich sehe wieviel jeden Tag auf unserer ainring.eu Seite sind, dann freue ich mich darüber sehr. Vielen Dank auch für die vielen Komplimente ob in schriftlicher und persönlicher Form. Mir kommt vor, unser Baustil passt allen. In den letzten Tagen hat sich wieder viel getan und es klappt täglich besser. Jeder kennt schon jeden Handgriff. Auch unsere ausländischen Mitarbeiter, die zum Teil kein Wort Deutsch verstehen, wissen was am nächsten Tag zu tun ist. Das ist der Vorteil, wenn man 5 gleiche Häuser hintereinander baut. Nur bei der Heizung haben wir ein bisschen was verändert. Wir nehmen jetzt keine Warmwasserboiler, wie im ersten Chalet, sondern arbeiten mit Durchlauferhitzern. Wir haben das getestet und die Hygiene, aber auch das Warmwasser aus Frischwasser von einem Plattenwärmetauscher ist schon eine gute Sache. Die Sache mit den Legionellen ist quasi auf null. Schönen Abend! Morgen geht´s weiter.

02.04.2016

Hallo Tourismusfreunde und alle die daran Interesse haben,

habt ihr heute die Zeitung gelesen? Schon fast dick gedruckt „außer Ainring“. Man hat vergessen zu erwähnen das Ainring nicht Mitglied ist der BGLT ist, es wurde lange als „schwarzer Fleck“ bezeichnet. Mittlerweile musste ich erfahren, dass vor 2 Jahren ein teureres Gutachten gemacht wurde. Speziallisten stellten fest, dass der nördliche Landkreis nur wenig Tourismus zu bieten hat. Das Geld hätte man sich sparen können. Ich habe im Kopf wieviel Quartiere und Hotels es in Surheim, Saaldorf, Aufham, Anger sowie Freilassing gibt. Zu Ruperti-zeiten und noch heute weiß ich wo es Zimmer gibt. Ich sage aber ausdrücklich ‚belegbare Zimmer‘, wo nicht die Gäste zurückkommen „hier bleiben wir nicht!“ Da hättet ihr euch das Gutachten sparen können, denn der alte Kirchner, der leider nicht mehr lebt, hatte jedes Zimmer im Kopf und auch ich wusste wenn’s brennt wo vielleicht noch ein Bus Platz hat oder ein paar Zimmer frei sind. Warum so ein teures Gutachten, das ist meine Frage. Ich will darüber gar nicht mehr viel schreiben, aber wenn ich mir denke, dass wir nach Aufham und Anger 3 Doppelstock schickten. 210 Betten, da durften fast keine anderen Leute da sein. Ainring, eine Tour über Rablin, Thundorf und dann vielleicht noch Feldkirchen, dann war der Bus lehr. Im Ort selbst leicht 50 Betten, dann brauchten wir aber schon den Schaider und so weiter. Ich hab immer gesagt, sie sollen mal die Karten auf den Tisch legen, wieviel Zimmer es wirklich gibt. Aber das wollten viele nicht, aus bestimmten Gründen, denn mit 4 Doppelzimmern war man steuerfrei und dann war alles anders, aber lassen wir das. Schwarzvermietet wird noch heute, da bin ich mir sicher! Nur geht’s nicht mehr ganz so leicht wie früher.

Heute stand in der Zeitung, die Russen wären aus geblieben. Sollen sich alle mal bei mir melden die Russen als Gäste hatten. Ich kann mich in den letzten Jahren nur an 8-10 Gäste erinnern. Die Russen waren doch in Ischgl oder Obertauern. In den teuersten Hotels und Schigebieten. Wieviel Russen waren denn bei uns? Da kann ich nur noch lachen. Aber ich glaube, Mitarbeiter der BGLT waren in Russland unterwegs um das Berchtesgadener Land zu bewerben, nur hatten sie nicht das richtige Produkt dabei.

Ich kenne vom Wörthersee das russische Publikum und es ist nicht einfach. Im Parks am Wörthersee, ein 5 Sterne Haus das ich führte, da erlebte ich die ersten Russen als Hotelier und als Gastgeber. Die Wiener haben das Restaurant verlassen, auch das vergesse ich nicht mehr. Aber das hat sich auch verbessert und verändert nur kommen sie nicht mehr das sind die Tatsachen.

Zu den Asiaten, da bin ich Spezialist, die kenn ich so gut wie nur selten einer im Landkreis, denn ich habe ein Hotel in Bad Goisern. Nur 3 km vom Hallstättersee. Die Asiaten sind alle am Hallstättersee. Kennen sie die Preise, die die asiatischen Gruppen zahlen, frag ich jetzt unseren Tourismusverband oder die Speziallisten. Unser Geschäftsführer Herr Sommerbauer im Alpenhotel Dachstein erzählt mir fast täglich, er hätte eine Gruppe Chinesen 30 Personen, fast alles Einzelzimmer für 22,- Euro Übernachtung Frühstück würden sie kommen. Meine Antwort ist immer „nein danke“. Dann 24,- €. Es gibt auch asiatische Gruppen die 28,- € zahlen, aber die wohnen dann in Salzburg Mitte in 4 Sterne Hotels. Sind anständige Leute. Sie frühstücken um 6.30 Uhr packen nichts ein, sind sehr höflich und dann bis 21.30 Uhr nicht mehr zu sehen. Die Küche und die Kellner warten auf die Gruppe, die haben bestimmt Hunger. Aber sie gehen alle an der Rezeption vorbei, mit vollen Taschen und gehen aufs Zimmer. Kein Getränk, kein Nebenverzehr, nur ein Blitzlichtgewitter wenn sie einen Kellner erwischen der die Lederhose trägt oder ein Dirndl mit Ausschnitt das ist gleich noch interessanter. Ich wollte euch das unbedingt einmal mitteilen, denn vorgestern wollte mir einer erzählen, es geht um die Kaufkraft und um die sogenannten „guten und teuren Gäste.“ Wo sind sie im Landkreis? Wo sind die Preise, die wir uns alle wünschen? Warum ist keiner ehrlich und sagt es wie es ist oder vielleicht haben sie nicht einmal die Erfahrung und das touristische Können. Die Gruppen in Salzburg, in den guten Hotels, bleiben um wenig Geld, nur 22-28 €. Das sind die Tatsachen. Damit sie es auch wissen, bei und kostet die Halbpension im Rupertihof 74,- €. Eine Gruppe die länger als 6 Tage bleibt kommt auch mal aus 56,- € aber das ist die Schmerzgrenze, weniger geht nicht. Es gibt in Berchtesgaden super Hotels, die den Preis oft bei Gruppen unterbieten. Auch das kann ich belegen sogar um 48,- Euro Halbpension im 4 Sterne Hotel. Ich glaube, dass für die Leser es einmal ganz interessant ist, was da alles so läuft. Ich behaupte in den letzten Jahren sind die guten Übernachtungszahlen auf folgendes zurückzuführen:

  1. Die Leute fühlen sich in Bayern und in Deutschland sicher.
  2. Es hat sich schon ein klein wenig was in unserem Landkreis getan, hier mein ich zum Beispiel Berchtesgaden, das Edelweiß und so weiter
  3. Darf man die vielen Vertreter, Arbeiter und Quartiersuchende nicht vergessen, es wurde in den letzten Jahren bei uns viel gebaut.
  4. Langsam wissen die Menschen, dass es bei uns schön ist. Nur haben wir das viel zu spät bekannt gemacht, wir haben einfach sehr viel verschlafen.

 

Ich könnte noch weiter machen, aber das einer glaubt, dass man mit einer Marke Gäste gewinnt, da ist er meiner Meinung nach 100 % falsch. Wenn ich irgendwo bin und man fragt mich wo ich herkomme sage ich immer Salzburg und dann, 5 km vor Salzburg.

Meine Damen und Herren vom Tourismus, ihr macht wieder den Fehler und vergesst Salzburg. Salzburg ist der Name und Berchtesgaden – Salzburg ist stimmig. Das unstimmigste Wort, das ich im Tourismus kenne ist „Staatsbad“. Dieses Wort ist für mich für einen Urlaub eine Katastrophe. Entschuldigt wenn ich so deutlich werde, aber es muss euch langsam einer sagen das Staatsbad an die DDR erinnert und sonstige Einrichtungen die mit einem Urlaub in den Bergen nichts zu tun haben. Ich bin voll im Stress, es ist 17:30 Uhr Hansi ist am Högl, große Feier. 2 Köche haben uns heute verlassen, einer ist krank und wir stehen zu zweit mit einem Spüler für 250 Gäste in der Küche. Unser Problem wird das Personal-Problem. Deutschsprachiges, einheimisches, freundliches und fachkundiges Personal zu bekommen, das wird die Katastrophe. Ihr werdet an mich denken. Wir können Hotels bauen so viel wir wollen, nur wer diese dann betreibt, da bin ich gespannt. Wer will noch Samstag, Sonntag oder an den Feiertagen und auch einmal, zum Beispiel heute unser Servicepersonal, bis um 1 oder 2 Uhr in der Früh arbeiten. In welcher Berufssparte gibt es das? Ich kann mich nur bei allen Gastronomie Mitarbeitern, egal wo sie arbeiten, bedanken das sie für uns Hoteliers arbeiten, oft unter wirklich harten Bedingungen. Unsere Branche ist sehr schwer und wird immer schwieriger. Vielleicht noch an den Herrn Oberbürgermeistern in Bad Reichenhall. Meine Frau und ich sind Fans von Bad Reichenhall und wenn wir eine freie Minute haben, gehen wir durch die Stadt und es ist immer schön und gepflegt und es passt so vieles. Nur, wo sind die Hotels, die diese Stadt bräuchte? Das ist das Problem und nicht die Marke. Das schönste ist dieses Stück Land mitten in Bayern, wo man wirklich einen wunderschönen Urlaub verbringen kann. Das muss auch mal gesagt werden.

Ich möchte noch hinzufügen, dass ich nichts gegen die BGLT habe. Aber es hat sich einfach sehr viel verändert und ich bin der Meinung, dass im Internetzeitalter diese Organisationen schon bald überflüssig werden.

Jeder kleine Vermieter, jeder Hotelier und jeder Gastronom ist das Zünglein an der Waage ob ein Gast zu uns kommt oder nicht. Wenn jemand zufrieden nach Hause fährt und es hat gepasst, dann erzählt er es weiter und das ist die wichtigste Sache. Ich plädiere eher dafür, dass jede Gemeinde und jede Stadt sich selbst vermarktet. Ein großes Dach, ich weiß nicht so recht. „Unter jedem Dach ein oder zwei ach.“ Mir würde es einfach besser gefallen, wenn die einzelnen Orte sich präsentieren und die Bürgermeister ihre Hoteliers und Gastronomen unterstützen. Wer investieren will, dem muss geholfen werden! Egal wie, Investoren, die in der Hotelier und Gastronomie was tun wollen braucht eure Hilfe!

Werte Bürgermeister und Bürgermeisterinnen, die Gastronomie bekommt täglich neue Auflagen, die ganzen Vorschriften und alles was so auf einen zukommt, es ist fast nicht mehr auszuhalten. Für mich ist das Thema jetzt erst mal erledigt. Ich werde mich nächste Woche wieder um meine Baustelle kümmern. Dann muss ich aber auch mal wieder ins Büro. Denn es ist einfach so, dass für 2016, für uns zu mindestens, die Sache „Belegung“ gelaufen ist. Jetzt geht’s an 2017 und da möchte ich meinen Gästen schreiben, dass der Rupertihof mit dem neuen Chaletdorf eine Wellnessabteilung mit 3.000-4.000 qm bietet. Mit mehreren Pools, Badehaus, Massagen, ein Hallenbad uns so weiter. Wir haben sonst Januar, Februar, März bald keine Gäste mehr ohne einen großen Wellnessbereich geht’s nicht. Das will ich auch einmal gesagt haben, man muss schon was tun das Leute kommen. Denn wer nicht selbst anpackt, der bleibt auf der Strecke. Jetzt ist es gleich 20.00 Uhr und ich muss auf die Bühne und morgen geht’s wieder weiter. Das sind die Wirtshausgeschichten und ich hoffe das so mancher der das liest vielleicht einmal darüber nachdenkt, was so ein Gastronom alles tun muss damit das Rad läuft. Schönen Abend!

Damit ihr auch seht, dass wir was getan haben, möchte ich euch nach 6 Wochen Bauzeitdas, erste Chalet gegen Fertigstellung vorstellen. Heute haben wir im ersten Stock den Boden gemacht. Aussenanlagen fast fertig, Bad gefliest. Montag, Dienstag Parkettböden im Wohnzimmer. Am Mittwoch können die Möbel kommen. Ich weiß nicht wie´s ihnen gefällt, aber ich bin mehr als glücklich, wenn ich das Bild mit den beiden Häusern anschaue. Es hat einfach Charme. Unser kurzfristigster Chaletgast ist gerade angereist. Alle Arbeiter heim geschickt. und bei mir gehts jetzt in der Küche weiter.

01.04.2016

In Sachen Tourismus

Da ich zurzeit rund um die Uhr auf der Baustelle bin und nebenbei noch ein volles Hotel betreibe, habe ich eigentlich keine Minute Zeit. Aber das Thema liegt mir schon sehr am Herzen und drum bin ich jetzt ins Büro. Heute 8 Uhr, habe unsere Telefonistin zur Rezeption geschickt, damit ich eine Dame zum Schreiben bekomme. Die Bauarbeiter fingen schon am 7 Uhr an, so bin ich eine Stunde abkömmlich für ein heißes Thema. Uns als „Anhängsel“ zu bezeichnen war für mich gestern ein Schock. Wenn man das Foto in der Zeitung betrachtet, sind auch die Politiker geschockt. Unterm lesen des gestrigen Artikels dachte ich an Peter Hetteggers Worte, er ist Besitzer des Hotels Edelweiß in Berchtesgaden. Er sagte zu mir: Politiker gehören nicht in den Tourismus. Solange Politiker im Tourismus mitreden wird das nichts werden. Wir haben recherchiert und einmal die Übernachtungszahlen der für mich wichtigen Orte herausgesucht. Sie können das im Internet gerne nachprüfen. Aber zum „heißten Thema BGLT“ gibt es eine interessante Geschichte. Vor 11 oder 12 Jahren war im Rupertihof eine Versammlung. Hier ging es um die Gründung der BGLT. Die damalige Geschäftsführerin sagte: „wir gehen in die Höhle des Löwen mit unserer Versammlung. Ich weiß es noch wie heute, das Lokal im Rupertihof war ziemlich voll. Da waren schon 150 Zuhörer anwesend. Ich hielt als Vorstand des Tourismusvereins Ainring einen Vortrag wie wir unsere Betten füllen, das wir in dem Fall Rupertireisen die Betten, die wir haben, voll auslasten und keine BGLT brauchen. Damals war im Gespräch 30.000- 40.000 Euro würde es die Gemeinde Ainring kosten bei der BGLT dabei zu sein. Es ging heiß her und es war ein Mitarbeiter der BGLT da, der wörtlich zu mir sagte: den Namen „Rupertiwinkel“ möchten sie aus dem Programm nehmen. Sie sind am Überlegen mit Rupertiweinkel keine Werbung mehr zu machen, weil der Name mit Rupertireisen in Verbindung gebracht wird. Beim Messestand in Berlin hätte er so viel Schlechtes über Rupertireisen gehört und viele Leute getroffen, die unzufrieden mit Rupertireisen waren. Das wolle er heute Abend mal loswerden. Ich fragte ihn wieviel Leute da waren. Er meinte nur „einige“. Was waren denn die Beschwerden? Die Gäste glaubten bei der Buchung für 7 Tage Berchtesgadener Land für 199,- € inkl. Halbpension wären sie im Hotel, sie waren dann aber auf dem Bauernhof untergebracht. Ich meinte, man müsste schon wissen was man bucht. Der Rupertihof kostet € 348,- oder € 299,- und die Privatperson € 199,-. Die Ausflüge mit den Bussen wären zu teuer. Wir verlangten damals zwischen € 30,- und € 40,-, im Packet sogar günstiger. Ich fragte ihn gleich, ob er schon mal eine Kreuzfahrt gemacht hat. Er meinte ja, er hätte auch hier Ahnung. Ich fragte, was kosten die Ausflüge mit dem Bus? Er ging mir in die Falle und meinte zwischen € 60,- und € 90,- dann lachten alle. Meine nächste Frage an den Beschäftigten der BGLT, den man auf mich ansetzt hatte, war: bei wieviel % Beschwerden Reisebüros reagieren. Er fragte wie ich das meine. Ja, sagte ich, zum Beispiel TUI-Hotels die unter 3 % Beschwerden liegen, das heißt Zimmeranzahl 3-5%, wird nicht reagiert. „Jedem Recht getan, eine Kunst die niemand kann“. Nächste Frage an den BGLT Mitarbeiter: wieviel Gäste befördert Rupertireisen wöchentlich? Ich sagte 2.000. Davon 900 bis 1.100 jede Woche ins Berchtesgadener Land. Da schluckte er. Ich stellte ihm noch eine Frage; ob er wisse, wieviel Gäste wir in den letzten 8 Jahren befördert haben. Das wusste er auch nicht. Ich sagte, mein lieber Herr, 1,2 Mio. Fahrgäste. Wieviel ist da 1 % er meinte 120.000, da lachten wieder fast alle. Nein ich sagte 1% nicht 10 %. Die Antwort will ich euch ersparen. Ich sagte ihm 12.000 unzufriedene Gäste wären 1 %, 3 % 36.000. 30 % aller Rupertigäste kommen aus Berlin und Brandenburg. 3 % von 36.000 sind? Keine Antwort. Ich fragte: waren über 1.080 Gäste bei ihnen am Stand? Da lachten wieder fast alle. Rupertireisen beförderte in seiner Geschichte 1,8 Mio. Fahrgäste. Das es da auch ein paar unzufriedene gab, ist doch kein Wunder. Aber wir ermöglichten es den Gästen aus den neuen Bundesländern für wenig Geld, in einer Woche viel zu sehen. Dieses Beispiel zeigt das wir keine Fachleute am Werk haben. Wir bekommen doch selbst keine Fachleute mehr. Hätten wir nicht unsere altgedienten Mitarbeiter, mit Jahrzehntelanger Erfahrung, dann müsste ich morgen zusperren. Die Gemeinderatsitzung, die dann folgte, war ziemlich eindeutig: Ainring geht nicht zur BGLT und ich behaupte das hat Ainring nur mir zu verdanken. Allen anderen hat man glaubhaft erzählt, sie würden Gäste von der BGLT bekommen und den nördlichen Landkreis würde man natürlich nicht vergessen. Laufener, Surheimer, Freilassinger oder auch Angerer meldet euch bei mir! Habt ihr schon einen Gast oder eine Gruppe von „drin“ bekommen? Ihr habt brav 10 Jahre lang bezahlt und nicht wenig Geld und habt dafür nichts bekommen. Die einzige Auszeichnung: „Rupertiwinkel nur Anhängsel“ das würde mir als Bürgermeister schon sauer aufstoßen! Ich weiß das viele Gemeinderäte mir zustimmen und oft hab ich das Kompliment bekommen, das ich Ainring vor diesen Kosten bewahrt habe.

Wichtige Bekanntmachung:

Aufgrund des gestrigen Artikels hab ich mir erlaubt die ersten 2 Luxus Chalets, die in den nächsten Wochen fertig werden Haus Bartholomä und Haus Watzmann zu nennen. Da ich gute Freunde habe, war unser Kunstmaler gestern um 9 Uhr da, weil ich ihm erzählte, dass ich heute die historischen Bilder an der Wand brauche. Er kam um 9 Uhr und war mit den 2 Gemälden um 16 Uhr fertig. Auf der Baustelle lief es nicht gut, weil die Arbeiter immer wieder rein gingen und schauten was dieser Mann kann. Als Beweis bekommt ihr von mir die Bilder. Den Namen des Malers gebe ich euch nicht, denn hier bin ich schon einmal sehr ausgenutzt worden. Man war sehr freundlich, fragte: könnte ich die Adresse des Malers haben? Der macht sowas eigentlich für andere Leute nicht. Aber ich sagte, es ist ein guter Freund, mal ihm das an seine Hütte. Danach hat man mich nicht mehr gegrüßt und nicht mehr gekannt. Wenn ihr von Ainring Richtung Högl geht und rechts schaut, dann wisst ihr wo das war. Aber so sind halt die Leut. Vergessen immer schnell wenn man was Gutes tut. Meine Geschichten, die ich schreibe, sind einfach wahr und sie erinnern mich täglich an den Tourismus in Ainring. Die Behauptung, der Osten hätte den Berger gerettet, kann man sich sparen. 1980, ich war 20 Jahre, war beim Neuwirt eine Fremdenverkehrsversammlung. Damals noch mit Herrn Blumer, Waldhutter, Daffinger,… „Wir haben keine Gäste, wir sind vor dem aus!“ Mit nur 20 Jahren hab ich diesen Leuten bewiesen, das Ainring 3 Monate später voll war. Mit Sonja-Reisen, Firma Wernecke, FFO, … Damals hab ich mit 6 Pferdegespannen am Tag bis zu 600 Leute befördert. Von ´80 bis ´89, wo andere keine Gäste mehr hatten und ich Teisendorf, Oberteisendorf, Neukirchen und vor allen Dingen Aufham und Anger vollmachte, das war alles nichts wert. Ich erinnere mich auch an einen guten Freund und Weggefährten, den alten Hans Kirchner, der mit mir wöchentlich 200-300 Leute verteilte. Über ihn und seine touristischen Talente werde ich auch mal schreiben. Ich könnte stundenlang schreiben, aber ich muss auf die Baustelle. Wir haben aus dem Internet interessante Zahlen herausgesucht. Es gibt ein „bayerisches Landesamt für Statistiken“ wo wir die Übernachtungszahlen hin mailen müssen. Da schreib ich euch noch eine Geschichte, da müsst ihr dann wirklich lachen. Die haben mich nämlich angeschrieben, das es kann nicht sein kann, dass wir 95 % Auslastung haben, hier müsse ein Fehler vorliegen. Ainring war nämlich bayernweit an erster Stelle bei dieser Auslastung der vorhandenen Betten. Die Ainringer wissen das, nur haben sie vergessen, wieviel Geld sie mit ihren Zimmern ohne Dusche und WC verdient haben. Sie sollen auch mal nachdenken wievielt Geschäft sie mit dem Tourismus gemacht haben. Da denke ich gerade an meinen lieben Nachbarn und Gönner, der täglich versucht unser Bauwerk stillzulegen. Seine Mutter und seine Familie und natürlich er waren vom Berger rund um die Uhr ausgelastet und haben viel Geld verdient. Ich könnte viele Beispiele nennen. So ist es halt im Leben. Nun zu den Tatsachen: wir sind das Anhängsel.

ANRING IST KEIN ANHÄNGSEL! AINRING IST UND WAR IMMER EINE LOKOMOTIVE IM TOURISMUS VON 1956 BIS HEUTE!

Zum Beispiel hat mein Vater das erste Freibad im Landkreis gebaut und die blauen Kurautobusse kamen als erstes nach Ainring und nicht nach Ruhpolding und Reit im Winkl. Die Ruhpoldinger schauten nach Ainring, wieviel Busse hier waren. Mein Vater und Fritz Daffinger haben die Geschäfte an Land gezogen. Das es nachher nicht mehr funktionierte lag einfach an den Personen, die nicht investieren und nur verdienen wollten. 1980 hatten wir im Tourismusverein Ainring nur 4 Doppelzimmer mit Dusche und WC. Ich könnte die Namen der Pensionen nennen.

Heute aus dem Internet die aktuellen Zahlen. Ainring 72.904 Nächte / Auslastung 55,4 % Schneitzelreuth 24.851 Nächte / 30,5 % Auslastung, Teisendorf hier sind die Zahlen vom Kolpingheim dabei, meiner Meinung nach daher nicht ganz vergleichbar. Interessant ist aber Anger; 19.819 Nächte / Auslastung 37,7 % ja sind wir wirklich ein Anhängsel? Ich behaupte das die Übernachtungszahlen von Ainring höher sind, aber das warum will ich nicht schreiben. Ich melde mich später.

 

Es ist jetzt 13:15 Uhr und ich komm grade von der Baustelle. Hansi braucht eigentlich meine Unterstützung in der Küche, aber es liegt mir besonders am Herzen noch einmal ein klein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Ich halte gerade die Zeitung vom Donnerstag 31.03. in der Hand, wenn ich mir die Gesichter der 3 Bürgermeister und des Landrates unter Lokales ansehe, verspüre ich keine Zufriedenheit.

Werte Herren, ich erlaube mir euch heute einmal zu schreiben und mitzuteilen, dass für uns Gastronomen und Hoteliers das größte Geschenk unsere Heimat ist. Die Nähe zu Salzburg und Berchtesgaden, zum Wolfgangsee, zum Chiemsee und so weiter ist unser größtes Gut. Wie ich noch 90 Busse hatte und in ganz Europa unterwegs war, hatten wir enorm hohe Kosten bei den Tagesausflügen. Ein schönes Ausflugsziel war oft 200-250 km einfach entfernt. Ein Tagesausflug mit 500 km war normal. Unser Hotel Baur in Disentis, Schweiz, war der Standort. Zum Vierwaldstättersee einfach 160 km, wenn man in Richtung Chur fuhr brauchte man schon eine ¾ Stunde nur zur Autobahn, zum Bernardino oder ins Tessin, immer einfach 200 km für einen vernünftigen Tagesausflug. Bei uns ist das anders, 30 km nach Berchtesgaden und, und, und.

Ich erlebe es grade bei unseren Chalet Gästen, da hatte letzte Woche eine Familie, die sind Stammgäste in Priesteregg. Priesteregg ist die Nummer eins Adresse in Sachen Chalet. Immer ausgebucht top Lage und hervorragende Bewirtung. Ob die Häuser schöner sind wie die unseren ist Geschmackssache. Zumindest sagten die Gäste, sie waren jetzt 8-mal im P… und zum ersten Mal in den Bayern Chalets. Ich fragte was ihnen besonders bei uns gefallen hat, denn sie kommen wieder. Die Nähe zu Salzburg, dem Outlet, Königssee, Berchtesgaden. Sie waren in einer Woche 3-mal in Salzburg und das auch abends. Sie sagten unsere Gegend ist ein Wahnsinn. Sie haben es nicht gekannt und nur weil sie im Internet Chalets gesucht haben kamen sie überhaupt auf uns und das Berchtesgadener Land. Ich bin der Meinung, dass die Marke oder der Markenfindungsprozess überhaupt keinen Einfluss hat. Der Gast entscheidet und der Gast fährt dort hin wo ihm vielleicht sein Arbeitskollege erzählt hat, dass es dort schön ist. Mund zu Mund Propaganda ist die Wichtigste. Ein guter Internetauftritt ist natürlich heute auch sehr wichtig, aber mittlerweile haben alle einen guten Auftritt und die Gewinner sind meiner Meinung nach die guten Hotels. Die Hotels, die was bieten, wo das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

War gestern geschockt, als mir Herr Dr. Birner sagte, der nördliche Landkreis hätte nur 1% Wirtschaftskraft im Tourismus. Stimmt das wirklich? Er erzählte mir dann, dass bei uns zum Beispiel in Ainring die Wirtschaftskraft die Annahütte sei. Ich fragte was das mit dem Tourismus zu tun hat. Angeblich ließen die Herren ein Gutachten erstellen und im nördliche Landkreis, also Laufen Freilassing und so weiter, hier gibt es fast keinen Tourismus nur 1 %. Ich bin der Meinung, dass das Gutachten nicht den Tatsachen entspricht. Man kann doch nicht im Gutachten ein Stahlwerk mit einem gastronomischen Betrieb vergleichen. Diese Umsätze und diese Zahlen haben mit unserer Branche nichts zu tun. Ich sagte Herrn Dr. Birner, dass für mich die Übernachtungszahlen wichtiger seien, aber er meinte, wenn die Quartiere billig sind, ist das keine Wirtschaftskraft. Diese Aussage hat mir eine schlaflose Nacht bereitet, weil ich das ganze nicht verstehe. Zum Beispiel: gestern fuhren von uns 180 Gäste nach Berchtesgaden zum Königssee. Ich glaube alle machten die Schifffahrt, dann haben sie gegessen und getrunken und abends bei unserem bayerischen Abend hatten mindestens 50 Damen ein neues Dirndlkleid an. Ich machte noch Spaß: Berchtesgaden ist ausverkauft, das kam im Radio. Ihr seid ja alle so hübsch. Herr Berger, alles heute gekauft! Wir lieben Bayern! Wir hatten letztes Jahr über 55.000 Gäste. Es gibt fast keinen Tag an dem ich nicht zu den Gästen gehe. Seit Jahren sind Dirndl und Lederhose wieder groß in Mode. Kann man eine Lederhose oder ein Dirndlkleid mit den Umsätzen eines Stahlwerks oder einer anderen Fabrik vergleichen? Ich glaube nicht! Im Endeffekt wird einfach nur unterschätzt. Auch ein Gast der vielleicht nur in einer Privatpension € 30,- Übernachtung mit Frühstück zahlt, lässt genau so viel Geld bei uns wie ein Gast im 4 * Hotel Edelweiß 130 – 150 € oder ein Berger Chalet Gast mit 250,- € pro Person und Nacht. Ich habe mich immer fürchterlich geärgert, wenn sie über unsere Busgäste gemeckert haben. Die Leute hätten keine Kaufkraft. Das stimmt nicht! Die Gäste haben zwar ihr Budget, aber sie fahren mit der Seilbahn zum Predigtstuhl, sie fahren mit dem Schiff über den Königssee und sie schlafen vielleicht im nördlichen Landkreis und drum bin ich über den Ausdruck „Anhängsel“ nicht nur enttäuscht sonder verärgert.

Werte Herren, sollten Sie das lesen, dann kommen sie heute Abend mal in den Rupertihof, schauen sie sich 200 Hausgäste einmal an und suchen sie dann im Landkreis ein 2. Haus, am besten gleich noch heute, das auch 200 Hausgäste hat. Aber zu einem guten, vernünftigen Preis, wie bei uns mit 74,- € inkl. Halbpension. Und jetzt kommt’s meine Herren, in Reichenhall, wie in den letzten Jahren über die Website „Berge & Meer“ im Hotel Axelmannstein all inklusive für 38,- € angeboten wird, gegenüber vom Bahnhof sogar nur für 28,-€. Bevor behauptet wird, in Ainring wär´s billig, sollten sie einmal zuerst in Bad Reichenhall nachschauen, wie hier in den letzten Jahren mit den Preisen geschleudert wurde. Ich kann Ihnen 5 Hotels nennen, die mit solchen Preisen arbeiten und es ist für mich unerklärlich. Was sagt man zu einem Stammgast wenn Gäste über Berge & Meer für 38,- € im Haus sind  und der Stammgast nach 30 Jahre  im Axelmannstein 140,- € für Übernachtung mit Frühstück bezahlt. Das sind die Probleme die man besprechen müsste und über die man nachdenken soll. Preis-Leistung muss stimmen, zufriedene Gäste, ein gutes Unterhaltungsprogramm und wir müssen werben, mit Salzburg, Wolfgangsee, Berchtesgaden und Königssee. Wir sind das Tor zu den weltberühmtesten Fremdenverkehrsorten. Die Marke interessiert keinen Gast. Das was drin ist, in der Dose, ist wichtig.

Soeben kommt ein Anruf auf meinem Handy von meiner Frau Öllerer, Buchungszentrale, ein Herr Professor möchte das Chalet ab heute für 8 Tage buchen. Jetzt hab ich ihm erklärt, dass wir im Moment eine Baustelle haben und es auch mal laut werden kann. „Macht nix, solang sie mir nicht ins Kreuz bohren, wir wollen nur weg.“ Er war schon da. Und will heute gegen 17:00 Uhr anreisen. Mit dem mach ich jetzt Schluss, ich habe genug geschrieben. Morgen hab ich noch ein paar wichtige Hinweise für den Tourismus im Berchtesgadener Land. Abends noch ein paar Fotos von der Baustelle, dass ihr auch seht, dass ich wirklich was tu und nicht nur gscheit daher schreib.

In den letzten Tagen hat sich was getan. Mein Freund, ein Lüft´l Maler, hat in 6 Stunden 2 Gemälde gemacht. Einmal Bartholomä und einmal Haus Watzmann. Wie ihr seht ist einiges passiert. In Haus 1 läuft die Heizung und morgen Parkettboden. Und morgen wird auch der Rasen gesäät. Heute 3 Bäume gepflanzt und den Balkon hab ich heute vormittag mit Aslan gemacht. Von 8 bis 12. Siehe Foto. Hab viele Besucher. Alle sind von den Chalets begeistert. Morgen gibts was über den Tourismus BGLT und die Marke, die sie noch immer suchen. Schönen Abend. Hab keine Zeit mehr. Kein Bett frei und das Ende März.

Ja wir ham´s geschafft. Um 18:00 Uhr war das Dach zu, die Dachpappe oben und es begann zu regnen. Heute kann ich nicht mehr schreiben, weil ich nicht mehr kann. Nur noch DANKE an Alle, an meinen Trupp. Das werd ich euch nie vergessen!!! Mein Nachbar, der Franzl, war heute viel mit dem Traktor unterwegs. Auch über die gesperrte Straße ist er wieder gefahren. Er wollte mich zu Explosion bringen. Das ist ihm leider nicht gelungen. Ich war zu gut aufgelegt.

23.03.2016

So schauen die Chalets von außen aus. Der Bürgermeister und viele andere haben gesagt, dass das schönste am Chalet die Außenverkleidung aus Lärchenholz ist, dass dies den Charakter gibt. Wir wollten eigentlich ein bisschen Abwechslung, außen weiß verputzt mit grünen Fensterläden. Aber ich habe auf unseren Gemeindechef gehört und er hat Recht gehabt. Jeder, der an der Baustelle vorbeikommt fragt mich, wo ich das schöne Lärchenholz her habe.

23.03.2016

Heute, Mittwoch 23.03.2016 hatten wir um 07:30 Uhr eine große Diskussion, heute Regen, wir machen keinen Dachstuhl. Ich sagte Nein, wir packen das. Jetzt ist es 10:45 Uhr, es regnet nicht, das Gerüst steht und wir fangen zum Aufstellen an. Weitere Informationen dazu heute um 17:00 Uhr.

Ich hoffe, heute Abend die Fotos vom Dachstuhl und vom fertigen Dach von Haus 5 präsentieren zu können. Man braucht einfach Glück, gute Leute und einen, der die Entscheidungen trifft. Das ist beim Bau sehr wichtig.

23.03.2016

Genau heute vor 5 Wochen um 15:00 Uhr haben wir die Baugenehmigung für die weitern 5 Chalets erhalten. Mein Ziel war jede Woche ein Haus. Am letzten Montag schaute es nicht danach aus dass wir das schaffen, wir hatten keine Steine mehr. Am Dienstag früh waren wieder neue da. Gestern, am 22.03.2016 haben 6 Maurer die Außenwände gemacht und um 18:30 Uhr die Decke betoniert. Ja, das sind einfach nicht nur Arbeiter, sondern Freunde, die so zum Unternehmen stehen!

19.03.2016

Hallo Freunde,

genau 4 Wochen Bauzeit und wir haben 4 Rohbauten fertig. Beim 5. Chalet, wie ihr auf dem Foto seht, haben wir gestern die Bodenplatte betoniert. Jetzt ist es 18 Uhr und mein Team mauert immer noch. Ich habe gesagt „macht Feierabend, es reicht für heute.“ Alois meinte, „Chef, das machen wir noch fertig“. War mir nicht ganz sicher ob wir die neuen Chalets nicht vielleicht ein bisschen abwechslungsreicher machen. Eins weiß mit grünen Balken oder mit einer anderen Holzverschalung usw., aber irgendwo gefällt mir halt Lärchenholz am besten. Ich habe das Glück einen tollen steirischen Bauern und einen österreichischen Sagler zu haben, die mir das schönste Lärchenholz liefern. Schneiden tut’s mir dann der Dufter in Roßdorf und trocknen, das können wir selbst. Also, die Entscheidung steht fest, alle Häuser werden wieder mit Lärchenholz verkleidet. Mich würde eure Meinung interessieren. Schreibt mir doch eine Mail wie euch die Chalets gefallen.

Haus 1 bekam am Donnerstag den Estrich. Ab heute wird gefliest und ab Montag sogar geheizt. Wir sind im Zeitplan, wenn das Lagerhaus Teisendorf nicht ständig Lieferschwierigkeiten hätte. Nein, sie sind gut und liefern prompt, aber sie sagen wir sind zu schnell. Wenn ich schimpfe, dann kommt wieder der Chef und sagt: „das gibt’s ja nicht, jetzt sind die Steine schon wieder weg!“ Montag brauchen wir 36ger Steine, sonst steht die Mannschaft. Herr Hiebel, lassen sie sich was einfallen! Ich will am Mittwoch mit dem 5. Dachstuhl beginnen. Ostern muss das 5. Haus stehen. Wir schaffen das! Aber ob ihr Steine her bringt, das werden wir sehen.

Zurzeit ist für mich die größte Aufgabe das Material zu beschaffen, denn wir machen ja auch den Dachstuhl selbst und wir brauchen wahnsinnige Mengen gebürstete und gebeizte Holzplatten. Jedes Haus über 120 qm und für alle benötigen wir gebürstete und gebeizte Mehrschichtplatten. Allein das ist keine leichte Aufgabe. Die Windläden und das ganze Holz für den Dachstuhl, keine Leimbinder. Ja es ist oft nicht ganz einfach. Aber es läuft wie am Schnürchen und ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Es kamen viele Anfragen, warum es keine Geschichten mehr gibt:                                                                                 

1. Hab ich keine Zeit und

2. Muss ich jetzt das Buch langsam fertig stellen und ich kann nicht das ganze Pulver verschießen.

Übrigens: letzte Woche hat schon 2-mal einer in einem neuen Chalet seine Notdurft mitten im Wohnzimmer verrichtet. An die Videoüberwachung hat er nicht gedacht! Ich gebe ihnen den guten Rat sich zu melden und zu entschuldigen. Wer meine Geschichten gelesen hat, kann sich vielleicht erinnern, dass es sowas schon öfters gab, nur damals gab’s keine Videoüberwachung. Aber das ist noch auszuhalten. Solange nicht mehr passiert bin ich ganz zufrieden, aber es ist schon ein Wahnsinn welche Menschen es unter uns gibt.

Vielleicht hab ich morgen noch ein paar gute Fotos und es fällt mir noch was ein, nur heute reicht´s. Jetzt ist es 18:30 Uhr, wir haben das Haus voll und ich muss heute noch auf die Bühne. Ich hoffe morgen auf einen ruhigen Tag. Wünsche euch ein schönes Wochenende.

Das schöne Wetter tut dem Högl gut! Wir hatten heute viele Gäste eine tolle Geburtstagsfeier und für Ostern haben wir noch freie Plätze! Montag ist viel los, Sonntag gibt’s aber sogar noch Plätze im Panoramarestaurant. Freu mich schon auf viele Freunde die am Karfreitag kommen.  

Leider hab ich zum Schreiben zurzeit keine Zeit, aber ihr bekommt von mir immer ein paar Baunachrichten und die aktuellen Fotos. Wenn alles klappt, dann machen wir morgen beim 4. Haus den Dachstuhl drauf. Das Erste Haus ist mit Holz verschlagen und wie ihr seht schaut´s ganz gut aus. Heute haben wir am Ersten Haus den Einstrich gemacht und ab Übermorgen fangen wir an zu heizen. Haus 1 wird wie geplant Mitte April bezugsfertig sein. Haus 2 Anfang Mai. Die ersten Bäume habe ich heute auch schon gepflanzt. Es läuft wie am Schnürchen. Alle sind mehr als fleißig und ich habe immer das Gefühl, das alle Mitarbeiter eine rießen Freude haben und das ist schön.

12.03.2016

Gestern war jemand bei mir auf der Baustelle und fragte mich, wer der Andere ist, der in Ainring baut. Ich sagte: „200 m weiter, mein lieber Nachbar!“ Darauf meinte er: „warum geht das so langsam?“ Ich erklärte ihm: „das musst du verstehen, der hat keine Zeit, der denkt Tag und Nacht nur an eins: uns zu stoppen. Schreibt Kilometer lange Briefe an die Behörden und verklagt alles was Rang und Namen hat.“ Es wird scharf geschossen, wahrscheinlich wird sogar das Rohr jetzt umgebaut. Es wird tatsächlich eine Kanone. Direkt auf das Chalet Dorf gerichtet. Die Munition, 30 cm Durchmesser, kommt wahrscheinlich von der Festung Hohensalzburg. Ja, es ist schon interessant, was bei uns in Ainring läuft. Angeblich kümmert sich jetzt jemand, wo das ganze Wasser her kommt und wer der Übeltäter ist. Ich bin ja mal gespannt. Mein Gutachten hat 56.000 Euro gekostet, die Rückhaltebecken mit allen Leitungen ca. 550.000 Euro. Wenn jetzt jemand eine Lösung hat und sogar weiß, dass das Wasser von unten läuft und nicht beim Berger stehen bleiben kann, dann bin ich ja dankbar. Wäre dieser Jemand früher gekommen, hätte ich mir viel Geld, Zeit, Ärger und so weiter erspart. Ein Gemeinderat, Sepp Brandstätter, konnte sich genau erinnern, an die Pauli Hütte, an das Anwesen von meinem Bruder Hansi, all das stand schon bevor die Kreisstraße kam. Dass die Kreisstraße die Barriere ist, da braucht man nicht besonders schlau sein, das sieht jeder. Ich sag’s nochmal: wenn jetzt wirklich jemand das Ganze aufrollt, dann bin ich einmal gespannt was dann mit dem ehemals offenen Graben passiert, der breitflächig das ganze Wasser, das vom Högl kam aufnahm. Wer hat verrohrt? Warum hat man verrohrt? Und warum hat man nicht bei den vielen Schäden die mein Vater, mein Bruder und ich hatten einmal gesagt, man muss hier den Geschädigten helfen? Wo war der Hochwasserschutz, der eigentlich für alle gelten soll? Dass ich enttäuscht bin könnt ihr vielleicht alle verstehen. Ich hoffe es zumindestens, denn das Wasser läuft von oben nach unten. 100-160 Camper waren einmal auf diesem Gelände. Vorzelte und Versiegelungen mit Platten, genau so viel Versieglung, wie für ein Chalet und jetzt auf einmal ging´s zwecks 18 Chalets, die bergauf stehen nicht mehr. Kann das jemand verstehen? Vielleicht haben sie eine Idee.

Schönen Sonntag, muss pausiere, bin krank. Grippe und volles Haus. Ich brauche eine Pause!

06.03.2016

Hallo Freunde,

leider hab ich mich diese Woche nicht melden können. Es war tatsächlich keine Zeit. Jeden Tag volles Programm und dann noch Einschulung mit Hansi in der Metzgerei. Wir haben jetzt im Rupertihof eine kleine Metzgerei eingerichtet, sodass ich ihm nach und nach das Wursten lernen kann. In der großen Metzgerei ist das zu hektisch und drum müssen wir einfach klein anfangen. Derselbe Kutter mit dem ich beim Gommei Hermann gelernt habe. Am Donnerstag hatten wir am Högl eine Gesellschaft gehabt. Fast 100 Mann die alle Bratwürste bekommen. Um 12 Uhr holten sie mich von der Baustelle und in genau 50 Minuten waren 200 Würste im Kessel. Zum Thema keine Hektik. Ich weise auch einmal darauf hin, dass wir alles aus frischem Fleisch und eigener Schlachtung herstellen. Ich hasse gefrorenes Wurstfleisch, da weiß man nie was drin ist und von den eigenen Schweinen, beziehungsweise von Herbert seine guadn Sau, ist es leicht eine gute Ware herzustellen. Ein paar Fotos, auch in der Hektik. Es macht großen Spaß jungen Menschen was zu lernen, vorallem wenn sie Interesse haben. Für mich ist es sehr wichtig, dass mein Sohn einmal sagen kann, das Wursten hab ich vom Papa gelernt. Und das die Tradition der eigenen Metzgerei beim Berger bestehen bleibt. Wie viele Betriebe im Landkreis gibt es noch die selbst schlachten und eigene Metzgerei und Gaststätte haben?

Auf dem Bau läuft’s gut, bekommen jeden Tag viel Besuch und es freut mich einfach, wenn die Leute sagen das es schön wird. Einer brachte mich auf eine gute Idee und es muss doch auch mal wieder was zum Lachen geben.

Das Ainringer Baurätsel

Ein Ainringer hat Mitte November zum Bauen begonnen. Der Bau sieht ähnlich aus wie ein Chalet. Die Genehmigung lief ohne Probleme, weil er einen braven Nachbarn hat der nichts dagegen hat, wenn ein anderer baut. Ohne Genehmigungsprobleme ging´s Mitte November los. Parallel wollte der Andere auch zum Bauen beginnen. Schau ma mal wer schneller ist. Aber da kam die Idee mit dem Dränverband und der Eine wurde gestoppt. Der Andere baute weiter. Jetzt ist die Frage, wer ist schneller. Sie haben zufällig die gleichen Traktoren, also auch hier gleicher Maschinenstand. Überhaupt herrscht große Einigkeit bei beiden, darum läuft auch der Bauwettbewerb so gut.

Baubeginn Mitte November 2015, Bezugsfertig schau ma mal
Baubeginn 18.02.2016, Bezugsfertig voraussichtlich 15.04.2016

Damit das Ganze auch gereicht abläuft, sollte man wissen, dass der Eine 5 Häuser baut und der Andere eins. Wichtig ist noch und das sollte man nicht vergessen, das der Andere, der wie der Eine behauptet, nichts kann 5 Chalets baut und der Andere; siehe Foto. Das interessante aus der Geschichte, dass der Eine alles selbst macht mit seinen eigenen Mitarbeitern, obwohl er selbst nix versteht. Das sagt der Andere zu jedem Spaziergänger und nicht zuletzt auch zu meinen Söhnen, dass sie einen Depp als Vater haben.

Ich würde ja gerne einen Wettbewerb starten, so wie bei Architekten, einen Baumeister Wettbewerb. Wer ist schneller und was wird schöner? Es soll auch mal wieder lustig sein. Angeblich wird ja der Anbau von dem Anderen ein Büro für die Berger Gegner, wo sie ungestört ausbrüten können, wie sie das Chalet-Dorf zum Erliegen bringen. Es braucht da gescheite Leute, Ruhe und ein eigenes Konferenzzimmer mit schalldichten Wänden, damit alles geheim bleibt. Wie hat der Wimmer Franz immer gesagt, die Sache muss geheim bleiben, das dürfen höchstens 30 wissen. Ja da schaut ihr was ich alles weiß, ich hab halt doch noch ein paar Freunde, beziehungsweise sogenannte "Zuadroga".

Gestern waren wir im Dachstein, wo wir auch gerade umbauen. 40 neue Junior Suiten und schöne geräumige Zimmer. Schaut mal ins Internet www.ruperti-hotels.de. Die neueste Suite haben wir gerade gestern eröffnet. Das Haus ist ein typisches Winterhotel. Wir waren gestern ausgebucht, heute ist es ein bisschen ruhiger, aber morgen schon wieder voll. Der Renner ist zur Zeit Reit im Winkl, der Kuhstall. Angeblich sagen die Leute, der Kuhstall wär das beste Speiselokal in Reit im Winkl. Es hat sich auch von vorherigem Jahr auf heuer, durch die 2 neuen Köche und den super Geschäftsführer, den Herrn Gritsch der das Ganze für uns führt, stark verbessert.

So, jetzt nochmal zur Baustelle, 2 Häuser sind soweit fertig. Beim 3. machen wir am Dienstag den Dachstuhl. Haus 4, Mittwoch, Donnerstag Bodenplatte, nächste Woche Dachstuhl. Mein Traum wäre, dass 5 Rohbauten bis Ende März stehen und das in 5 Wochen Bauzeit. Wir haben wirklich super Leute und es klappt besser als ich gedacht habe. Jetzt kommt die Installation. Die Häuser mit diesem Luxus, da ist ganz schön was los. Wieviel Leitungen und Leerrohre das Ganze braucht... Aber, wir schaffen das! Wünsche einen schönen Sonntagabend, wenn’s was Neues gibt, dann werde ich mich melden.

Bei meiner letzten Geschichte von meiner Mutter und vom Lenzen Wirt und von ihrer ersten großen Liebe, da gab’s große Aufregung. Aber wos wahr is, is wahr. Wenn man es den Kindern und Enkeln anders erzählt oder vielleicht gar nicht, da kann ich auch nicht dafür. Ihr habt halt in eurer Verwandtschaft jemanden der ein Buch schreibt und sind wir doch mal ehrlich, ihr habt doch auch immer alles ganz genau gewusst und erzählt, aber nicht damit gerechnet, dass ich mal zum Schreiben anfange. Meine Mutter und ich haben mit der Sache überhaupt kein Problem. Ich bin sehr froh das sie nach Ainring kam, sonst wär ich vielleicht in Ufering und müsste jeden Tag mit dem Traktor ins Moor fahren zum Stechen. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis und das soll sich auch nicht ändern. Nur darf diese Geschichte bei meinen Geschichten einfach nicht fehlen. Und der fränkische Ortsgendarm braucht sich auch gar nicht so aufregen. Meine Oma sagte immer: „der Stecker-Schmeißer, dea wor da erste Speerwerfer in St. Georgen.“ Und: „es wär gscheider, er soll wos arbeit´n ois wia den ganz´n Dog den Stecker übers Haus schmeiß´n.“ So ist das halt, wenn man einen Schriftsteller in der Familie hat oder da hinein heiratet. Ich möchte euch nur eins sagen: dass ich sehr froh darüber bin, dass es meiner Mutter jeden Tag gut geht. Dass sie jeden Tag ein Schnitzel mit Suppe und Nachspeise essen kann, dass sie mit dem hauseigenen Lift in ihre Wohnung fahren kann und wenn sie Musik und Unterhaltung will, dann kann sie die täglich von 7 bis 23 Uhr haben. Meiner Mutter geht es Gott sei Dank gesundheitlich sehr gut, sie ist bei vollem Verstand und was früher war weiß sie ganz genau. Sogar, dass der Baugrund 300 Mark gekostet hat, über tausend Quadratmeter und den Notarvertrag gibt’s auch noch. Und das meine Mutter den Grund vom Lenzei bekommen hat, das ist so und nicht anders. Aber bitte, lasst die Kirche im Dorf, ist alles schon lange her und für die Leser interessant, denn wahre Geschichten gibt’s eh nur noch selten.

 

Spruch des Tages: wenn der Wind der Veränderung weht, dann die einen mauern und die anderen windmühlen.

27.02.2016

Hallo Freunde,

wenig Zeit zum Schreiben, volles Programm. Kurzer Bericht von der Baustelle: Haus 1 wird am Montag gedeckt. Der Spengler ist bestellt. Dann soll´s schlecht Wetter werden. Da wir bei 2 Häusern jetzt das Dach drauf haben, könne wir Haus 1 schon heizen. Wir beginnen mit dem Innenausbau und mit der Installation. Wenn´s gut läuft, dann werden wir am Donnerstag den Estrich rein machen und können ab Freitag langsam heizen. Da müssen aber alle gesund bleiben und weiterhin bereit sein voll an einem Strang zu ziehen. Langsam werden alle schon müde, auch ich. Aber wir haben es geschafft, dass die Fenster in Haus 1 drin sind und somit haben wir keine Witterungsprobleme mehr. Haus 3 betonieren wir am Montag die Bodenplatte und wenn’s Wetter einigermaßen geht wird Haus 3 gemauert, aber da brauchen wir glück mit dem Wetter.

Rupertihof; der stärkste Tag in diesem Jahr. Auer Hansl hat das 14. Mal sein Seminar. Lauter junge, tolle Leute. Gute Musikanten. Ich höre sie nur wenn ich in der Küche bin. Aus allen Zimmern klingt Musik und ich glaube über 30 Lehrer sind dabei. Für mich als Musiker sehr interessant, aber was mich besonders begeistert: wie diese jungen Volksmusikanten beieinander sind und wie gut sie spielen. Finde dieses Seminar sowieso einmalig. Keiner macht was kaputt, keine Randalierer. Lauter anständige Menschen, das muss ich immer wieder erwähnen. Den Auer Hansl kenn ich seit meinem 5 Lebensjahren. Sein Vater hat meinem Vater 1955 gesagt, wir malen einen Heiligen ans Haus, den heiligen Rupertus. Da meinte mein Vater: dann wird’s der Rupertihof. Dem Hansl sein Vater und mein Vater waren gute Freunde, nur einmal wurde er narrisch, als mein Vater den 6. Heiligen vom Bagger abmontieren ließ. Da sagte der alte Auer: „jetzt konnst dan se´im onee moin, i mog nimma!“ Aber die Giesi hat ihn dann doch überredet und an den Rupertihof kam dann der 7. Heilige Rupertus vom Hans Auer und der ist heute noch an unserem Haus. Übrigens, die Giesi, wie ich ein Kind war hat sie mir immer so grausige Geschichten erzählt von den Perchten und so weiter, das ich nicht mehr schlafen konnte. 50 Jahre kenn ich jetzt die Familie Auer und ich möchte mich jetzt auch einmal bedanken für die Freundschaft und die vielen schönen Stunden die wir gemeinsam erleben durften. Auch wenn wir unterschiedliche Musik machen, ich bin ein Fan von der echten Volksmusik und der Hansl hat mich auch immer ausspielen lassen was ich wollte und so soll´s sein. Jetzt ist es 19:30 Uhr und der Hansl weiß noch nicht, dass im Saal 400 Türken sitzen, türkische Verlobungsfeier. Die Musik wenn er hört, da bin ich gespannt was er sagt. Er sagte nur zuerst „was riecht denn da so komisch?“ Das Parfüm von der Verlobung kam über den Saal, vorbei an den Toiletten bis zur Theke. Ich sagte nur „eine türkische Feier.“

Die Polizisten waren nicht begeistert. Sie haben Nachtschicht und den ganzen Tag die Musik, aber auch das ging gut. Vielleicht noch zur Erklärung: wir hatten heute Nacht im Rupertihof und im Gästehaus 240 Hausgäste. Das heißt 240 Frühstück, Mittag Auer Hansl mit 140 Personen, am Ulrichshögl 190 Personen, Senioren aus Österreich und im Rupertihof war Nachmittag auch noch Programm. Jetzt ist es 19:35 Uhr und die Musikanten ca. 140-180 mit Besuchern haben schon gegessen. Die Hausgäste bekommen Buffet und im Saal sitzen 400 Personen zur Verlobungsfeier. Auch mit 4 Gerichten zur Auswahl. Alle eingeladen vom Brautvater, alles frei. Die feiern Verlobung anders wie wir. Anbei ein paar Bilder vom heutigen Tag. Meine Mutter hat Besuch, unser Stammgast und Baupolizist ist auch mal wieder da.

Der Spruch des Tages: Hätten Hansi und ich in Palling nicht einen Kochkurs g´macht, dann hätten wir das nicht geschafft, gute Nacht!

26.02.2016

Spruch des Tages

in oaner Woch a Haus, des war mein Ziel.

Jetzt san`s zwoa, des war eins zu viel.

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Leider kann ich heute nicht viel schreiben, denn heute ging mir die Kraft aus. Um 15:00 Uhr machte ich Feierabend, als alle Fenster gesetzt waren. Ab morgen können wir Haus 1 elektrisch heizen. Haus 2 Dachstuhl fertig. Ab morgen Innenausbau Haus 1. Jetzt bin ich wieder fit. Heute ist der Auer Hans´l mit seinem Seminar im Haus. 120 Teilnehmer. 50 Polizisten und noch 50 Hausgäste. Morgen ist die Krönung. Aber das schreib ich euch noch. Gute Konstellation. Im Lokal der Auer Hans´l und im großen Saal eine Türkische Verlobungsfeier mit 400 Personen. Nachmittags 200 Senioren am Högl. Also in allen Räumen einzigartig.In jedem Zimmer Musik. Die Lehrer mit ihren Schülern machen im Rupertihof Musik von 08:30 bis, zum Beispiel wie letztes Jahr, 07:30. Also 23 Stunden live. Ich morgen nix Baustelle, Metzgerei. Gute Nacht!!!

Die Oma bereitet mit dem Hansi schon das Richtfest vor. Sie hat gesagt, wenn das der Papa noch erlebt hätt. Sie hat auch a Freud mit den Chalets. Kaum zu glauben, jetzt steh nicht 1 Chalet sondern 2. Meine Mitarbeiter haben es geschafft.

23.02.2016

Heute war die Baupolizei wieder da 94 Jahre ist der Mann. Der Lois ist glaub ich mein Glücksbringer, denn heute haben wir viel Glück gehabt.

Spruch des Tages: Geld ham se alle ghobt auf der Titanic, nur koa Glück.

In der Früh war die Entscheidung: Dachstuhl ja oder nein. Alle waren gegen mich. Der Chef spinnt. Ich sagte: „wir packens! Scheena werds nimma!“ 3 Mal hat uns der Regen erwischt. Keinem ist was passiert und „du brauchst hoid einfach a Glück und fleißige Leid“. Ich weiß nicht ob meine Arbeiter meine Geschichten lesen, aber allen die in den letzten Tagen dabei waren vielen herzlichen Dank! Ihr wart alle spitze und ich werd euch das nicht vergessen. Am Donnerstag um 14:00 Uhr; Bodenplatte und heute den Dachstuhl, nicht nur den Dachstuhl, sondern Zugeschalt. Ich glaube, wir sind schneller wie jede Fertighausbaufirma. Wer das alles bei uns macht wollen viele wissen? Ich habe 2 Maurermeister eingestellt, einen Polier der 40 Jahre auf dem Bau ist, 4 Tschechen. Kein Wort deutsch, aber sehr fleißig. Liebe Frau Merkel, sie schaffen das, aber ich bald nicht mehr. Ein Tscheche kann deutsch, aber der ist halt auch nicht immer da wo man seine Sprachkenntnisse braucht. Vielleicht darf ich noch anmerken das ein Haus steht, mit Dachstuhl. Das Zweite ist auch schon bis zur Decke fertig und das alles in einer Woche. Dann hab ich noch 4 Helfer die deutsch sprechen und meinen Zahid der schon 25 Jahre bei uns ist. Aslan ist leider krank. Ja, wir sind momentan 15 Mann auf dem Bau. Ich bin jede Sekunde dabei. Bloß morgen muss ich mal wieder ins Büro, meine Geschäftsleitung meint, dass es so nicht weiter geht. Ich wünsch ihnen einen schönen Abend. Ich bin todmüde, muss aber noch in die Küche und heute Abend noch kurz auf die Bühne. Verbleibe mit freundlichen Grüßen von der Baustelle. Wir haben es geschafft. Den Mitarbeitern herzlichen Dank, ich werde euch das nie vergessen.

Ein Foto bei der Arbeit, das andere Foto ist vom neuen Haus Schlafzimmer mit Blick nach Salzburg.

22.02.2016

Ich stehe täglich 10-12 Stunden auf der Baustelle und habe Zeit ein bisschen nachzudenken. Da fiel mir ein, dass ein Leser schrieb warum ich keine Gedichte mehr schreibe. So kam mir die Idee, wenn’s irgendwie möglich ist, täglich einen Spruch des Tages zu verfassen.

Die Nummer eins und so fangen wir an, lautet: Bau ein Haus aus Stein, dann wirst du immer glücklich sein.

Spruch 2: Baust du ein Haus aus Holz und viel Nägel, brummt dir nur der Schädel.

Spruch 3: Bei Gewitter musst di´ ducken, der Blitz brachte auch mich zum Zucken.

Spruch 4: Die Sonne scheint der Berger lacht, dass hätt der Hahnei Huaba nie gedacht. Wer zuletzt lacht, lacht am besten, den Berger soll man nicht unterschätzen.

Übrigens, es ist jetzt 9:30 Uhr, wir fangen mit dem Deckenschalen an und wenn alles klappt, dann können wir heute die Decke betonieren. Das wäre der absolute Wahnsinn. Ich muss mir in der Früh ein Ziel setzten und wenn alle mitmachen, dann wird’s schon klappen.

Am Donnerstag um 14 Uhr haben wir die Genehmigung erhalten.
 Um 15 Uhr haben wir die Bodenplatte betoniert. Heute, am Samstag, um 16 Uhr stehen bereits die Aussenwände. Habe leider keine Zeit mehr zu schreiben. Melde mich morgen wieder. Und vielen, vielen Dank für die reichlichen Glückwünsche. Das hat mich wirklich sehr gefreut. 20.02.2016

Der älteste Ainringer, der täglich fragte wann es losginge, war pünktlich auf der Baustelle. Alois Niederauer 94 Jahre. Ein langjähriger Freund der Familie Berger

18.02.2016

Heute um 14:20 Uhr haben wir vom Landratsamt Berchtesgadener Land, von Herrn Erichs persönlich, die Baugenehmigung für unsere Bayern-Chalets erhalten!

Vielen herzlichen Dank allen Freunden, Gönnern und Behörden!

Die Firma Kraller liefert heute um 15:30 Uhr 38 Kubikmeter Beton.

Fotos kommen in Kürze

14.02.2016

Wer das alles liest wird sich denken: da stimmt’s nicht mehr ganz. Das hab ich mir auch schon oft gedacht, aber ihr werdet das alles in nächster Zeit erleben, dass es so ist.

Heute ist Sonntag 10:30 Uhr und wie immer sonntags, sind mehrere Maschinen kaputt. Gerade hab ich mir den Finger an einer Maschine so aufgeschnitten, dass meine Schürze ausschaut wie in der Metzgerei. Jetzt geht’s zum Högl, denn Hansi hat heute frei und morgen auch.

Am Högl sind 97 Reservierungen und er fehlt sehr. Übrigens, er hat sich in den letzten Wochen und Monaten so stark entwickelt, dass ich langsam selbst Angst habe, dass er mich nieder rührt. Der Berger Lenz sagte: „Jetzt werd´a wia du!“ Ob das gut ist bezweifle ich, weil ich schon ein klein wenig Angst habe, das es ihm zu viel wird. Ich bin nämlich meistens auf der Baustelle, im Dachstein, in Reit im Winkl und so weiter, aber er schafft das wirklich. Ich muss mich oft wundern wie er es schafft. Wir haben auch zurzeit wenige Probleme und es läuft geschäftlich ziemlich ruhig ab, obwohl wir wirklich sehr viel zu tun haben. Die Zimmer sind alle voll und täglich 150 – 200 Pensionisten aus Österreich. Die sind am Högl und im Rupertihof, bis 21.03. täglich Musik, täglich volles Programm, Schweinsbraten oder Backhendl. Das Schlimmste ist für mich, jeden Tag nachmittags singen. Das halt ich bald nicht mehr aus. Das geb ich zu. Aber Hansi freut´s und er ist mit Begeisterung dabei. 39 Jahre fast täglich auf der Bühne, es reicht einfach.

Warum ist Hansi nicht da? Ich bin ja gespannt. Er hat ein neues Lied „I hob koa Bier mehr“ der Text passt mir ehrlich gesagt gar nicht, aber Gott sei Dank hat er jetzt „alkoholfrei“ eingebaut. Ich weiß nicht ob Ihr es euch schon anhören könnt, aber ich bin gespannt. Einmal schnell, einmal langsam, aber es ist gewaltig produziert. Vielleicht, wenn er Glück hat hätte Herr Moik gesagt, könnte es was werden. Aber es ist heute sehr schwierig einen Hit heraus zu bringen. Jetzt ist gerade ein Filmteam da, mit 8 Mann und ich glaube er dreht ein Video für diesen Titel mit über 20 Mitwirkenden. Wie er das alles organisiert hat? Ich hab nichts gesagt, aber ich musste lachen. Mit einer Hand kochen, mit der anderen telefonieren und angeblich sind alle seine Statisten Schauspieler, Filmteam und, und, und. Alles läuft ohne Vater und das ist wichtig. Das musste ich auch erst lernen, dass er mich da nicht mehr braucht. Wir reden auch nicht viel darüber, er muss da selbst seinen Weg gehen. Ich denke immer noch dran, wie ich beim Tonstudio Martin mit 13-14 Jahren die erste Langspielschallplatte machte. Hätte mein Vater gewusst was das kostet, hätt er mich wahrscheinlich erschlagen. Drum, gut das man nicht alles weiß. Ich hab mich da sowieso verändert, weil ich leider aus unserem Freundschafts- und Bekanntenkreis sehe, was da alles passieren kann. Vor einem Monat noch die intakteste Familie und jetzt Probleme die man sich gar nicht vorstellen kann. Oder aus unserem Freundeskreis, wunderbare liebe Menschen so schwer erkrankt. Langsam denke ich einfach anders oder versuche es zumindestens. Ihr werdet sagen, warum baust du dann Chalets? Das ist mein Traum, ein eigenes Dorf. Ein eigenes Schwimmbad und Wellnessbereich für Einheimische und Gäste und wenn alles klappt sogar eine wunderschöne Kapelle. Jetzt braucht’s nur noch eins: die Genehmigung. Ich muss zum Högl und morgen gibt’s was Neues.

13.02.2016

Hallo Freunde,

wie sagte mein Wiener Freund als ich ihm meine Freunde aus Bad Reichenhall vorstellte? Ihr seid die zwei Einzigen, dass das nicht so ist hab ich mir heute früh bei einem Artikel im Reichenhaller Tageblatt erlesen. Es gibt doch noch Leute, die für Gerechtigkeit sorgen und genau recherchieren.

Möchte aber schriftlich festhalten, dass man auf mich zukam und mich fragte, was mit der Baugenehmigung los ist. Ich hab da einfach mein Herz ausgeschüttet. Es ist einfach so. Bei 90 Bussen und 100 Reisebüros, meine Mitarbeiter wussten immer, dass das was ich sage passt. Und sie konnten sich auf mich verlassen. Bei meiner Bautruppe und allem was dranhängt und es hängt sehr viel dran, wurde ich einfach unglaubwürdig. Aber alles das haben sie ja haute gelesen. Da gibt’s noch viel mehr. Nur eins steht fest, aufgrund der vielen Einsprüche von meinem lieben Nachbarn, Franz Wiesbacher mussten die Behörden 100 % genau arbeiten. Bei so großen Bebauungsplänen gibt es Fehler und wo Handwerker arbeiten, können Fehler passieren. Es wird auch wahrscheinlich keinen Bebauungsplan geben der fehlerfrei ist, so die Fachleute. Jeder sagt, was hier abgelaufen ist, ist unmenschlich, nicht normal und entspricht nicht dem wie es normal läuft. Wir glauben alle, dass wir auf der sicheren Seite sind. Das einzige Problem ist jetzt noch wenn’s regnet wird die Wiese vom Franz Wiesbacher nass werden. Aber das könnte er ja auch mit einem Festzelt, in dem er sich mit seinen Freunden und Unterstützern trifft, überdachen. Dann wird keiner nass. Höchstens vielleicht beim heimgehen. Egal wie, Spaß bei Seite, Ernst komm her. Hat der Kaibe Luk immer gesagt.

Liebe Mitglieder vom Dränverband. Ich kenn viele oder alle und habe auch schon mit vielen, ob beim Viehhandel oder als Gastronom Geschäfte gemacht. Hatte immer das Gefühl, dass ihr Leute mit Charakter und Anstand seid. Ich kann es eigentlich nicht glauben, dass der Horstl und der ‚nichts wie weg‘ es geschafft haben, euch zu dieser Entscheidung zu bringen. Bei euch sind viele dabei, die von mir und meinen Geschäften profitiert haben. Jedem der vermietet hat, hab ich Jahrzehnte die Zimmer vollgemacht. Ihr habt mit euren, zum Teil miserablen Zimmern, Geschäfte gemacht. Besonders der Hanei Huaba war von uns über 25 Jahre mit Gästen belegt, rund um die Uhr. Die alte Hanei Hubarin war eine gute Vermieterin und auch um jeden Gast bemüht. Man hätte sich nicht getraut dort ein Bett frei zu lassen. Das diese Leute es jetzt geschafft haben, normale Bürger und Bauern, denen so ein Rohr normal scheiß egal ist und bei dem es nie irgendeine Diskussion gibt, ob da Wasser durchläuft oder nicht, einzustimmen. Dass sie den Berger quasi vernichten wollen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich habe einige angerufen und eigentlich beim Telefonat gemerkt, dass sie gar nichts dagegen haben. Aber als sie geschlossen beim Termin im Landratsamt nicht erschienen sind, wo eine hochrangige Mannschaft auf sie wartete, wusste ich da kommt nichts Gutes. Bei dieser Besprechung habe ich mündlich versprochen, dass ich für die ganze Leitung, für 24 Stunden, 360 Tage im Jahr und lebenslang die Verantwortung übernehme. Ein tüchtiger Mitarbeiter des Landratsamtes fragte, für welche Länge der Leitung, ich sagte bis in schwarze Meer und alle lachten. Auch der Herr Bürgermeister Eschlberger wurde wütend und ganz schön laut und sagte, man kann es doch nicht dem Berger zumuten, dass das Lokal, der Keller und die ganzen Gebäude als Rückhaltebecken genutzt werden. Der Bürgermeister war sichtlich erregt. Herr Kröß vom Landratsamt, der für das Wasserrecht zuständig ist, hat nur 3 Stunden nach der Besprechung einen wirklich tollen Vertrag aufgesetzt. Bei diesem Vertrag gibt es nur einen Gewinner, die Bauern und den Dränverband. Ich habe die Hose bis unter die Haferlschuh herunter gelassen. Ich wurde sogar von Herrn Unterreitmeier von AquaSoli und auch von Herrn Hollrieder gewarnt, warum ich da so nachgebe. Ich sagte, ich will meine Ruhe, ich halte es nicht mehr aus und ich will auch mit diesen Herren nichts mehr zu tun haben. Der Vertrag wurde dann noch von Juristen überprüft und der Herr Bürgermeister bemühte sich, dass der Dränverband den Vertrag unterschreibt. Angeblich unterschreibt er ihn nicht.

So Herrschaften und jetzt passt mal auf: sollte ich nicht zum Bauen kommen und nachweislich der Dränverband schuld sein, dann passiert folgendes: Die Rückhaltebecken werde ich zufüllen und einen Urzustand am Campingplatz herstellen.

Ich habe einen genehmigten Campingplatz und ein genehmigtes Gasthaus und genehmigte Sanitäreinrichtungen und sollte zu diesem Urzustand ein Fischweiher gehörten, dann werd ich den auch noch bauen!

So und jetzt kommt’s: wenn dem so ist muss der Dränverband 24 Stunden und 360 Tage dafür sorgen, dass das Rohr, das schon mehrmals mutwillig verstopft wurde, mit Autoreifen usw. frei ist. Das andere Rohr, das unter der Kreisstraße geht hat jemand zugemauert. Ich möchte auch noch anmerken; beim Fahrradwegbau wurde es einfach zugefüllt. So Leute und jetzt müsst ihr wissen, wenn ich dann absaufe, dann bekommt ihr eine Schadensersatzklage. Der letzte Hochwasserschaden hat genau 550.000 €, laut Gutachten, Schaden ausgemacht. 2-Mal hat´s mich erwischt, innerhalb 2 Monate und Jahre zuvor hatten wir auch genug Schäden.

Leute ich werde Anwälte jetzt schon beauftragen, die sich Gedanken machen, wie wir dann die Verantwortlichen verklagen und ihr gehört dazu, das garantier ich euch. Das Recht ist hier auf meiner Seite. Ich weiß nicht warum und weshalb ihr mir das antut. Warum lasst ihr euch von den beiden so aufhetzten? Das Wasser kommt vom Högl, läuft nicht rauf sondern runter. Durch den Bau der Forststraßen wurden viele Flächen versiegelt. Wer sich nicht auskennt; bei versiegelten Flächen kann nichts versickern. Ich muss für jeden qm den wir versiegeln einen Nachweis bringen, wie das Wasser das nicht versickert sozusagen „entsorgt“ wird. Wenn ich die qm der Forststraßen und versiegelten Flächen zusammenrechne, glaub ich wären es 10 Chalet Dörfer. Also es kommt mehr Wasser vom Högl durch die versiegelten Flächen. Der Eisstockweiher brauchte kein wasserrechtliches Gutachten, auch für den Immissionsschutz kein Gutachten. Nach den Bewirtungen des Eisstockclubs hat noch nie einer gefragt. Wir Wirte müssen das alles tragen und aushalten. Leute passt gut auf, macht mich nicht zu narrisch. Lasst euch nicht von den paar Querulanten und dem „Bergervernichtungverein“ aufhetzen. Ich werde nicht ruhen, das garantier ich euch und wenn einer glaubt, dass ich mit dem Chalet Dorf, wie mir der Franz Wiesbacher unter Zeugen ins Gesicht gesagt hat, pleite machen werde und er wisse 100 %, das ich schon fast pleite bin, da muss ich nachdenken woher er das alles weiß. Vor 2 Zeugen hat er gesagt, ich hätte keinen Gesellenbrief, war der dümmste in der Schule (das stimmt vielleicht), hätte keinen Beruf und bin sowieso pleite, das wisse er. Wer ist sein bester Freund? Wo arbeitet der? Woher weiß er, dass das ich pleite bin? Leute, es geht einfach zu weit und ich empfehle den Bauern und den Mitgliedern vom Dränverband, lasst euch auf diesen Zirkus nicht ein! Ich sage nochmal, denkt nach! Ihr habt keinen Nachteil nur Vorteile. Sollte das Chalet Dorf nicht kommen, könnt ihr Tag und Nacht Wache schieben und euch vor die Leitung hinsetzten, das keiner was tut und der Ablauf für den Campingplatz gesichert ist. Wenn ich absaufe, dann hat´s euch. Ich habe 3 Jahre gebraucht um zu beweisen, dass die Leitung funktionieren muss. Da hat sich keiner vom Dränverband gemeldet. Ich weiß das der Vorstand der Mesner Franz, ein anständiger Mensch ist und mir persönlich sagte „ich hab nichts gegen dich, aber ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Das ist jetzt schon alles soweit, ich kann alleine nichts machen.“ Angeblich hat vor kurzem erst der Bürgermeister den Mesner Franz angebettelt, dass er den Vorstand macht, sonst hätte sich der Stopselclub sowieso aufgelöst. Der in der heutigen Zeit so umsonst ist, wie ein Blinddarm. Man hat 12 Seiten ans Landratsam und Wasserwirtschaftsamt geschrieben. Alle wissen wessen Handschrift das ist. Jeder weiß wer das geschrieben oder diktiert hat. Horstl und ‚nichts wie weg‘ die beiden. Ja, ich bin heute ganz schön sauer, aber ich hoffe jetzt auf Gerechtigkeit und auf eine saubere Lösung. Ihr habt jetzt auch nochmal Gelegenheit nachzudenken, ob das schon richtig ist, was ihr mit mir macht. Denn ihr habt keinen Nachteil, nicht eine Sekunde. Leider muss ich euch auf die gleiche Schiene stellen wie meinen Nachbarn, nur eins ist wichtig, dem Berger schaden. Denkt bitte nochmal nach. Alles was ich hier schreibe ist Tatsache und die Wahrheit und das wisst ihr liebe Freunde vom Dränverband. Gratulieren möchte ich euch noch, dass ihr vor 3 Monaten Franz Wiesbacher in den erweiterten Vorstand hineingewählt habt. Das sagt doch schon alles was los ist. Sollt der ‚nichts wie weg‘ einmal als Bürgermeister kandidieren, dann kann er sich auf mich freuen. Einen hab ich schon mal zum Baden geschickt, mit 11,8 % und eine Postwurfsendungen gibt’s auch heute noch, oder wenn die Postboten wieder krank werden, dann Verteiler Firmen. Ich hab genug Material um zu beweisen, dass diese Leute nur für Unfrieden gut sind und sonst für Garnichts. Diese „Freunderl- und Vetternwirtschaft“ in unserer Gemeinde musste einfach ein Ende haben! In meinem Buch kommen dann noch ein paar tolle Geschichten, wo so Mancher auch seine Meinung ändern wird. Zum Beispiel die Ausflüge zur Jacht in Kroatien! Wer alles da dabei war, da werdet Ihr euch wundern. Abschließend noch einmal unmissverständlich: ich will mich mit diesen einheimischen Bauern die einen ordentlichen Verein bzw. eine rechtliche Einrichtung sind nicht streiten, nur ihr seid für Recht und Ordnung und nicht für Privatstreitigkeiten zuständig. Ein Dränverband ist angeblich ein Verein des öffentlichen Rechts und nicht für Nachbarstreitigkeiten da. Jetzt schau ma mal was nächste Woche passiert. Ich hoffe auf die Baugenehmigung und wenn nicht, dann wird es irgendeinen Weg geben, alles ist für irgendwas gut, das hab auch ich gelernt. Nur wenn einer sich jetzt schon freut, dass ich bei einer nicht Genehmigung pleite mache, dann muss ich ihn enttäuschen. Was heute in der Zeitung stand ist richtig. Nur hat Thomas Berger immer Reserven. Immer noch ein paar Trümpfe in der Hinterhand und merkt euch eins, ich habe noch 2 Kritische und den Rechten in der Hand. Ich muss nur gesund bleiben. Von euch lass ich mich nicht fertig machen, das müsst ihr wissen.

P.S.: Demnächst: ich lass mich gerade von Anwälten beraten, wie ich vielleicht einen ehemaligen Gemeinderat anklage, weil er aus geheimer Sitzung Informationen ausplauderte. Ich hab dafür Beweise. Ich nenne keinen Namen, aber ich sag euch eins: jetzt reicht’s. Ich kann mich noch gut erinnern, wie einmal ein grüner Gemeinderat zu mir kam und sagte: „pass auf, die wollen dir an den Kragen.“ In der Gemeinderatsitzung sagte man, der Berger wär pleite man wisse das. Der Ainringerhof wär doch ein Haus der Vereine und die Gemeinde müsse ihn kaufen. Als dieser brannte gingen die Informationen sofort zur Kriminalpolizei und zur Versicherung. Ich kann das alles mit Akten beweisen. Das Dumme ist nur, das die Kriminalpolizei vor 16 Jahren mein Handy abhörte. Warum? Weil Ainringer behaupteten, ich hätte selbst angezündet und ich war nicht Betroffener sondern Beschuldigter. Jedes Gespräch wurde abgehört 24 Stunden vom 5. Dezember, bis glaub ich 8. Mai. Beim Abschlussgespräch sagten die Kriminaler: „Herr Berger, sie tun uns leid. Wir gratulieren ihnen, dass sie das aushalten!“ und einer der Herren, der das jetzt auch liest, hat gesagt, ich würde um kein Geld der Welt mit ihnen tauschen. Der Dränverband ist ein Beispiel auch für manche Ainringer, die seit Jahren versuchen uns gastronomisch zu vernichten. Bin sehr froh, dass ich es auch ohne euch geschafft habe. Ich freu mich über jeden Gast und besonders auch letzten Samstag, als die Ainringer Schnalzer, die Pauli-Pass bei uns war. Sie waren auch nach dem Preisschnalzen bei uns und das hat Hansi und mich sehr gefreut. Alle machen nicht mit und einer sagte: „Jetzt werden sie uns wieder packen, weil wir bei dir waren, aber wir lassen uns nicht vorschreiben wo wir hingehen“. So wies der Brauch ist hab ich ihnen eine Runde Schnaps bezahlt und ein paar Maß Bier, nicht das ihr wieder sagt, die hat er sich gekauft. Danke den Schnalzern und besonders dem Pauli. Er ist wie sein Opa und wie sein Vater, die bei uns wie zuhause waren und so mancher vergisst halt so manches nicht.

Es ist jetzt 10:55 Uhr und ich muss jetzt in die Küche. Am Högl sind heute 180 Gäste und nebenbei bereiten wir schon vor für die Baustelle vor und räumen unseren Saustall an der Halle auf. Da bin ich schon seit 6 Uhr früh. Horstl schaut was wir machen, macht Fotos zwecks Entsorgung und ist immer da wo wir sind. Auch ein Fernrohr, sobald sich der Kran bewegt; 08651/773547 da meldet sich eine unfreundliche Telefonistin Frau G. vom Landratsamt, sie hat Charmantik studiert. Beim Hanei Huaba ist sie freundlich, denn sie mag nur den Berger nicht. Berger baut, der Kran bewegt sich und Herr Poschner muss losfahren der Baukontrolleur er war bestimmt schon 100-mal bei uns und 98-mal wurde er vom Hanei Huaba bestellt. Zur Telefonistin, da gibt es noch die Frau Hocheder im Landratsam. Eine der freundlichsten Menschen, die ich kenne, egal wie oft ich anrufe Frau Hocheder ist immer nett und zuvorkommend. Eigentlich sind ja alle nett, nur mit den Fanclubmitgliedern vom Hanei Huaba sind da hat man seine Probleme. Ich muss arbeiten…

Wichtig: Jetzt bin ich nochmal raus von der Küche, denn ich möchte unmissverständlich festhalten, dass sich die Gemeinde, das Landratsamt und das Wasserwirtschaftamt alle eingesetzt haben. Bei Beamten läuft das natürlich anders wie bei uns, aber das musste ich auch erst lernen. Besonders Herr Stemmer vom Wasserwirtschaftamt hat in den letzten Tagen auch erkannt wie wichtig das Ganze ist und ich glaube ein Machtwort gesprochen. Vielen Dank. Wie´s ausgeht weiß ich nicht, trotzdem; ich danke allen die mit diesem Zirkus in den letzten 3 Jahren zu tun hatten. Am schlimmsten hat´s hier den Herrn Kalb erwischte, täglich 7:45 Uhr: Berger ist am Telefon. Der war immer da, den hab ich immer erwischt. Für ihn war das ganze glaub ich auch eine große Herausforderung und wir haben alle bei der Sache viel gelernt. Bewundern müssen wir trotzdem Horstl, wo er alles her weiß, wer ihm das alles steckt. Er muss viel Zeit haben und Tag und Nacht an mich denken, sonst gibt es das nicht, dass er so viel weiß, was studierte Leute nicht wissen. Das muss man schon auch einmal lobenswerterweise anerkennen. Horstl hat uns viel Sorgen bereitet, aber wir haben viel gelernt.

Übrigens ich hab ganz vergessen, beim Opernball in Wien kennen sie auch den Hanei Huaba sie lesen meine Geschichten  und einer, den sie vom Fernsehen alle kennen sagte zu Begrüßund: "wie gehts dem Hanei Huaba?" Ich sagte nur: "Sehr gut!"

09.02.2016

Hallo Freunde,

 ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet, aber ich hab mir geschworen, ohne Baugenehmigung schreib ich nichts mehr. Das Ganze regt mich einfach zu sehr auf. Wie ein Mensch es fertig bringen kann, was da ungerechterweise abläuft. Vielleicht können Sie sich noch an das Hochwasser erinnern, welche Schäden wir gehabt haben. Kein Mensch hat mir geholfen. Im Gegenteil, von behördlicher Seite sagte man „reparier deine Leitungen, du bist selbst schuld“ und so weiter. Jeder der einen Funken Verstand hat sieht wer schuld ist. Wenn sie an den Chalets in Richtung Thundorf schaun und sich den Parkplatz vom Lokal Moos 2 ansehen, dann sehen sie die Barriere, die früher nicht da war. Wild ablaufendes Wasser muss weiter ziehen und kann hier nicht stehen bleiben, auch nicht beim Berger. Aber egal, so langsam kommt Licht ins Dunkel und alle wissen wo’s lang geht. Gestern hab ich meinen Spezialfreund am Campingplatz angetroffen. Auf meinem Grundstück, mit einem Camper, der uns seit Monaten große Probleme macht und Dinge behauptet die einfach nicht wahr sind. Was hier alles beim Landratsamt einging, kann ich nicht schreiben. Nur kein Punkt war wahr. Gestern standen die beiden eine halbe Stunde im Gespräch und heckten wieder was aus, aber beide werden mich jetzt kennen lernen! Das möchte ich euch auf diesem Weg mitteilen. Eins müsst ihr euch merken, ich gebe nicht auf und irgendwann wird die Gerechtigkeit siegen, da bin ich mir ganz sicher.

Ich möchte hiermit auch schriftlich festhalten, dass sich alle bemühen. Vom Landratsamt oder Gemeinde, besonders die Mitarbeiter der Gemeinde Ainring insbesondere der Bürgermeister. Alle sind sehr nett, korrekt und jeder möchte, dass es endlich los geht. Nur mir geht langsam die Kraft aus, denn ich kann es einfach nicht verstehen, wie man mit Lügen und Behauptungen bei Ämtern solchen Einfluss ausüben kann. Bei einer Gerichtsverhandlung behauptete mein Freund sogar, es würde jetzt zu wenig Wasser kommen und seine Dränagen würden nicht mehr gespült. Da fragte dann der Richter, „wollen sie nun, dass mehr oder weniger Wasser kommt?“. Dann lachten alle. Alle haben Angst einen Fehler zu machen und achten darauf alles über 100 % korrekt abzuwickeln. Der Leidtragende bin einfach dieses Mal ich und nicht nur ich, sondern auch meine Mitarbeiter. Mit 90 Bussen und 100 Reisebüros, über 1000 Mitarbeitern, jeder meiner Mitarbeiter konnte sich auf mich verlassen. Wer bei mir gearbeitet hat weiß das. Nur seit Monaten bin ich unglaubwürdig. Ich sage immer „morgen geht’s los, jetzt haben wir alles!“ und 5 Minuten später ist wieder alles anders. Habe heute lange mit einem sehr netten und kompetenten Mitarbeiter eines Amtes telefoniert, der mir versicherte ich bekomme die Stellungnahme in ein paar Tagen. Seit 15 Dezember warten wir auf ein paar Zeilen. Ist schon ein Wahnsinn. Vor Gericht wurde immer wieder die Sache besprochen und das Konzept von AquaSoli wäre 100 % schlüssig. Das hab ich oft und mehrmals gehört. Nur wenn es um die Wurst geht, dann sind Feiertage Krankheit und Leute die ich brauche nicht da.

An alle Bürgermeister: den Markenfindungsprozess könnt ihr euch wirklich sparen. Ich bin das beste Beispiel mit dem Chalet Dorf. Jeder Andere hätte einfach aufgegeben und alles hingeworfen. Hier ist so viel Ungerechtigkeit passiert, das kann und darf ich gar nicht schreiben, sonst muss ich es wieder büßen. Aber irgendwann kommt alles ans Tageslicht und irgendwann wird dort das schönste Chalet Dorf Bayerns, wenn ich es erlebe, fertig sein. Da gibt’s ein gutes Sprichwort; der Erfolg gibt recht. Kein Mensch wollte von meinem Hochwasserproblem was wissen, auch wie ich die ersten 2 Chalets baute sagte man „der spinnt!“. Die Schwester eines Gemeinderates sagte zu mir: „ich hab schon gewusst das du blöd bist, aber dass du so blöd bist, dass du in dieses Dreckloch Chalets baust, hätt ich nicht geglaubt!“. Wie sie dann im Internet recherchierten, täglich bei den Chalets vorbei fuhren und leider feststellen mussten, dass die Chalets vom ersten Tag an gut belegt waren. Wir 140 Belegtagen haben und ich dem Gemeinderat mein Geschäftsmodell vorstellte, fingen sie an zu rechnen. Bei Manchem kam der Neid dazu. Dass wir 2015, 240 Belegtage hatten und lauter zufriedene Gäste und alle wiederkommen wollen, trotz meinem Saustall, Baukran und schrecklichem Campingplatz, hätt nicht einmal ich geglaubt. Die Gäste waren alle in andern Chalets und alle sagen die Nähe zu Salzburg, unsere Landschaft, unser Service und meine Mitarbeiter, es würde ihnen in Ainring am besten gefallen.

Liebe Bürgermeister und auch Herr Landrat, bevor ihr euch über den Markenfindungsprozess Gedanken macht schaut erst mal, dass ihr Investoren,  die 10.000.000,- in die Hand nehmen und etwas Besonderes bauen und so ein Risiko auf sich nehmen, gut behandelt. Dass ihr sie streichelt und auch wie einen Gast behandelt. Freundlich und gerecht. Wir hätten im Landkreis viel mehr Hotels, wenn die Investoren nicht von Anfang an das Gefühl hätten, dass man sie gar nicht haben will. Was ich in diesen 3 Jahren erlebt habe, ist einfach einzigartig und wäre ein eigenes Buch. Ich betone nochmal und unmissverständlich; Landratsamt und Gemeinde, alle wollen das Chalet Dorf. Nur ein paar Leute wollen es verhindern, aber nur aus Neid und Hass. Es geht nicht um die Sache, es geht nur um ein Wort mit 4 Buchstaben. Aber wie hat der Lugner zu mir gesagt: „Den Neid musst du dir erarbeiten, Mitleid bekommst du geschenkt.“

Opernball 2016

Ihr wollt alle wissen was los war. Für uns war das so peinlich, vielleicht habt ihr das im Fernsehen gesehen, wenn nicht, dann geht einmal auf YouTube „Stress am Opernball“. https://www.youtube.com/watch?v=q-khjzgaB_k

Wer mich kennt weiß, wenn ich mal sprachlos bin, das heißt das was.

Richard Lugner ist zu mir ein Freund. Er ist Baumeister und Ingenieur und das wär ich auch gerne geworden. Bauen ist einfach mein Leben. Die Musik vergeht, verändert sich und das Publikum wird jeden Tag anders, aber wenn man was Schönes baut, dann bleibt es stehen und wenn’s passt vielleicht sogar Jahrhunderte. Sein ganzes Leben hat man Freude an was man gebaut hat. Die Freundschaft ist einfach auch trotz diesem Vorfall ungebrochen, weil ich Herrn Lugner als Mensch kenne und ihn sehr schätze. Ich habe mit ihm sehr viele schöne Stunden erleben dürfen. 17 Opernbälle. Immer vorne mit dabei. Die interessantesten Menschen, Künstler und Schauspieler Sophia Loren mit Roger Moore, von Dieter Bohlen bis zu Gina Lollobrigida und alle haben sie uns in Ainring besucht. Schauen sie, ich bin ein einfacher Mensch komme aus Ainring und wie wäre ich ohne Moik und Lugner zum Opernball gekommen? Unmöglich! Aber ich hatte immer als Kind Träume. Der erste Traum war eigentlich mit Slavko Avsenik zu reden. Ich saß 4 Stunden vorm Musikhaus Öllerer und wartete bis er raus kam, wo er sein Akkordeon reparieren ließ. „Bitte ein Autogramm Herr Avsenik“. „Jetzt hab ich leider keins dabei, aber eine Freikarte für einen jungen Musikanten“. Wir gingen ins Kurhaus Bad Reichenhall und er erkannte den dicken runden Thomas gleich wieder. Mein Vater musste lachen und sagte: „du kimmst zu jedem zuawe!“ 4 Jahre später habe ich ihn dann in Waging nochmal näher kennen gelernt. Ich spielte beim Franz Tanner beim Unterwirt als Alleinunterhalter und er kam nach dem Konzert zum Unterwirt. Er erkannte mich wieder. Dann gab’s eine Pause. Bei einem Musikantenstadl kamen wir zusammen und da wurden wir Freunde. 25 Jahre Tourneen und Arrangements und zu seinem 70 Geburtstag durfte sein Liebling, wie er immer sagte, Hansi mein Sohn, bei ihm zusammen mit dem Rupertiexpress als einziger deutscher Interpret auftreten. Schauen sie auf YouTube, 70. Geburtstag Slavko Avsenik. Genau so lernte ich halt auch den Lugner kennen. Mit einem Witz. Er sagte: „was macht der Depperte da mit der Lederhose?“ ich sagte „Herr Lugner, ich bin der Besitzer vom Hotel Europa“ an dem Tag stand in der Kronen Zeitung Herr Lugner wär pleite. Ich erlaubte mir zwecks seiner Bemerkung ihn zu fragen, ob er als Baumeister weiß, was der Meister in der früh zu den Lehrlingen sagte, ‚so Buam, und heid mach ma Konkurs, dass des a lerns‘. Er schmunzelte und sagte bist a frecher Hund und ich sagte, aber sie sind auch nicht ganz schüchtern. Bei einem prominenten Fußball in Wien einer Benefiz Gala waren Frau Lugner und meine Frau so sah man sich wieder. Und die Einladung zum Opernball war perfekt anbei ein paar Bilder, es war sehr schön. Es war dieses Mal besonders, weil wir wieder so viele nette Menschen kennen lernen durften. Wir haben zum Beispiel den ehemaligen Vizekanzler zufällig im schwarzen Kamel getroffen, ein Vorarlberger. Er erkannte meine Frau und freute sich über die Landsmannschaft. Wir hatten tolle Bekannte aus unserer Gegend dabei. Eine ganz liebe Familie und wir hatten es so lustig, das kann ich gar nicht sagen. Sie waren zum ersten Mal beim Opernball ich habe ihnen die Karten besorgt, kurzfristig. 4 Wochen vorm Opernball bekamen die Herrschaften Lust. Ich hab einmal versprochen, wenn einer Lust hat, soll er mich anrufen. In 4 Minuten konnte ich die Karten zusichern. Ein Telefonat mit meinem Freund in Wien und alles war klar. Ich weiß, dass mein Freund das liest und es war so. Schnell nach Salzburg zum Frack ausleihen und die Damen sind ja sowieso fesch. Seine Frau war sehr fesch. Ich glaube wir waren alle sauber beinand und das Schönste war aber die Gesellschaft. Mein Freund Paul aus Wien war auch dabei. Und ich stellte meine Freunde vor, ich sagte das sind meine Freunde aus Bad Reichenhall. Paul meinte ihr seits aber auch die einzigen Freunde die der hat! Und alles war dann schon klar. Im schwarzen Kamel kamen alle  Geschäftsleute auf ein bis zehn achtel. Paul packt 12/8 und schaut nicht anders. Da gibt’s kleine Brötchen und der Chef geht von Tisch zu Tisch, ist gekleidet wie vor 100 Jahren der Kaiser, hat denselben Schnauzbart und ist unwahrscheinlich nett. Ohne zu singen dürfen wir da nicht raus. Wenn wir kommen freuen sich alle. Das tut einfach gut. Interessant wenn man einen Platz sucht, als Deutscher bist du nicht so gern gesehen, als Bayer geht’s schon leichter. Aber ein Bayer in Wien und ein paar Österreicher dabei, dann wird’s kritisch. Aber irgendwann wird’s lustig, nett und ganz einfach. Der Wiener-Schmäh ist schon was anderes.

Zum Opernball; nur aufregend. Und der Stargast was wirklich so nett und sympathisch, ein Wahnsinn. Sie war von Bayern so begeistert, weil sie nach der blauen Lagune in Bayern einen Film drehte. Da ich nur schlecht englisch spreche war ich lieber ruhig, aber meine Frau machte das schon. Wir waren an diesem Abend ihre Gesprächspartner, es war einfach schön und interessant. Wir fuhren dann in die Oper, aber da gehen wir nicht in die Loge, viel zu eng und nicht interessant. Wir treffen alle die wir kennen im Keller im Heurigen. Da spielen die Wiener Schrammeln, da triffst du alles was Rang und Namen hat. Die 2 Kriminalchefs aus Wien warten schon bis ich komme. Sie waren auch schon bei uns in Ainring. Sie sind in Zivilkleidung und müssen eigentlich alles bewachen, sind aber meistens im Heurigen. Zur Begrüßung sagte ich: „Kommt schnell, ich muss euch einen Mord melden.  Bei Lugners gibt’s Zirkus!“ Sie meinten, „da rücken wir nicht aus, das kenne wir schon!“ und wir lachten bis zum geht nicht mehr. Naja dann ruft Richard an „wo bleibt ihr? Kommt in die Loge jetzt haben wir Platz.“ Wie man im Fernsehen sieht, saß er ganz alleine da und er tat mir richtig leid. Ich setzte mich zu ihm und meine Frau saß gegenüber ganz vorne in der Lugner Loge wie sie im Fernsehen sehen. Auf einmal kam seine Frau, dann ging’s los. Die Gesichter sagen alles, mehr gibt’s da nicht mehr zu sagen. Herr Lugner ist ein sehr guter Freund und ich wünsch ihm alles erdenklich Gute, dass wieder alles gut wird und er glücklich ist. Er braucht das, wie wir alle. Ich hoffe, euch geht’s gut mir geht’s auch gut, nur ehrlich gesagt, diese Baugenehmigung zieht mich ganz schön herunter langsam geht’s an die Substanz und die Existenz. 12 Mitarbeiter zu beschäftigen und nur Arbeit in den Hotels zu suchen. Irgendwann hab auch ich nichts mehr zu tun. Ich hoffe, dass die Herren jetzt endlich zustimmen und es los gehen kann. Ihr werdet es als erste erfahren.

Helau! Schönen Faschings Dienstag und alles Gute morgen gibt’s frische Fische am Högl.

24.01.2016

Heute ist Sonntag und bei uns ist es ein klein wenig ruhiger. Eine kleine Verschnaufpause und morgen geht’s wieder richtig los. Ich hoffe auf den Dienstag, dass es die letzte Besprechung ist im Landratsamt und wir dann endlich mit unserem Chaletbau beginnen können. Unsere 12 Bauarbeiter waren ja bis jetzt gut ausgelastet, aber jetzt soll´s einfach losgehen. Ich verspreche euch, die ersten Fotos bekommt ihr.

15.01.2016

Hallo Freunde,

leider konnte ich in letzter Zeit nicht schreiben, weil ich einfach nur noch geschockt war über was ich von Thomas erfahren musste. Selbstverständlich werde ich auch diese Geschichte in meinem Buch nicht auslassen, aber jetzt will und kann ich darüber einfach nicht schreiben. Er ist selbstständiger Geschäftsmann und ich möchte ihm auch nicht schaden. Ich kann ihm aber als Vater nur raten, dass er schnell vernünftig wird und selbst merkt wo er hin gehört. Wir hätten genug Arbeit Zuhause und dort könnte er uns allen beweisen was er kann. Mir wurde nämlich erzählt, er hat sich nur selbstständig gemacht um mir zu beweisen was er kann. Thomas, das brauchst du nicht. Du hättest genug Gelegenheit in unseren Betrieben dich zu entfalten und einen ordentlichen Job zu machen. Auf diesem Weg; die Tür zuhause ist nicht verschlossen, du musst sie nur aufmachen.

Für alle Ainring Geschichtenfreunde, wir haben zurzeit so viele Leute und ich hab einfach keine Minute Zeit. Mein Metzger Helmut kann nicht, seine Frau ist krank, jetzt steh ich sogar noch alleine in der Metzgerei. Wir haben jeden Mittag ein paar hundert Leute von Wenatex und Norweger, Biathlon Fans und das Haus ist bis aufs letzte Bett voll. Das im Januar gab’s noch nie.

Noch einmal zu Silvester, wir hatten jedes Bett voll und ich muss nochmal sagen, so viele zufriedene Gäste in allen Betrieben, es machte wirklich Freude. Besonders auch am Högl. Der letzte Stuhl war besetzt, das gab’s noch nie. Hansi und ich haben zurzeit wirklich ganz schön was zu tun. Unsere Mitarbeiter sind alle top und es läuft alles ruhig ab. Wenn die „Nebenkriegsschauplätze“ nicht wären wäre alles wunderbar. Vielleicht noch eine kleine Geschichte:

Ihr könnt euch doch noch an die Wilderergeschichte von Ainring mit dem Wildschütz vom Allgäu erinnern. Ich hatte vor ein paar Tagen im Allgäu zu tun. In der Nähe von Sonthofen. Gleich neben der Straße war eine so richtig alte Bauernwirtschaft, da blieb ich stehen und machte eine Pause. Eine ähnliche Wirtschaft wie beim Lenzenwirt in Ufering, vielleicht ein bisschen moderner, aber der Wirt war der Hammer. Schon beim Reingehen schaut er mich an und sagte bist a Bayer? Ich sagte, in der Nähe von Salzburg, Ainring. Er schaute mich immer wieder an und als ich dann beim Essen war kam er und sagte: „jetzt muss ich Sie was fragen, kenne sie zufällig den Kalk Schorsch?“ sag ich: „der wohnte gleich neben mir.“. „Ja des gibt’s nicht, der ist von hier zuhause!“. Sein Vater wäre dort daheim wo die kalk Brüder zuhause sind. Wir haben uns gut unterhalten und oft gibt’s Zufälle, die gibt’s gar nicht. Man lernt immer wieder dazu. Mit dem reden kommen halt die Leut zam. Es war so interessant, dass ich bald meinen nächsten Termin vergessen hätte. Aber ich muss sagen, er hat nichts Schlechtes gesagt. Ich will da auch nicht wieder irgendwo was wach rütteln.

Demnächst, sobald ich mehr Zeit habe, werde ich interessante Geschichten veröffentlichen. Mein Autor oder mein Verleger, hat mir geraten, jetzt einmal die Geschichte zu erzählen wies einfach bei mir losging. Das ist gar nicht so einfach und da brauch ich viel Zeit. Ich muss überlegen, ob ich auch alles schreiben kann, was ich so alles erlebt habe. Aber ich werde nicht Halt machen und auch nicht bei meiner Familie. Ich werde alles was irgendwo vertretbar ist erzählen und schreiben und sie werden staunen was da alles so los war. Ich hoffe jetzt noch auf die Baugenehmigung, da gibt’s jeden Tag was Neues. Aber es schaut jetzt ganz gut aus. Und ich hoffe täglich auf den Baubeginn. Mein Freund Wisbacher verklagte jetzt wieder das Straßenbauamt zwecks dem Rohr. Bin gespannt auf das Urteil. Ich werd´s euch wissen lassen. Aber man sagte schon bei Gericht, dass auch in Ainring das Wasser den Berg runter läuft und das keiner der Beteiligten Herrgott spielen darf, um das Wasser vom Berger in eine andere Richtung zurück zu schicken. Gestern sagte ein Mitarbeiter vom Landratsamt, es gibt immer wieder was Neues und alle sind der Meinung, das hat man noch nie erlebt. Ich sagte dann „ja alle können nur noch dazu lernen, das ist das gute an der Sache.“. Irgendwann wird’s losgehen, da bin ich mir sicher! Und ich freue mich auf ein Chalet Dorf. Mit 18 Luxus Chalets, wenn alles gut geht kommen noch eine kleine Kapelle, ein Seminarraum und das schönste Badehaus weit und breit. Freuen sie sich auf 5-6 Saunen, auf 2 große Pools, Masseure und Therapeuten. Alles ist in Planung und ich glaube, auch die Einheimischen werden an dem neuen Berger-Bad wie früher Freude haben. Sie müssen sich vorstellen, weit und breit gibt’s keine Sauna wo auch ein Pool dabei ist. Whirlpools, ein Schwimmkanal und ich habe mir jetzt grade eine Sauna Landschaft im Allgäu angeschaut, die zu den schönsten Deutschlands gehört. Habe viel mit nach Hause genommen, aber ich glaube Zirbenholzsaunen, da sind wir, unser Schreiner Andreas spitze. Wir bauen Saunen mit massivem Zierbenholz und der Geschmack ist einzigartig. Alle Gäste sind über unsere Saunen begeistert. Schauen sie mal unter www.salzburg-chalet.at. Im Dachstein haben wir eine Großraum Sauna gebaut und in Ainring wird es eine Sauna mit 50 Plätzen geben. Ich war dann noch in Südtirol im Hotel Andreus, dort wo die Fußballnationalmannschaft war. Dieser Wellness Bereich ist einzigartig. Da wird sogar in der Sauna ein Film abgespielt und man glaubt, die Leoparden springen auf einen zu. Eine Bildqualität, ein Wahnsinn, 2 hübsche Sauna Damen, die mit dem Handtuch wedeln. Sachen gibt’s, die gibt’s nicht, aber man muss sich das alles anschauen und wenn wir das wirklich in Ainring bekommen, dann werden auch sie ihre Freude haben! Schönen Abend.

02.01.2016

Hallo Freunde,

gestern war´s wirklich toll mit Marc Pircher er ist ein verdienter Grand Prix Sieger. Hansi war gestern so blass, weißer wie die Wand. Er sagte irgendwann: „Papa ich kann nicht mehr.“. Ich sagte: „Heute machst du frei und Schluss. Marc Pircher ist sein größtes Vorbild und den wollte er doch noch erleben, aber gegen 00 Uhr machten wir dann Schluss. Ich machte mir Sorgen um meinen Sohn. 3 Wochen ohne Pause und ohne freien Tag nur Vollgas, da geht jede Kraft zu Ende. Der Fiaker Wirt von Filzmoos ein hochintelligenter Mensch. Schaut mal in Internet, wenn ihr eurer Frau mal was ganz besonders bieten möchtet, dann macht ihr mit ihm eine Schlittenfahrt. Er sagte einmal zu mir, Berger, du bist wie ein Spitzensportler, dich kann man nur so vergleichen. Hat mich auch gefreut. In den letzten Tagen habe ich mich immer an den Fiaker Wirt erinnert. Wenn mein Knie nicht so wehtäte, würde mir das alles nichts ausmachen. Bin halt doch noch immer in der Früh der Erste und abends der Letzte. Die eine Stunde schlaf nachmittags kann ich nur jedem empfehlen, der auch so viel arbeiten muss. Die Gäste sind alle zufrieden und es gab bei der Weihnachts- und Silvesteranreise fast keine Beschwerden. Bei 250 Hausgästen ist das schon was. Da muss man „Danke“ sagen bei der ganzen Belegschaft, die auch seit dem 22. ohne Pause durchziehen. Jetzt bekommen sie alle frei, weil jeder sagt `ich kann nicht mehr`. Dann bin ich wieder zufrieden und denk mir, das was ich aushalte, halten sie doch nicht aus. Nicht böse gemeint ich bin einfach nur froh, dass ich so gut beieinander bin.

Gestern mussten wir alle von Herzen lachen, auch alle Gäste. Meine Mutter saß schon um halb 8 im Saal und wartete auf den Marc Pircher. „Grias di Mama!“ Sie sagte: „Du Glotscherter Hund bist a moi wieda do!“ Er musste so lachen. „Immer noch die Alte, gehs da guad?“. Sagte der Marc. „Geht scho. Wichtig is, mia ham a Gscheft und des anda is mia wurscht!“. Marc sagte: „Immer noch die Alte!“. Ich sagte „ein Wahnsinn wie die noch beinander ist!“. Gegen 10 machte der Marc eine Schlagerrunde. Der Arzt hat mir das Tanzen untersagt, das drehen wär für mein Knie nicht gut. Aber meine Frau wollte unbedingt tanzen und das war schön. Meine Mutter, die gleich an der Tanzfläche saß sagte: „Kunst mit mia a moi wieda tanzn.“. Ich forderte sie sofort auf, da lachte sie, jeder Schritt passte. Zwar nur das halbe Lied, aber die Leute haben geklatscht und sich gefreut, denn sie mögen alle meine Mutter, die täglich auf ihrem Platz sitzt und alles beobachtet. Letztes Jahr hat sie tatsächlich 340 Schnitzel abends gegessen, 10-mal gab´s Spiegelei. Die Kost muss gut sein, sonst wär sie nicht so gut beieinander. Ich wundere mich oft, dass es das gibt, dass man in diesem Alter noch so an einem Betrieb und am Geschäft hängt. Heute Abend gibt’s noch Tanzmusik für die Gäste. Morgen muss ich nach Bad Goisern und habe dort einen Auftritt.

Im Kuhstall in Reit im Winkl gab´s gestern ab 20 Uhr nichts mehr zum Essen. Die Köche waren fertig und der Geschäftsführer sagte, „bei diesem Umsatz können wir die Küche dicht machen Herr Berger.“ Ich sagte: „Ja, mehr geht nicht.“. Raiko der schon 16 Jahre bei uns ist hat Fieber, keine Stimme und steht noch immer an seinem Posten. Es ist schon ein Wahnsinn, wie manche Leute zum Betrieb stehen. Da bin ich wirklich stolz und dann macht’s mir auch wieder Spaß, wenn man solche Mitarbeiter hat.

Wir sind fast ausverkauft und unsere Großlieferanten liefern nicht. Gott sei Dank konnten wir heute schlachten und haben morgen wieder Fleisch. Die beste Sau und die beste Fleischqualität hat der Ainringer Schweinebauer Eschlberger. Wenn wir zukaufen müssen und das Fleisch von woanders kommt, könnt ich auf und davon laufen. Ich behaupte, dass ich seine Fleischqualität von 10 verschiedenen anderen Lieferanten herauskenne. Auch ein Dankeschön an den Herbert und seine Frau für ihre Mühe und für ihre prompten Lieferungen. Immer die gleiche Qualität zu haben, das ist schon was und das die Sau nicht 500 km durch die Gegend fährt und schon vor der Schlachtung nen Herzinfarkt hat, ist ein großes Gut. Ich muss jetzt aufhören, denn Hansi ist nicht da und heute Nachmittag kann ich nicht schlafen. Wie sagt die Kanzlerin: „wir schaffen das!“.

01.01.2016

Liebe Freunde,

seid ihr gut rein gerutscht? Noch ein gutes neues Jahr, bleibt´s g´sund und das alles so kommt wie ihr es euch wünscht. Leider kann ich heute nicht viel schreiben, denn bei uns ist wirklich die Hölle los. Unsere langjährigen Hausgäste sagten fast alle, dass es Silvester noch nie so schöner war wie in diesem Jahr. Die 3 Z´widern warn spitze und ich glaube wir haben gemeinsam allen Gästen eine Freude gemacht. Wir haben uns abgewechselt und einmal haben wir zusammen einen musikalischen Rückblick gemacht. Über unsere musikalischen Freunde, die uns leider verlassen haben. Es lief mir kalt über den Rücken, als wir gemeinsam die Wiener Lieder spielten. Die 3 Z´widern zu 5 sind einfach spitzen Musiker. Hansi hat auch eine halbe Stunde gemacht, kam super an. Nein es war einfach toll. Besonders hab ich mich gefreut, dass wir am Ulrichshögl, ich glaube in meinen 25 Jahren, das beste Silvester hatten. Oben Panorama Restaurant, alle mit Menü, die Gaststube war voll und unten im Rupertistüberl ein Geburtstag. Nein, es klappte alles super, zumindestens hab ich nur Gutes gehört. Die 3 Z´widern und wir waren oben und haben auch noch gespielt, es war ein wunderschönes Silvester, keine technischen Probleme. Alles gut und heute kommt noch Marc Pircher und morgen geht’s weiter.

                                                                                                                                                               31.12.2015

Hallo Freunde,

es ist 18:30 ich überwache gerade das große Buffet im Veranstaltungssaal. Im großen Saal, im Rupertihof, wo wir heute mit 350 Gästen Silvester feiern. Der letzte Stuhl ist besetzt, volles Haus. Ich stehe auf der Bühne, mit dem Telefonhörer in der Hand und diktiere der Julia noch ein paar Zeilen. Im alten Jahr 2015 ist ja sehr viel passiert.

Viele Menschen haben sich gestern und heute gemeldet und sich in schriftlicher Form, aber auch telefonisch für die vielen lustigen Geschichten bedankt. Alles war nicht lustig, besonders nicht für mich und wenn ich so zurückblicke, dann war es ja auch nicht ganz einfach. Aber das Wichtigste ist die Gesundheit. Heute sticht zwar mein Knie wie verrückt und das 40-ste Mal die Kellertreppe auf und ab das hält auch der Stärkste nicht aus, aber ansonsten lief alles gut. Es war ein erfolgreiches Jahr und gerade geschäftlich muss ich sagen, freut mich das besonders. Soeben haben wir die letzten 2 Plätze am Ulrichshögl verkauft. Seit wir den Högl haben war er noch nie so voll wie heute. Ein Peracher feiert seinen 60ten Geburtstag im Rupertistüberl, im Högl Panorama 85 Gäste mit Gala Menü und die Gaststube ist auf den letzten Platz gerade voll geworden. Hoffentlich schaffen wir das, aber wie sagt unsere Kanzlerin: „Wir schaffen das!“.

Aggregat läuft, auch momentan keine technischen Probleme. Hoffentlich bleibt’s so. Jetzt hoffe ich nur noch auf die Baugenehmigung nächste Woche, das wäre meine größte Freude. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ihr werdet es als Erste erfahren!

Wünsche euch allen ein gutes, gesundes neues Jahr. Unseren Stammgästen vielen Dank.

Ab 04.01. erst mal Pause, weil wir dann das Buch zusammenstellen. Alles muss Korrektur gelesen werden, da gibt’s dann richtig viel Arbeit.

Heute spielen die 3 Z´widern zu fünft, Hansi, Eva-Maria und meine Wenigkeit. Übrigens, gestern mit den Zellberg Buam war´s wunderschön, so wie in alten Zeiten. Einen guten Rutsch! Morgen hoffe ich, kann ich nur Gutes berichten. Schönen Abend!

                                                                                                                                                                 27.12.2015

Servus,

Heute war ein aufregender Tag. Nur Reparaturen und jedes Weihnachtsfest im Rupertihof Kanalverstopfung. Es wird einfach über Weihnachten zu viel gegessen, das schaffen die größten Leitungen und Pumpen nicht. Es muss so sein, sonst gäb´s nicht jedes Jahr dieses Stelldichein. Aggregat läuft, zurzeit keine Probleme, nur heute früh viel die Heizung in Großgmain aus. Gott sei Dank kann ich noch selbst eine Umwälzpumpe wechseln und wir haben immer 6 verschiedene auf Lager.

Gestern Abend war’s schön mit den Zellis. Gerhard weiß immer viel Interessantes zu erzählen. In der Branche tut sich auch viel. Helene Fischer und der Gabalier sind halt die Größten und für die Anderen wird’s nicht ganz einfach. War eine gute Stimmung, aber wir haben halt doch viele ältere Gäste und es ist nicht mehr so wies früher war. Trotzdem hat´s allen gefallen. Morgen kommen die Ladiner und heute sind wir dran.

Das Wetter lädt grade ein den Kreuzweg am Högl zu wandern. Einkehren tun die Leute auch, das gehört einfach dazu. Das sie draußen sitzen ist nicht normal.

Heute hab ich einfach keine Zeit, ich hatte nicht einmal eine Mittagspause, es ging durch. Hansi gehen auch die Kräfte langsam aus. Den schick ich heute heim und ich mach seinen Job. Ja, was soll ich euch noch schreiben? Ich hätte ein paar wirklich gute Geschichten. Der Kaibe Luk sagte immer „lieber Weihnachten nix und dafür das ganze Jahr was.“. Nach den Feiertagen mach ich mit meinen Berichten langsam Pause, denn jetzt geht’s um die Korrektur und den letzten Schliff für das Buch „Die Ainringer Wirtshausgeschichten“ viele freuen sich schon und sind gespannt was da noch alles kommt. Einer sagte „so Mancher hat Angst.“. Nein! Das Schlimmste ist schon vorbei! Jetzt wird’s nur noch lustig. Ich hoffe das zumindest.

Baugenehmigung hab ich noch keine, es müssen noch alle Vereine in Ainring gehört werden. Diese Baugenehmigung muss geprüft werden bis aufs Letzte und es darf nicht der geringste Fehler passieren. Also einen schönen Abend, bis morgen.

                                                                                                                                                                 26.12.2015

Liebe Freunde,

auch der 2. Feiertag ist fast vorbei. Von 6:00 Uhr früh, bis jetzt hatte ich ehrlich gesagt keine Minute Zeit. Viele Gäste am Ulrichshögl. Im Rupertihof sind heute die Zellberg-Buam und nebenbei mussten wir noch nachmittags in unser neues Luxus-Chalet in Großgmain. Hier kommen morgen neue Gäste. Es ist ein wunderschöner Platz, schaut euch das mal an unter www.salzburg-chalet.at. Ich habe mir gestern kurz noch einmal überlegt; die Sache mit meinem Freund, der am Heiligen Abend vor der Haustür stand, möchte ich lieber nicht mehr genauer erzählen. Seine geschiedene Frau lebt noch und das gibt vielleicht nur wieder unnützen Wirbel. Ich habe diesen Menschen sehr geschätzt und es war ein sehr guter Freund. Jeder der Ihn kennenlernen durfte mochte ihn auch. Karl Moik sagte immer, „wo is er?“ wenn er nicht dabei war, oder „warum ist er nicht dabei?“. Ja, er war sehr beliebt und hatte immer einen guten Schmäh. Wenn er gut drauf war, dann sagte er: „Alles was gut ist, muss knapp sein.“ und bei dem möchte ich es belassen.

Meine Mutter stand gestern weinend vorm Haus und wartete Stunden auf einen Enkel, der Ihr versprach sie zu besuchen. Leider ist er nicht gekommen. Irgendwann wird es ihm mal sehr, sehr leidtun. Ich hätte nie geglaubt, dass es so etwas in unserer Familie gibt.

Wir haben viele Gäste im Haus die auch, grade am Heiligen Abend weinen, weil sie die Schwiegertochter in den Urlaub schickt oder der Sohn sagt „Fahr lieber über Weihnachten weg!“. Das erleb ich schon seit über 40 Jahren, oder fast schon 50 Jahren. Mein Vater sagte immer „Weihnachten sind die schwierigsten Leut.“. Das meine Mutter einmal sowas erlebt, das tut mir persönlich sehr weh. Das wird bestimmt in meinem Buch eine eigene Geschichte, aber die ist wahrscheinlich noch nicht zu ende. Oft sage ich, bei uns wiederholt sich so manches. Mein Bruder Hansi sang oft das Bummerl, das Lied, das er vom Glück ein Stiefkind ist. So laut, dass mein Vater es in seinem Schlafzimmer, vom Neuwirt herunter schreien hörte. Er regte sich fürchterlich auf und sagte dann zu meiner Mutter: „Wär gscheider, er würde einmal am Heiligen Abend zu seiner Mutter aufs Grab gehen! Allerheiligen hat er eh verschlafen!“ Mein anderer Bruder war in Bad Reichenhall Koch. Das passte meinem Vater sicherlich nicht und heute geht’s ihm so gut! Er hat seine Rente, kann 5 Monate im Jahr in Urlaub fahren und sagt immer, wie froh er ist das er vom Neuwirt nichts mehr weiß. Ja, man muss es einfach akzeptieren und man kann auch darauf reagieren. Ich glaube es ist jeder seines Glückes Schmied und jeder muss wissen was er tut. Aber die Grundregeln und so manches Gebot wie: ‚du sollst Vater und Mutter ehren‘ sollte man nie vergessen.  

Es ist 18 Uhr ich muss jetzt in die Küche. Heute haben wir schon 200 Hausgäste und um 20 Uhr kommen die Zellis. Gute Freunde aus dem Zillertal und ich glaube heute Abend kann man wieder mal ein paar Sorgen vergessen. Wir freuen uns alle, auch das ganze Personal. Die Zellis sind halt unsere Lieblingsmusiker. Morgen kann ich vielleicht wieder mehr schreiben, heute geht’s um jede Minute. Das Ganze ist jetzt in 10 Minuten passiert, da setz ich mich sonst noch zu meiner Mutter auf´s Bankerl, aber da ist kein Platz, da sitzt schon er Jager Lois. 93 Jahre, der ist noch gut drauf. Sitzt neben der Mama und dann besprechen sie alles was so passiert ist und das ist gut so! Schönen Abend.

                                                                                                                                                                  25.12.2015

Frohe Weihnachten wünscht euch Familie Berger, erholsame, geruhsame Tage ohne Stress und das alles so kommt wie ihr euch das wünscht.

Habe heute nur sehr wenig Zeit, aber für ein paar Zeilen reicht´s. Es ist jetzt 10:30 Uhr und die Vorbereitungen für den Mittagstisch am Ulrichshögl (fast ausgebucht) laufen gut. Aber es ist schon nicht einfach! 220 Hausgäste, alle sehr empfindlich, Weihnachten is hoid a bsonderne Zeit.

Lieber Hubert, vielen Dank! Aggregat lief. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber gestern gab es keine Probleme. Er zittert nur bei bestimmten Frequenzen, ansonsten lief alles gut. Für die Techniker; wir machen den Strom selbst und brauchen heute Vormittag bis zu 300kw Spitze.

Zu unserem Heiligen Abend; ja, das lief einfach so wie jedes Jahr. Den ganzen Nachmittag mussten wir vorbereiten für ein großes Weihnachtsbuffet und zwischendurch mussten wir auch noch proben. Weihnachtslieder singt man ja nicht jeden Tag. War ganz schön anstrengend! Alles live, wir haben beschlossen: kein Play-back. Den Gästen hat´s sehr gut gefallen. Toll war die Unterstützung von Lenz Berger mit seinen Geschichten. Auch ihm einmal herzlichen Dank! Er war am Mittwoch da, gestern und heute Abend zum bayerischen Abend. Die Gäste mögen ihn, er wird nur grantig wenn Italiener im Publikum sind, die verstehen ihn so schlecht. Ich sag dann: nächste Woche haben wir nur Russen. Er meint dann, du kannst mich am…

Nein, ein schöner Abend ohne Komplikationen. Auch unsere 10 amerikanischen Chalet Gäste waren begeistert, saßen im Publikum mit den 200 Zuhörern, waren Mucksmäuschen still und standen am Schluss auf und klatschten. Ich sagte zum Lenz: „Ich glaub die haben dich verstanden!“. Meine Mutter saß auch ganz vorne und hatte große Freude, dass das Lokal voll war. Sie sagt dann immer: „So vui leid warns noch nie! A Wahnsinn.“. Um 21:45 Uhr sagte ich dann zu den Gästen, ich bitte die Familie Berger zu entschuldigen, auch wir machen jetzt Bescherung. Solange ich zurückdenken kann, war noch nie so wenig unterm Weihnachtsbaum. Wir beschlossen auch weniger zu schenken, denn weniger ist mehr. Es gab wie jedes Jahr Roastbeef, rosa gebraten. Keine Reklamation von der Oma. Am besten schmeckten ihr die Kekse. „Wo san dia hea? Vom Berger Lenz seiner Frau? Naa, san dia guad, warum san dia so kloa?“ Hat sie gesagt. Ich sagte, „drum san dia ja so guad!“. So eine Stunde ging vorbei und man hat sich halt dann doch über das Thema unterhalten. Die Mama sagte einen Satz, der für mich unvergesslich bleibt; „Irgendwann brauchans amoi a boa warme Socka, dann kemmans scho wieda!“. Ich sagte: „Wunden heilen und Narben bleiben.“. Und dann haben wir das Thema schnell wieder gewechselt, denn es war ja der Heilige Abend. Hansi meinte, jetzt reden wir das ganze Jahr darüber, wenigsten heute nicht!

Heute ging´s früh los. Hansi war pünktlich, sogar vor mir, da. Das erste Mal. Er ist halt doch ein Jahr älter geworden. Jetzt ist er am Högl und ich hab alles vorbereitet. Enten, Gänse, Rehbraten, Schweinsbraten, Rehragout, … das ist halt meine Geschichte. Aber jetzt bin ich gleich fertig und fahr auch zum schönsten Platz der Gemeinde Ainring, zumindestens dem mit der schönsten Aussicht. Die Sonne scheint nur selten so wie heute. Ein besonderes Weihnachten, das man bestimmt nie vergisst. Ich muss los! Schöne Feiertage. Morgen geht’s weiter.

…. Halt…

… jetzt hab ich was vergessen! War grad noch in der Küche und hab für den Högl den Tafelspitz geschnitten. Ein Traum, butterweich, schöner geht’s nicht und da viel mir noch was ein. So Mancher wird sich denken, warum schreibt er das?

Das will ich euch hier sagen, ich schreibe ein Buch über Wirtshausgeschichten, aber was Aktuelles gehört dazu. Wenn man über andere Leute schreibt, dann kann man natürlich nicht vor der eigenen Haustür halt machen und es bringt auch nichts etwas zu beschönigen oder zu verheimlichen. Ich glaube ich bin ein ehrlicher und aufrichtiger Mensch. Oft viel zu ehrlich. Das will man in dieser Gesellschaft nicht. Bin oft schwer enttäuscht von unseren Politikern. Nur wenige mit Rückrad. Offenheit und Ehrlichkeit fehlt mir an allen Seiten. Es kommt mir vor, dass es wie bei den Banken ist: Wenn die Sonne scheint, dann reichen sie dir den Sonnenschirm, aber wenn es regnet, dann nehmen sie dir den Regenschirm.

Ich hab das alles erlebt und grad heute kocht so manches in mir wieder auf. Denn Weihnachten war in unserem Haus immer, so lang ich denken kann, die schönste Zeit im ganzen Jahr. Nicht nur familiär sondern auch geschäftlich. Früher war am 15.10. mit den Gästen Schluss. Die kosten für November und Dezember enorm und die Kontoauszüge konnte ich gar nicht mehr anschauen. ‚A bissal a Weihnachts´gschäft und Silvester und dann wieder 4 Monate aus.‘

Vielleicht was Positives; ich habe zu meinen Mitarbeitern an der Weihnachtsfeier gesagt: 2015 war bei uns das erfolgreichste Geschäftsjahr in meiner Selbstständigkeit. Mit 90 Bussen, 104 Reisebüros und fast 1000 Mitarbeitern, da war das ganz anders! Von heute auf morgen konnte alles anders sein. Heute ist es einfach sehr konstant und ich denke immer an meinen Vater wenn er sagte: Bua, in da fria wennst aufstehst un´d Fias vors Bed duast, dann muast wissen wosd vadeant host!

Da meinte er die Hausgäste und Übernachtungen. Wir sind stolz auf über 50.000 Nächtigungen im Jahr und das nur im Rupertihof. Dankeschön auch den Polizisten, wo viele bei uns waren und schon am 04.01. wieder kommen. Das sind nur 4% vom ganzen Jahr, aber trotzdem eine tolle Geschichte. Außerdem sehr interessant, was sie mir jeden Tag so erzählen. Hab einen großen Respekt vor den Helfern und allen Ehrenamtlichen, unglaublich was diese Menschen leisten, da kann man nur den Hut ziehen. Aber jetzt Schluss! Jetzt geht’s los. Schönen Tag!

Eigentlich wollte ich heute eine Geschichte schreiben. Morgen erzähl ich euch wie 1995 oder ´97, ich weiß es nicht mehr genau, ein guter Freund, eine Persönlichkeit, am Heiligen Abend bei uns privat läutete. Ich glaube ´97. Er zitterte am ganzen Körper und sagte: „Jetzt ist sie mit dem Revolver auf mich los gegangen!“.                                                                                 Ja, das gibt’s auch bei uns! Der Freund blieb den ganzen Abend in unserer Familie und er fühlte sich wohl. Oft sagte er zu mir, es war ein schöner Heiliger Abend, das werd ich dir nie vergessen. An das hab ich gestern Abend oft gedacht.

Neue Nachrichten,

jetzt ist es 16:30 Uhr, am Högl war die Hölle los. Mittag lief es relativ ruhig ab und wir konnten alle gut verköstigen. Nachmittag war’s dann anders, kein freien Stuhl, volles Programm. Bei dem Wetter saßen viele sogar in der Sonne. Um 15:00 Uhr ging sich doch noch eine Stunde schlaf für mich aus. Es ist 16:30 Uhr und jetzt geht’s los! Die Enten sind noch im Ofen und es gibt einen wunderschönen Rehbraten für die Gäste, sowie eine Seezunge bei der Halbpension. Um 19:30 Uhr sollten alle gegessen haben, denn um 20:15 Uhr geht’s los. Bayerischer Abend im Rupertihof! Leider haben die Thundorfer Trachtler keine Zeit und jetzt ist die Familienmusik angesagt! Wir wechseln uns ab und zu dritt geht das schon. Aber um 22:30 Uhr ist Schluss. Dann geht’s wieder von vorne los. Morgen 6:00 Uhr brauchen wir wieder frische Weißwürste und dann geht’s zum Högl und was dann passiert, schau ma mal. Aber ich freu mich schon, morgen kommen die Zellberg-Buam. Da freuen wir uns alle, denn das sind wirkliche Freunde und der Gerhard gehört zu meinen besten Freunden.

                                                                                                                                                                   12.12.2015

Hallo Freunde,

Ihr habt schon lange nichts mehr gehört, aber wer heute die Zeitung gelesen hat, der weiß wies zugeht. Wenn man den Bericht von heute liest, dann kann man schon klar erkennen, wo die Reise hin geht. Zuerst war´s das Wasser und das die Wiese nass wird, 8 qm, die verpachtet sind. Wo ist hier ein Schaden für den lieben Nachbarn? Warum 8 qm? Weil vielleicht beim Auslauf, bei einem Hochwasser, hier 8 qm etwas mehr benässt sind als die große Wiese, die bei Regen sowieso nass wird. Jetzt musste man lange suchen, dass man vielleicht noch was findet um das Projekt zu stoppen. Hier werden sogar schlafende Institutionen geweckt, die beim Hochwasser und bei meinen vielen Hochwasserschäden nicht wussten wer für das Rohr zuständig ist. Es wird langsam immer interessanter. Jetzt muss dieser Verein auch noch gehört werden. Ja, ich bin gespannt da sitzen so viele Freunde von mir, die werden alle für mich die Hand hochheben und gönnen mir bestimmt das schöne Chalet Dorf. Ein paar Kandidaten kenn ich persönlich und hab Sie bei meinen Geschichten schon erwähnt, dass sie hier auch wieder ganz vorne mit dabei sind, Super! Vielleicht sucht Ihr euch nochmal die Geschichte heraus, wies beim großen Hochwasser es mich zwei Mal erwischt hat. Was mir da alles passiert ist und welche Rohre hier verstopft waren. Ich bin ja gespannt was die Fachleute jetzt noch zum aussetzten haben. Rückhaltebecken haben mich ca. 500.000 € gekostet und was jetzt alles noch dazu kommt, es wird noch interessant. Nur eins steht fest! Auch der Berger hat ein Recht und sogar ein altes Recht, auf den Campingplatz und auf die Gaststätte. Das Ganze hat mit dem Chalet Dorf nichts zu tun. Denn auch beim Berger kann das Wasser nicht hinauf laufen. Ihr müsst euch vorstellen, wenn was passieren würde und wir wieder Hochwasser hätten, würden nur das Lokal und vielleicht noch das Sanitärgebäude nass werden, aber alles andere ist kein Thema. Ich will aber jetzt über dieses Thema nicht mehr schreiben, denn hier sind Fachleute gefragt, aber vielleicht fragt man ja noch die Musikkapelle um Rat. Irgendwas wird Ihnen schon noch einfallen.

Nun zum Radweg. Wenn Sie den Artikel lesen dann wissen viele nicht um was es da eigentlich geht. Der Radweg konnte nur gebaut werden, wenn eine Anbindung über das Dorf Ainring erfolgt. Es ist ja auch hier einiges schief gelaufen, aber ich will gar nicht mehr darauf eingehen. Da werden sich noch andere Leute damit beschäftigen, wenn’s wirklich ernst wird. Es kam nämlich erst vor einem Jahr ans Tageslicht, dass hier in der Gemeinde, zu Waldhutters Zeiten, ein bestimmter Herr Z. einen Vermerk machte, dass jeder auf meiner Straße fahren darf. Einfach einen Akt angelegt, es wäre ein öffentlicher Weg. Durch einen Zufall kam das letztes Jahr alles raus. Ich glaube, es war letztes Jahr im Januar, war grade in der Schweiz und als ich heim kam standen vorm Lokal Moos 2 Bagger und Tieflader und ohne mich zu fragen fuhr man über meine Zufahrt, das Material für das Sichtdreieck weg. Als ich erfuhr, dass die Sache für einen Radweg ist, dass es hier um Menschenleben und Unfallverhütung geht, hab ich der Firma Fels die Genehmigung erteilt. Es ist nur komisch, mich fragt keiner. Ich beobachtete wie von Wisbachers Grundstück tausende von Kubikmetern Erdmaterial weggefahren wurde. Der Bauleiter sagte: „Er will eine gerade Wiese, dass man mit dem Bulldog schön geradeaus fahren kann.“ Auch das hat man Wisbacher zugesagt. Durch Umwege erfuhr ich, dass er angeblich beim Grundstückstausch, Abtretung für den Radweg, die dreifache Menge wollte und sogar erhalten hat. Diese Auskunft steht im Raum. Stimmt das wirklich? Wisbacher war jeden Tag mit dem Traktor unterwegs und ich ärgerte mich fürchterlich, wenn er bei den Chalets vorbei fuhr. Ich wusste ja noch nicht, dass das mein Grundstück ist und hier keiner Fahren darf. Die Gemeinde hat mich dann gefragt, ob die Radler fahren dürfen, ich sagte selbstverständlich, denn ich hoffte auch auf ein Geschäft für das Lokal Moos 2 und warum nicht? Der Radlweg nach Thundorf ist für viele Wichtig und kann Menschenleben retten. Ich hab schon mal eine Radlerin bei einem schweren Verkehrsunfall als Zweiter erlebt. Für mich ist der Radweg wichtig, für Jung und Alt. Eine gute Einrichtung. Angeblich behauptete Wisbacher, auf der Gemeinde, er hätte von diesen Abgrabungen und der ganzen Sache nichts gewusst. Er hätte auch nie was unterschrieben. So wurde es mir durch mehrere Seiten mitgeteilt und das Sichtdreieck könnte mir noch zum Verhängnis werden. Ich war stocknarrisch das geb ich zu. Ein Verantwortlicher sagte: „ich hab mich auf sein Wort verlassen.“ Ich sagte: „seid ihr verrückt? Jetzt hat er uns.“ Gott sei Lob und Dank, hat der Herr Fuchs Thomas ihn was unterschreiben lassen und das wurde dann doch noch im Rathaus gefunden. Als man die Sache im Bauausschuss am Montag behandelte, ging man auf die Beschwerden von Wisbacher ein und gestand auch, man hätte Ihn über das Sichtdreieck nicht gefragt. Als man das schreiben heraus holte wurde er nach Zeugenaussagen rot und er leuchtete wie eine Glühbirne. Jetzt weiß ich wenigstens, dass er sogar rot wird. Ich kenn Ihn nur ziemlich blass, denn er muss immer nachdenken was er uns noch antun kann. Aber langsam wird es eng das Kanonenrohr ist geklärt, Sichtdreieck gibst auch nicht mehr, vielleicht noch die Freunde vom Drainverband schau ma mal was passiert. Nur eins steht fest; wir haben einen genehmigten Campingplatz und ein Lokal. Vom Hochwasser war in der Gemeinde Ainring niemand so geschädigt wie wir. Ich hab mich niemals beschwert und auch nicht beklagt. Ich hätte bestimmt genug Grund dafür gehabt. Aber langsam kommt ja Licht ins Dunkel und langsam weiß man, dass das auch wir ein Recht auf einen ordentlichen Abfluss haben. Alles Weitere möchte ich jetzt nicht mehr näher beschreiben, das lassen wir jetzt einfach auf uns zu kommen. Alle Fachleute die mit diesem Bebauungsplan zu tun hatten sagen: „sowas haben wir noch nie erlebt“ und einer sagte erst vor kurzem, hätte ein Fremder den Antrag gestellt, dann hätte er schon vor 2 Jahren gebaut. Ich habe 12 Mann auf dem Bau beschäftigt und ich habe es nicht übers Herz gebracht die Leute kurz vor Weihnachten zu entlassen. Es sind zum Teil ausländische Mitarbeiter die Familie haben und seit Monaten sage ich, wir bekommen die Genehmigung. Wir sind gut vorbereitet und ich glaube wenn’s los geht gibt’s eine Rekordbauzeit für die ersten drei Chalets. Und sollte es wirklich nicht sein und irgendwem noch was einfallen wo er uns bremsen kann, dann werde ich auch weiter leben. Ich sehe es nicht mehr so eng, es gibt schlimmeres das sieht man ja jeden Tag. Habe zurzeit sehr viel um die Ohren, alle Hotels und Betriebe sind über Weihnachten und Silvester ausgebucht und wir haben sogar heut 250 Hausgäste im Rupertihof. Der Högl ist voll 2 Weihnachtsfeiern und ein Geburtstag.

Für die Weihnachtsfeiertage würden wir uns sehr über Ihren Besuch freuen. Silvester gibt’s am Högl noch Plätze. Dieses Jahr nicht nur Menüs sondern auch a´la carte in der Bauernstube. Morgen hat der Rupertihof für seine Mitarbeiter Weihnachtsfeier. Wir sind ca. 100 Personen, wenn alle kommen, man weiß ja nie. Vor Weihnachten hat es sich schon mancher anders überlegt. Vor Überraschungen ist man nie sicher. Aber wie sagt Frau Merkel: wir schaffen das! Frau Merkel hat auch Ihre Sorgen, trotzdem ist sie eine sehr fleißige Frau und das was die Dame leistet muss man erst mal aushalten. Wünsche euch einen schönen 3. Advent, ab 21.12. tägliche Nachrichten vom Rupertihof und den Ruperti-Gastronomiebetrieben. Sie sollen so vielleicht ein wenig von weitem miterleben, was über Weihnachten und Silvester in so einem Unternehmen abläuft. Ich sage Ihnen, die schwierigste Zeit im ganzen Jahr. „Schenk der Schwiegermutter einen Gutschein damit Sie zu Weihnachten nicht da ist“ solche Fälle haben wir viele und um diese Leute muss man sich kümmern. Über Weihnachten sind die Zellberg Buam da, die Ladiner, der Marc Pircher und an Silvester die 3 Z´widern. Ja ich bin stolz über das Programm und das die Freunde der Volksmusik noch immer zu uns kommen. Wer hat schon so ein Programm zu bieten? Täglich live Musik und das 360 Tage! In Ainring ist doch noch immer was los!

 

                                                                                                                                                                    01.11.2015

Servus Freunde,

hab schon lange nichts mehr hören lassen, aber es passiert so viel, ich glaube ich käme vor lauter schreiben zu nichts mehr anderem.

Es gibt was Neues in Sachen Hochwassercampingplatz, ich betone Campingplatz, denn es ist ein genehmigter Campingplatz, ein Gasthaus, Sanitärgebäude und viele Nebengebäude. Tatsache ist, dass das Grundstück am Fuße des Ulrichshögl liegt und wie ich immer schon gesagt habe, das Wasser von oben kommt. Seit die Forststraßen gebaut sind und viel planiert und versiegelt wurde, kommt immer mehr Wasser und da ich viele Freunde hab, kann man nur mit ein paar Schaufelstichen das Wasser einem zuleiten. Wer eine Wasserwaage zuhause hat, der kann ja auch mal das Gefälle der Forststraßen nachprüfen. Fast ausschließlich geht alles in Richtung Berger. Das sind die Tatsachen. Wer sich in der Gemeindepolitik interessiert hat und das Ganze verfolgte weiß, es ging immer wieder ums Wasser und das mein Nachbar oder die Nachbarn nicht geschädigt werden. Dass ich zwei Mal abgesoffen bin und hohe Schäden hatte, ich sage die höchsten Privatschäden in der Gemeinde, interessierte keinen. Alles war eine privatrechtliche Geschichte und man kann mir nicht vorhalten ich hätte irgendwelche Schuldzuweisungen gemacht. Naja, egal wie, ich musste mich ja leise halten und alles tun was man von mir verlangte. Eine Wachfirma und Gutachter, die mein Wasserproblem lösen. Mein Wasserproblem, sowie die Feuerwehr beim Wasserschaden sagte: „Reparier deinen Scheiß, reparier deine Rohre, dann würdest du nicht absaufen!“ Alle waren sich einig, beim Berger passts halt wieder nicht. Erst nach dem zweiten Hochwasser im Juni, stellten wir fest, dass das wichtigste Hauptabflussrohr zubetoniert war. Das Rohr unter der Kreisstraße. Es bildete sich ein See auf dem Parkplatz vom Lokal Moos 2 und das Wasser stand nicht nur im Keller bis zur Decke sondern bis ins Lokal auf Stammtischhöhe. Für die Quereinsteiger meiner Geschichten 550.000 Euro Sachschaden wurden vom Gutachter festgestellt. Sie sagen, wer hat sowas zubetoniert? Das weiß ich nicht, aber vielleicht können Sie sich das Denken. Es muss einer sein, der was mit mir vorhat. Ein bestimmtes Interesse muss da schon da sein. Keiner hat auf das gedacht. Es brauchte eine Prozess sogar zwei Prozesse. Aber es ist klar, das Rohr, das ca. 80 cm unter der Kreisstraße ist, muss aufgemacht werden, eine Kanone war hier vom Straßenbauamt nicht vorgesehen, als sie in den 70ger Jahren die Kreisstraße bauten. Josef Ramstetter vom Gemeinderat war einer der Einzigen, die die Sache als Landwirt und erfahrener Mensch in Sachen Bau usw. richtig erkannte. Aber es wurde ja immer wieder diskutiert. Der Nachbar darf nicht nass werden und speziell die Freunde der Gegenpartei haben sich überaus eingesetzt das in keinstem Fall, auch wenn´s regnet, die Nachbarwiese nass werden darf. Sie sind überhaupt meiner Meinung nach, vom Fachwissen her so gescheit, dass sie glauben, dass beim Berger das Wasser wieder den Berg hinauf laufen muss. Aber wir werden´s ja sehen bei der Ampel wer eigentlich Recht hat, ob´s um die Sache geht oder nur um bestimmte Personen. Es ist sehr traurig in der Gemeindepolitik, oft fehlt hier die Sachlichkeit. Es darf nicht um persönliches gehen. Das werde auch ich nicht schaffen das zu regeln. Jetzt geht’s weiter 47.000 Euro für ein fachmännisches Gutachten. Die Rückhaltebecken und Leitungen und alles was dazu gehört zwischen 5.000 und 6.000 Euro. Alles das muss gemacht werden, dass eine sowieso nasse Mooswiese bei Regen trocken bleibt. Angeblich wusste keiner, dass früher ein offener Graben da war, der bei Hochwasser, starkem Regen, das Wasser über den Graben in den Sonnwiesgraben leitete. Auch beim alten Bergerbad gab´s einen Überlauf, ein schwarzes Loch. So, und jetzt kommt´s, der führte früher in ein Rohr das ca. 2,50 m unter der Kreisstraße in die Nachbarwiese ging und dann konnt sich das Wasser in einen offenem Graben ausbreiten, je nach Witterungslage. Weiß als Kind nie Probleme, dass ein Camper nass wurde, oder das Sanitärgebäude überflutet wurde. Auch in späteren Jahren war es bei dem größten Unwetter nur selten. Doch irgendwann zu Zeiten von meinem Bruder ´82, ´84 war auch sein Lokal mal überflutet. Für Leute die von Handwerk, Landwirtschat und Wasser ein bisschen Ahnung haben, die können sich das gut vorstellen, dass wenn das Wasser kommt und nicht mehr weglaufen kann es sich ausbreitet. Wie ein See und läuft in die Gebäude. Unter der Straße 50 cm war´s zubetoniert, verbarrikadiert und man Stritt auch darum und führte Prozesse, dass es zu bleiben muss. Dann auf einmal, hörte man auf mich, das es unter der Straße noch ein Rohr gibt ca. 2,20m, 80cm Durchmesser. Ich sagte, war früher ein Graben. Keiner wollte mir glauben und die Sache mit Wasserrecht 3. Ordnung, hier wäre die Gemeinde zuständig, da wollte man schon gleich gar nichts mehr wissen. Ich bekam Angst und wollte halt meine Chalets genehmigt haben und hab alles so hingenommen was sie von mir wollten. Vor 14 Tagen war ich bei einer Besprechung beim Wasserwirtschaftsamt. Ein tüchtiger Mitarbeiter sagte, schau mal das Rohr an, nicht das Streitrohr, sondern das Rohr unter der Straße, ob es auch frei ist. Ich sagte: hab ich erst durchgespült oder besser, vom Zauner durchspülen lassen. Er meinte, er will einen Film über das Rohr. Ich war stocknarrisch fuhr heim und rief noch in Traunstein den Zauner an. Der sagte, ich helfe dir, was die mit dir machen ist nicht mehr normal. Ich war noch nicht in Thundorf, da stand der Wagen mit der Kamera schon da. Zuerst mussten wir mit dem Kompressor ran, damit wir die Kamera rein brachten und dann ging´s los. Ich war am Bildschirm und beobachtete das Rohr. Es ist einwandfrei wie neu. Alles wunderbar auch auf unserer Seite, super. Meter 40, Meter 50, alles konnt ich genau verfolgen. Ich sagte: Zauner ich muss heim, passt. Und rief schon mal alle an; das Rohr ist frei, keine Probleme. Um 5 Uhr kam der Zauner, ca. bei Meter 70 ist Stopp, wie zubetoniert. Ja, so kann´s einem gehen, freu dich nicht zu früh. Der Videofilm ging ans Landratsamt und an die Behörden. Rechtlich zuckten Sie alle herum bis ich klar sagte, Wasserrecht 3. Ordnung, der Betreiber des Rohrs muss es sofort aufmachen oder reparieren oder was denkt ihr euch eigentlich? Naja, man meinte „wir müssen jetzt doch in den Keller gehen und Pläne suchen“, seit 3 Jahren red ich schon davon alte Pläne raus zu suchen, denn meine Fotos vom alten Bergerbad, wo man genau sah das da ein Graben war, interessierten keinen. Mittlererweile kenn ich mich aus und hab viel dazu gelernt und ich hab gesagt entweder schaut ihr jetzt nach oder ich bring lebende Zeugen und auf einmal wurde doch ein Plan vom Tennverband gefunden. Offener Graben zur Zeit sucht man noch nach einer Genehmigung, ob mein lieber Freund es hätte zufüllen dürfen. Das ist jetzt die Frage, ob es hier eine Genehmigung gibt, aber auch dann wenn es sie geben würde, muss das Rohr frei sein. Also, jetzt denkt mal nach. All das hätte man schon vor 2 Jahren machen können. Klar aufzeigen das Wasser ist kein Berger Wasser, auch kein Högl Wasser, es kommt von oben und keiner hat das Recht, das Wasser aufzuhalten. Ihr könnt euch vorstellen, dass das alles für mich ein Wahnsinn ist, aber ich bin das ja mittlerweile gewohnt. Wie man so mit uns umgeht aber dieses Mal geb ich nicht mehr nach, jetzt muss das geklärt werden mit oder ohne Chaletdorf und ob die Bauern oder der Bauern mit seinem Traktor vor einem Graben halt machen muss ist nicht mein Problem. Sie sollen das alle wissen, wies so zu geht und wie man mit uns Bürgern und vor allen Dingen, mit uns als Hauptgeschädigter in Sachen Hochwasser umgegangen ist. Ich habe das heute geschrieben, zum jetzigen Sachstand und sollte das anders sein, dann werd ich es klar stellen. Aber das Rohr ist zu und ihr sollt alles wissen wie lang es dauert, wann´s aufgemacht werden muss. Hier ist Gefahr im Verzug. Nicht jeden Tag scheint die Sonne so schön wie heute.

Also Fazit und Tatsache: Wir haben einen genehmigten Campingplatz und eine Gaststätte und keinen Abfluss für das ganze Högl Wasser und wo es überall herkommt. Ich hoffe das Gemeinderäte das lesen und sich hier in Sachen 3. Ordnung einsetzten und nachfragen wie es überhaupt zu so einem Missstand kommen kann. Mein Berater von Aquasol, ein Fachmann, sagt klar: das Landratsamt oder die Gemeinde müssen sich kümmern, dass das sofort aufgemacht wird. Da gibt’s kein wenn und aber und auch kein Berger mögen oder nicht mögen. Gut das ich meine Geschichten schreiben kann, jetzt geht’s mir wieder besser, wer weiß was sonst wieder alles herumerzählt worden wäre. Wie gesagt, ihr bekommt Nachricht sobald ich was weiß.

Zu den bayerischen Wirtshausgeschichten: ich habe jetzt einen sehr intelligenten, erfahrenen Buchautor gefunden, der sämtliche Geschichten mit einer Dame zusammenträgt, hier Ordnung schafft und das Ganze auf die Reihe bringt. Ca. in 3 Wochen werd ich dann in Kurzform nochmal alles schreiben ab dem 18. Lebensjahr in geschäftlicher Hinsicht, wo mir mein Vater den Rupertihof übergeben hat. Bald wird es ein Jahr, das es die Wirtshausgeschichten gibt und ich glaube man kann mir nicht nachsagen, das ich die private Seite, oder private Geschichten heraus gehalten habe. Oft geht es mir so ans Herz und an die Seele und dann muss ich das einfach schreiben, egal ob´s gut, richtig oder falsch ist. Nur irgendwas ist halt immer dran, das sieht man an der ganzen Wassergeschichte.

Vielleicht noch ganz kurz. Es ist unglaublich, was einem alles als Geschäftsmann passieren kann. Der Brand Mitte September, wo nur ein Schaltkasten ausgebrannt ist, hat so einiges mit sich gezogen. Durch üble Nachreden und sogar anonyme Anrufe bei der Polizei, wurden Brandermittler eingesetzt. Es kamen 2 Herren zu uns und gaben sich als Brandermittler aus. Ich zeigte Ihnen den verkohlten Kasten und den fotografierten sie ca. eine Stunde. Ein Spüler hörte wie sie sagten, aus der Geschichte machen wir was. Meine Elektriker und Fachleute hatten auch den Eindruck, dass die 2 Ermittler null Ahnung hatten. Sie haben nur Scheiße erzählt. Fachlich so weit weg, das kann man sich gar nicht vorstellen. Sie kamen dann noch einmal, sie möchten alles kontrollieren und alles muss ausgesichert werden. Gut sag ich macht das. Dann ließ ich sie an den großen Verteilerkasten vom Aggregat. Eine viertel Stunde probierten sie die Sicherungen heraus zu nehmen. Große HN-Träger sind so gebaut, dass nicht jeder einfach bei Hochspannung aussichern kann. Die 2 Speziallisten haben sich angestellt. Wir haben nur noch gelacht. Einer war noch von der DEKRA dabei, der war noch blinder und völlig fehl am Platz. Wir amüsierten uns und ich schrieb einen Brief an die Versicherung, sie sollen bitte Leute schicken die Ahnung haben. 3 Tage später kam dann die Kündigung der Versicherung, innerhalb 4 Wochen. Ich bin ja gespannt was da jetzt alles wieder bei raus kommt. Ihr könnt aus der Geschichte nur lernen. Passt auf mit Versicherungen lest euch die Policen 5 Mal durch und besonders das Kleingedruckte. Man ist immer der Verlierer im Schadensfall, irgendwas finden die, warum sie nicht zahlen wollen. Das Interessante war, das einer von den Zweien oder auch ein anderer ausplauderte, was er alles von mir in Sachen Brände gehört hat. Ja, es passt alles zusammen. Aber irgendwann, tappen sie in die Falle. Wer lesen kann und mitdenkt, kann sich zusammenreimen in welche Richtung es immer wieder geht. Passt alles gut zusammen. Man muss nur wissen wer mit wem, was tut. Jetzt ist Sonntagmittag, ich muss zum Högl, die Sonne scheint, gestern war´s super. Wir hatten viele Gäste am Nachmittag, aber die Salzburger fehlen uns schon sehr. Ich glaube die letzten 3 Wochen keine 2 Salzburger die mir auffielen. Jeder hat Angst vor der Grenze.

Wie geht es euch mit diesem Problem? Mich beschäftigt es sehr und ich denke jeden Tag dran, wenn´s kalt wird und Leute auf der Straße stehen, dann müssen wir auch helfen. Das hab ich auch Verantwortlichen mitgeteilt. Ich glaube, alle müssen wir zusammen helfen und jeder der kann und irgendwo in der Lage ist etwas zu tun, darf und kann bei diesem Flüchtlingsproblem nicht wegschaun. Wir schaffen das, sagen die Polizisten, wenn sie vom Dienst zurückkommen. So mancher traurig und so mancher hat noch ein Lächeln auf den Lippen. Jeden Tag frag ich, wie geht’s euch und die Antworten werden immer leiser und weniger. Gott sei Dank haben wir diese Temperaturen. Täglich denk ich mir, wie und wer wird das lösen? Das Schlimmste in meinen Augen ist, jetzt erst auf den Gedanken zu kommen eine Fähre einzusetzen. Mir fehlen da einfach die Worte. Man hat viel zu lang weg geschaut und die Griechen mit der Misere alleine gelassen. Das müssen wir zugeben. Ich gebe zu, es zieht mich ganz schön hinunter und ich wollte darüber auch nicht schreiben, aber vielleicht zum Nachdenken, uns geht’s allen gut, sehr, sehr gut. Jeder von uns, dems so gut geht, wird von seinem Haben, egal in welcher Form, was abgeben müssen. Schönen Sonntag. Halt euch auf dem Laufenden in Sachen Wasser, Geschichten schreib ich zur Zeit keine. Ich bin Momentan nicht gut drauf und mir ist auch nicht mehr zum Lachen zumute.

 

                                                                                                                                                                    25.10.2015

Hallo Freunde,

muss mich entschuldigen, aber ich hab einfach keine Zeit. Obwohl es so viel zu berichten gäbe und so viel passiert ist. Zum Aktuellen: Ich freu mich sehr über die Ampel, über die Entscheidung. Am meisten freut es mich aber, dass die Ampelgegner sehen werden, dass das funktioniert. Man soll einfach auf Leute die Ihr Handwerk verstehen hören. Die Gutachten kosten so viel Geld, da könnt ich ein Buch schreiben und wer die Idee mit Gutachten gehabt hat, naja was soll man da noch sagen? Haben wir das früher gebraucht? Haben die Römer oder Griechen, die die tollsten Bauwerke gebaut haben Gutachten gehabt? Nein! Das waren noch Handwerker, die ihr Handwerk verstanden haben, aber die gibt es ja leider nicht mehr. Mir kommt vor, es glotzen alle nur noch ins Handy oder in den Laptop und reparieren können nur noch die wenigsten was. Ein guter Handwerker wird irgendwann mal sehr gefragt sein. Das Handy ist der Untergang. Schon vor 10 Jahren hab ich ein Lied darüber komponiert, im Beisein von Hansi Hinterseer und vielen anderen. Ich glaube das ist schon 15 Jahre her. Ich weiß nicht wies ihnen geht, aber ich glaube die ganze Welt schaut ins Handy, sieht wie gut´s uns geht und meinen wir leben im Paradies und wollen uns besuchen. Ja, es ist schon traurig, was jetzt passiert, aber noch viel trauriger wenn´s kalt wird. Das haben sie nicht bedacht unsere Politiker. Auf einer 14 Tages Tournee Ende November, Anfang Dezember mit 20 Grad minus ist uns alles eingefroren. Der Lohwieser Sepp, der Karl Heinz und die ganze Werkstatt, alle mussten sie ausrücken, wir hatten keine Heizung. Wir konnten unsere Hallen nicht mehr heizen, der Diesel ist eingefroren kein Wasser mehr für die Spülmaschinen. Der Sepp erzählte mir, dass ein Spüler an der Spülmaschine eingefroren ist. Er ist mit seiner nassen Jacke am kalten Eisen direkt „picken“ geblieben. Ich meine damit, die Politiker sind keine Praktiker und die armen Menschen die jetzt kommen, werden hoffentlich Deutschland nicht von der kältesten Seite kennen lernen. Aber dieses Thema ist sehr schwierig, das will ich gar nicht länger bereden. Ich will euch nur sagen: in diesen 14 Tagen wo´s so kalt war hatten wir 35.000 Besucher, sogar in den Kühlwägen sind uns Bier und Getränke eingefroren und keiner hat dran gedacht das wir das Heizöl für die Heizkanonen anwärmen müssen. Ihr werdet an mich denken, das wird eine schlimme Sache!

Drum nochmal zur Ampel: Leute vom Straßenbauamt wissen was sie tun, das sind Fachleute und haben Erfahrung!

Zum Chalet-bau: Sie haben vielleicht die Zeitung gelesen. Ja, es geht weiter, aber es ist schon eine Nervensache und jeden Tag versucht man uns wieder neue Steine in den Weg zu legen. Zum Wasserwirtschaftsamt; ich kann da nichts schlechtes sagen, die sind wirklich bemüht aber wenn Rohre zugemauert werden, oder als ich letzten Dienstag aus einer Besprechung aus Traunstein kam und die Herren sagten: lassen sie das Rohr 2 Meter tiefer unter der Straße anschaun, ob das wirklich frei ist. 70 Meter Länge vom Heurigen bis zum Hanei Huaba Stadl. Sie sagten „das wichtigste ist, das der Hauptabfluss frei ist.“ Zuerst war ich angefressen; wieder was neues, aber dann hab ich mir gedacht ich will´s wissen. Ruf den Zauner an, übrigens ein äußerst fleißiger tüchtiger Mensch, er kam mit seinem Spülwagen 2 Stunden später. Ich musste in die Küche, hatte noch einen Termin, aber ich ging vom Bildschirm nicht weg. Er sagte: „kannst schon gehen, bin 65 Meter drin, das Rohr ist frei.“ Wir sahen das auf seinem Bildschirm. Ich war noch nicht Zuhause da rief er an „Kamera steht, abgesoffen.“ Die letzten 1 ½ Meter waren wieder zu mit Dreck, Schlamm und großen Steinen. Wie die wohl da rein kamen? Und grade beim Auslauf und 1,50 Meter weiter kurz vorm Auslauf. Vielleicht könnt ihr es euch denken? Wenn ein Rohr läuft und das Wasser mit Schwung kommt, dann saugt es sicher keine Steine an. Und schon gleich gar nicht wie die Sache gebaut ist. Aslan hat das gleich ausgeräumt und die Gemeinde wird den Ausfluss auch weiter machen. Ja, einer hat ja gesagt er wird alles tun um diesen Bau zu verhindern, aber wer Anderen eine Grube gräbt, der fällt selbst hinein! Das sag ich oder war das Goethe? Ich weiß es nicht. Bei uns in Ainring geht’s lustig zu. Das ganze Wasser kommt vom Högl und ich soll es schlucken. Vielleicht mach ich doch noch die Rupertiquelle und im Moss 2 eine Abfüllanlage. Wär doch eine Idee oder?

Ihr wollt wissen wann´s los geht mit den Chalets? Ich warte stündlich auf die Genehmigung, aber die 11 Seiten vom Nachbarn müssen halt auch bearbeitet werden und jetzt geht’s auch noch ums Sichtdreieck wo 3 Monate lang die Lastwägen Material abgefahren haben, aber ich möchte mich dazu nicht äußern, das kommt sicher mal in der Zeitung. Hoffentlich richtig, dann können Sie sich eine Meinung bilden was los ist. Da wird ein Radweg gebaut, naja ich sag nicht mehr, ich will mir nicht schaden. Sie sollen das selbst erleben, wie weit es bei uns fehlt. Ich danke nochmal dem Gemeinderat für die Entscheidung, aber auch allen Behörden. Sie sind mit unserem Fall so überbelastet, sowas war einfach noch nie da! Keiner kann den Namen H H H mehr hören. Jeder hat die Schnauze voll! Man kann auch was tot-prüfen. Aber ich lebe noch und ich garantier euch, ich bau das schönste Chalet-Dorf Bayerns! Ihr werdet es erleben. Für mich ist jeder Tag an dem wir anfangen dürfen Gold wert. Denn wenn wir ein paar Rohbauten hinstellen, können wir im Winter weiter arbeiten. Da hab ich auch mehr Zeit und kann meiner Lieblingsbeschäftigung Baustelle nachgehen. Aber so wies momentan aussieht haben wir auch im Winter volles Programm und wir sind rund um die Uhr ausgebucht. Das Berchtesgadener Land gefällt den Deutschen und der ganzen Welt, aber es kommen auch jetzt viele inländische Gäste zum Salzburger und Wolfgangseer Advent. Die paar Lücken die wir haben, werden durch die Polizisten geschlossen. Morgen reisen 80 Zimmer Polizisten an. Denen taugt´s bei uns! Hallenbad, Sauna a gscheid´s Frühstück und es geht ihnen gut.

Ich muss jetzt auf die Bühne! Einen schönen Abend!

                                                                                                                                                                    14.10.2015

Hallo Freunde,

gestern war für mich der Tag der Tage. Der Gemeinderat hat über die nächsten 5 Chalets entschieden. Ich war selbst live dabei und war eigentlich sehr erstaunt und erfreut wie viele Gemeinderäte erkannt haben was ein Bauunternehmer so alles mit macht. Es hat mich besonders gefreut, dass sich auch so mancher traute zu sagen „irgendwann muss Schluss sein, wir können doch nicht ständig die teuer bezahlten Gutachten anzweifeln.“ Es wurde auch Zeit, dass die Gemeinde die Einwände des Nachbarn nicht mehr beachtet und postwendend an das Landratsamt weitergibt. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Ich habe in den letzten Monaten sehr viel erleben und ertragen müssen.

Ich möchte mich von ganzem Herzen bei den Gemeinderäten und –rätinnen und selbstverständlich auch beim Herrn Bürgermeister für die Zustimmung bedanken. 18 zu 4 das hätt ich nicht geglaubt! Ist für mich ein erfreuliches und tolles Ergebnis. Was Herr Ramstetter sagte steht morgen bestimmt in der Zeitung. Er hat recht mit jedem Wort. Es braucht alles seine Zeit, aber es könnte vielleicht auch einmal schneller gehen, wenn so mancher wollte, aber das kann man einfach nicht erzwingen das musste auch ich lernen. Als ich gestern heim kam wusste ich gar nicht so recht mit der ganzen Sache umzugehen so groß war die Freude. War ziemlich müde und zu angespannt um das zu feiern. Heute kommen sowieso schon wieder die gewissen Einwände und Bedenken, aber das bin ich ja gewohnt. Wie sagt die Kanzlerin? Wir werden das schon schaffen. Schau ma mal, wenn alles klappt dann könnte es vielleicht nächste Woche los gehen und mein Weihnachtsgeschenk könnte wahr werden, das ein weiteres Chalet oder sogar 2, bezugsfertig sind. Werde alle Auflagen selbstverständlich erfüllen und alles tun, dass der Gemeinderat und das Landratsamt, die mich so unterstützt haben, zufrieden sind. Glaube es sind alle froh wenn die Sache vom Tisch ist. Ob schon wirklich Weihnachtsfrieden eintritt? Ich glaub es nicht! Drum schau ma mal. Liebe Räte, vielen Dank und ein ganz großes Dankeschön an Herrn Kalb in der Verwaltung der Gemeinde. Heute hab ich wenig Zeit, denn jetzt geht die Planung los. Wie ihr wisst bin ich ja selbst der Baumeister und dann hab ich noch ein paar Nebenjobs….

Übrigens ist unser Haus zur Zeit sehr gut bewacht. Ich zählte 24 Polizeiautos heute früh und fast 60 Polizisten! So bewacht waren wir noch nie. Alles nette Leute, viele aus Norddeutschland einer sagte, „der Leberkäs, ich könnte mich hineinlegen!“ Der ist schon die zweite Woche da und geht von der Wursttheke nicht mehr weg. Ja, die Norddeutschen wissen schon wo die Wurst noch schmeckt! Einen schönen Tag. Es geht mir gut, hoffentlich bleibt´s so!

                                                                                                                                                                   09.10.2015

Hallo Ainringer Geschichtenfreunde,

es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet haben, aber es geht einfach nicht. Mein Tag beginnt zwischen 5 und halb 6 und endet um 23 Uhr. Nachmittags 2 Stunden „Rote Rosen“ und „Sturm der Liebe“ Pause, die ich auch verschlafe und dann geht´s wieder weiter. In den letzten 3 Wochen habe ich auch alle „Roten Rosen“ nicht anschauen können, weil´s einfach durchging. Hansi hat sich in den Daumen geschnitten, hat den Arm im Gips und ich brauch euch nicht zu sagen, was das heißt. 6 Wochen Krank, aber er hat noch keine Stunde gefehlt. Arbeitet mit blauem Müllsack um die Hand. Mit Isolierband luftdicht abgeschlossen und weiter geht’s. Vor kurzem war er in Elmau und hat vor 6.000 Leuten musiziert, das kann man sich im Internet anschaun. Man glaubt es nicht, wieviel Buchungen er nach so einem Auftritt nach Hause bringt. Ich gönn Ihm diese Auftritte und die Freude die er damit hat. Nur ist dieses Bühnenleben auch nicht so einfach, das hat er schon gemerkt und denkt auch schon langsam anders. Ein hart verdientes Brot wie beim „Paul und seim Gaul.“ Ja, bei der letzten Geschichte hat sich einer beschwert und sogar sein Anwalt hat geschrieben. Gott sei Dank schreib ich nur Geschichten die wahr sind und wenn ich die Leute beim Namen nenne, dann hat das sicherlich auch einen Grund. Wenn ich sowas schreibe, dann brauch ich zuerst immer erst 2 Zeugen die mir gerade stehen wenn´s ernst wird. In diesem Fall würd ich mich sogar sehr freuen wenn´s vor Gericht ginge. Davor schreib ich noch 20 Geschichten von der ehemaligen Verwandtschaft und dann wird’s lustig.

Gut, dass ich nichts vergess und wenn ich es nicht mehr weiß, dann weiß es meine Mutter oder meine anderen Informanten. Ja, das Buch wir immer dicker vieles bleibt und einiges fliegt auch raus.

Jetzt ein anderes Thema. Ich weiß oft auch nicht mehr was ich denken soll wenn ich mir die Kommentare im Fernsehen anschau. Leute überlegt mal, ich glaube 3 Wochen lang hab ich nicht mehr geschrieben. Was da alles passiert ist. Allein VW! Wenn man sich das überlegt! Wer hätte das gedacht? Als unsere Kanzlerin sagte, „wir schaffen das!“ Hab ich mir auch gedacht, wie soll man das schaffen, die ganzen Leute versorgen und unterzubringen und was ist jetzt wenn es kalt wird? Aber ich glaube wir Deutschen sind wirklich so fleißig und vor allem die ganzen Helfer, dass es vielleicht zu schaffen ist. Ich geb ehrlich zu, am Anfang hab ich auch gesagt „das kann nicht gehen das ist unser Untergang“ und jetzt denk ich auch langsam wieder ab und zu anders.

Warum?

Bei uns wohnen zur Zeit viele Polizisten von der Bundespolizei, von der Bundesbahnhelfer und ich rede oft mit diesen sehr netten und anständigen Menschen die sich oft bedanken, dass sie bei uns sein dürfen. Wenn ich auf meinem Platz um 22 Uhr warte bis meine Frau die letzten Lieder singt, stehen oft die Polizisten bei mir und erzählen was sie heute alles so erlebt hatten. Das ist schon ein Wahnsinn. Ein Zugbegleiter sagte, „heute mussten wir den Zug stoppen weil eine Frau entbunden hat!“ Ihr Mann nun die 2 Kinder waren auch dabei. Er sagte zu dem Mann, nimm schnell deine Koffer, fahr mit ins Krankenhaus! Er hatte nur ein Tuch, so groß wie eine Plastiktüte, der Polizist sagte wieder hohl deinen Koffer wir müssen fahren. Ein Dolmetscher sagte, das Tuch ist alles was sie haben. Und so könnt ich bestimmt 20 Geschichten erzählen und das stimmt mich oft sehr traurig, dass geb ich ganz ehrlich zu. Habt ihr die Sendung Anne Will gesehen? Wir haben eine sehr starke Bundeskanzlerin, aber ich behaupte, wir haben ein sehr starkes Volk und sehr fleißige Bürger und Bürgerinnen. Ich glaube die ganze Welt schaut auf dieses Deutschland. Was hier geleistet wird. aber Schluss mit diesem Thema, 25 Jahre Wiedervereinigung, was könnt ich euch da alles erzählen! Was ich Mitte November 1989 alles erlebt habe. Jetzt ist es 20 Uhr und ich muss auf die Bühne. Ich bin schnell noch raus aus dem Küche und anstatt einer Pause hab ich Julia schnell noch was diktiert. Morgen sind 2 Hochzeiten am Högl, im Rupertihof alles voll. Es geht richtig rund! Wir hatten noch nie so eine tolle Auslastung und auch jetzt den ganzen Oktober kein Bett frei. Sind aber auch 20 - 30 Polizisten da, aber die Nachfrage nach Zimmern ist ungebremst. Das Berchtesgadener Land blüht auf und die Gäste die da sind, sagen alles wir machen wieder Urlaub in Deutschland wir wussten nicht das es da so schön ist! Nur nochmal kurz ein Hinweis: ich hoffe das ich Morgen ein paar Geschichten schreiben kann über die ersten Stunden die ich in Leipzig im November ´89 erlebt habe. Ich glaube es passt zu 25 Jahren Wiedervereinigung. Ich werde auch ganz offen Auskunft geben, was ich da alles so erlebt habe.

                                                                                                                                                                  16.09.2015

Hallo Freunde,

möchte mich beim Gemeinderat recht herzlich bedanken für die Zustimmung  zu unserem Vorhaben Bayern Chalets. Es war ein langer, steiniger Weg. Es hat viel Zeit, Kraft und Geld gekostet, aber die Mühe glaub ich, hat sich gelohnt. Besonders möchte ich mich bei den 8 Räten, die dagegen gestimmt haben bedanken, in meinem Leben gaben mir immer die Gegner die größte Kraft.  Ohne Gegner hätten wir das alles nie geschafft. Ich werden allen 24 Räten beweisen, dass dieses Vorhaben unsere Luxuschalets etwas ganz besonderes in Bayern wird und zwar das schönste und exklusivste Chaletdorf von Bayern und darüber hinaus. Und das am Tor der weltberühmtesten Fremdenverkehrsorte. Aber Leute, alles auf einmal geht nicht, das müsst ihr verstehen ich brauch da ein bisschen Zeit und ich will mich auch nicht mit der Geschichte umbringen. Sie soll Freude machen und alle sollen ihre Freude haben nicht nur die Gäste sondern auch unsere Mitarbeiter und nicht zuletzt meine Frau und ich. Meine Frau und ich werden in Zukunft die Bayern Chalets leiten, Hansi macht den Rupertihof. Ich werde bei der Musik immer mehr zurücktreten und viel auf der Baustelle sein und einfach das liebste tun, bauen und schaun was alles steht. Das ist mein Lieblingsjob. Meine 12 Bauarbeiter haben sich auch richtig gefreut, alle freuen sich auf die Aufgabe ein kleines Dorf zu bauen. Vielleicht haben Sie auch ihre Freude, wenn sie die schönste Wellnesseinrichtung mit 6 Außensaunen, großem Pool, vom Pauli Hans mit hervorragenden Mitarbeitern, genießen können.

Ein kleines Berger Bad im Paradies am Fuße des Ulrichshögl. Jetzt hab ich wieder mein Schwimmbad, ich danke euch von ganzem Herzen. Auch meine Mutter hat sich sehr gefreut. Für meinen Vater wär das wohl das größte, was jetzt auf dem alten Berger Bad passiert. Besonderen Dank auch Herrn Bürgermeister Eschelberger und Herrn 2. Bürgermeister Kern und ich möchte besonders hier noch abschließend erwähnen, dass die Mitarbeiter im Bauamt der Gemeinde Ainring in den letzten Monaten tolle Arbeit geleistet haben. Herr Kalb, Herr Willberger und Herr Zimmermann. Alle haben mich ganz hervorragend unterstützt. Besonders Herr Kalb, er kam sogar vom Urlaub zurück um gestern Abend die Sitzung vorzubereiten die 11 Seiten von meinem Freund in letzter Minute warn ein harter Brocken, aber auch diesen Brocken hat er geschluckt gratuliere! Schade das Fuchs Thomas nicht da ist. Ich wünsche ihm auf diesem Wege gute Besserung. Er war von Anfang an dabei und hat uns auch sehr unterstützt, leider war er am gestrigen Tag nicht da, danke auch dir Thomas, für deine Unterstützung. Leute ich mach jetzt Schluss, ich hab viel Arbeit, kann erst morgen wieder Geschichten schreiben. Nur noch kurz was gestern passiert ist. Um 18 Uhr hatte ich die letzten Zeilen diktiert und ging dann in die Küche Rupertihof ausgebucht, volles Programm. Ich konnte nicht arbeiten, hab mir nichts damerken können! Meine Gedanken waren nur bei dieser Sitzung, ein Gemeinderat empfiehl mir nicht hinzugehen. Er hatte recht ich hätte mich wieder viel zu sehr aufgeregt. Um 19.55 Uhr, mein Handy lag neben dem Küchenherd, Hans Romstätter, auch auf diesem Weg vielen, vielen Dank meinem Architekt, der ruft nicht an. Ich sagte zum Hansi ich kann nicht mehr ich muss jetzt da runter in die Sitzung, ich glaube es geht alles schief! Sprang ins Auto, hetzte über die Treppe als ich die Klinke in die Hand nahm atmete ich nochmal ein und überwand in den Saal zu gehen. In dem Moment sagte der Bürgermeister, bitte die Handzeichen! Ich hab das gar nicht mehr registriert, ich sah  nur die Gegenstimmen, sah die Hände und hörte den Bürgermeister sagen, „somit genehmigt!“ Herr Romstätter stand auf, schüttelte dem Bürgermeister die Hand. Wie ich aus dem Saal kam weiß ich nicht. Wollte eigentlich laut „danke!“ rufen, aber das darf man ja nicht. Habe auch nicht gegrüßt, weil ich völlig fertig war, jetzt bin ich in Bad Goisern, meine Frau hat mir das telefonieren verboten, aber sie ist grad spazieren, jetzt ging´s für eine viertel Stunde. Ich hab´s mit ihr abgemacht, ehrlicher geht’s nicht. Bis morgen.

                                                                                                                                                                  15.09.2015 (16:45 Uhr)

Hallo Freunde,

komm grade von der Baustelle, wir bauen grade das Erdbecken, das sogenannte Rückhaltebecken für den Hochwasserschutz Chaletdorf. In Großgmain fingen wir heute schon zum Decken an und ich glaube diese Woche ist der ganze Dachstuhl, bis auf die Garage fertig. War sehr aufwendig, aber ein toller Platz! Müsst ihr euch mal anschauen. Das wird das schönste und luxuriöseste Ferienhaus im Salzburger Land. Gestern war Einsendeschluss bei der Gemeinde und wir waren uns alle sicher, dass mein Freund Franzi noch einen Einwand gegens Chaletdorf bringt. Glaube in letzter Minute gab er 11 Seiten ab. Viele Wiederholungen aber auch eine interessante Sache, wo´s um den Fahrradweg und dieses Sichtdreieck geht. Will heute nicht viel darüber schreiben, denn ich will den Gemeinderäten nicht vorgreifen. Aber das ist schon der Wahnsinn, was er da vor hat. Hier geht’s um die Sicherheit der Menschen, der Radlfahrer, aber gut lassen wir´s. Mittlerweile merkt es doch der Letzte, dass es Ihm nicht ums Chaletdorf oder vielleicht um einen Schaden geht, den er erleiden könnte, nein es geht hier nur um Hass und Neid, Missgunst und sonst gar nichts. Letzte Woche hat er ja das Straßenbauamt verklagt, das wurde vertagt, denn da war so viel, dass sich keiner mehr auskannte. Aber die Herren werden das schon richten. Zu den gestrigen Geschichten, die sehr ins private gehen, will ich auch einmal den Quereinsteigern die meine Geschichten lesen sagen, dass ich einmal aufzeigen möchte was Gastronomie und Hotel in einer Familie alles bringt. Da passiert so viel, dass immer wieder die Familie betrifft und wenn zu viele Familienmitglieder in einem Unternehmen sind dann wird das umso schwieriger. Die Kinder im Betrieb und dann vielleicht Schwiegertöchter oder -söhne das halte nicht einmal ich aus, vor dem hab ich am meisten Angst. Aber ich bin dabei mir das zu richten.

Das beste Beispiel ist das Gasthaus Ulrichshögl. Martina hat das gut gemacht, keine Frage, aber wie Sie am 18. ging standen wir alleine da. Ersten  Feiertag 250 Reservierungen, 2. 280, Silvester ausverkauft das muss man alles erst einmal überstehen ohne das man zu machen muss. Ein Gastwirt in Reichenhall musste vor kurzem Schließen, kein Personal. Das kann ganz schnell gehen, wenn man selbst nicht kochen oder kellnern kann oder nichts gelernt, hat wie ich. Wir hatten einen guten Koch und eine gute Küchenhilfe das andere ham Hansi und ich abgefangen. Ich behaupte, dass die Qualität in den letzten Monaten täglich besser wurde und wir wirklich 2 super Köche am Ulrichshögl haben. Besonders der Florian ist ein Spitzenkoch und ich höre nur das Beste. Meine Frau und ich essen auch meistens am Högl. Mittags eine halbe Stunde Pause, er macht das wirklich gut. Er hat eine kleine Tochter die jetzt in Ainring in den Kindergarten geht und jetzt kann seine Frau bei uns arbeiten. Sie ist Hausdame und für die Zimmer zuständig. Schaut euch mal die Bilder an, wie Sie für die Chaletgäste das Bett herrichtet, was Sie aus Handtüchern macht  und wie sie so ein Bett für die Hochzeitsnacht kreiert. Es gibt schon noch gute Leute und wenn dann der Florian zu mir sagt „Herr Berger, ich danke ihnen für den schönen Arbeitsplatz danke für ihre Unterstützung“. Sie haben jetzt ein schönes Haus in Mitterfelden gemietet, „wir sind froh, dass wir Ainring gefunden haben“! Tat uns auch wieder gut.

Wir tun alles,  dass der schönste Platz der Gemeinde gut läuft und die Salzburger Kunden werden immer mehr und alle sind begeistert von unserem Panoramarestaurant. Ich will mich nicht selbst loben und mach auch in meinen Geschichten wenig Werbung, aber es tut einfach gut wenn man wie heute nur Lob bekommt. Drückt mir die Daumen, dass heute Abend bei der Gemeinderatssitzung alles gut geht. Ich werde nicht aufgeben auch wenn noch so viel Kanonen auf mich gerichtet sind. Gott sei Dank konnten wir die größte Kanone entschärfen, unser Rohr ein Zündloch.

 Jetzt fällt mir grade ein Kaibi Luk, die Ihn kannten wissen das, sagte immer beim Kartenspielen „wenn der Vater mit dem Sohne, auf dem Zündloch der Kanone…“ und dann schrie Walter, der Bademeister, unterm Kartenspiel ganz laut „Luk spiel ehrlich!“ “Ich kann nicht!“

Jetzt geht’s in die Küche volles Haus, heute hat die Bundespolizei angerufen, Sie brauchen jedes Bett. Ich könnte euch Geschichten erzählen was da momentan läuft, was das alles kostet. Busunternehmer machen Luftsprünge, alle Busse werden angemietet nach dem Preis wird nicht gefragt. Wenn der Hausler  Franz besoffen war sang er immer, „wer soll das bezahlen“ und „nach Hause, nach Hause geh ma nicht beim Berger brennt no  Licht“. Heute fiel mir noch ein guter Spruch ein, ich hoffe die Landwirte sind mir nicht böse. „Wenn die Kuh zu viel Milch gibt, das bringt auch kein Glück.“ Demnächst auch wieder die Bauern und die Grundstückspreise in Ainring und wer sich ernährt hat.

                                                                                                                                                                 12.09.2015

Hallo Ainringer Geschichtenfreunde,

muss mich persönlich entschuldigen, dass ich die Sommerpause verlängert habe. Ehrlich gesagt, es wäre einfach nicht möglich gewesen zu schreiben.  Von 6 Uhr bis 23 Uhr und das seit 6 Wochen mit 2 Tagen Pause und dann ist wieder was passiert.

Ihr habt es ja wahrscheinlich schon in der Zeitung gelesen, dass wir im Rupertihof, am stärksten Tag des Jahres, im Verteilerkasten der Küche einen Brand hatten.

Bauernhochzeit mit 300 Personen im großen Saal, 90 Personen im Ulrichshögl um 12 Uhr und um 16 Uhr Hochzeit Fam. Müller aus Feldkirchen. 280 Hausgäste, plus 150 von außerhalb. Um halb 12 hatten wir noch alles gut im Griff und dann habe ich mich noch nicht hingesetzt, weil Besuch aus Vorarlberg da war, 4 meiner Freunde vom Schwiegervater. Hansi schreit „Papa im Keller brennt´s“  Ich sprang auf, lief runter, alles voller Rauch und der Geruch nach verbrannten Plastikkabeln im ganzen Haus. Der ganze Stromverteilerkasten brannte lichterloh. Ich nahm einfach den Feuerlöscher, dass ich tot sein hätte können, das wusste ich erst 2 Stunden später. Was dann alles ablief, da brauch ich Zeit und Ruhe, denn ich hab mich erst wieder heute einigermaßen gefangen. Dann ist noch viel passiert, aber alles wieder im Lot.

Auch meinem Knie geht’s besser, Dr. Nube ist der Beste. Jetzt ist es 17:00 Uhr und in 15 Minuten geht’s los, 300 Hausgäste, 2 extra Busse, volles Programm, meine Frau ist in Bad Goisern, tritt dort auf und Hansi und ich schmeißen den Laden. Meinem lieben Sohn Thomas wurde es zu viel, der hat sich angeblich einen anderen Job gesucht. Musste ich von meiner Buchhaltung erfahren. Soviel halten die Jungen halt nicht aus und mir wird auch langsam klar, dass man wie ein Spitzensportler trainiert sein muss um das alles auszuhalten, was täglich auf einen in der Gastronomie zukommt.

Gestern hab ich Horst Seehofer, unseren bayerischen Ministerpräsidenten, aufmerksam zugehört. Für 40.000 Menschen hätt ich auch mal gerne gekocht. 7.000 haben wir schon an einem Tag gepackt, auf Tournee. Wenn ich mein altes Personal hätte und alle Spitzenleute zusammen tun würde, würd ich mir es zutraun, so einen Ansturm zu verköstigen.

Meine Frau sagt täglich, wir sollten auch eine Familie mit Kindern aufnehmen, uns geht’s doch so gut. Sie hat Recht, im Hotel ist das jedoch nicht so einfach, aber wir suchen jetzt nach einem Platz in unseren Betrieben wo wir eine Familie aufnehmen können, vielleicht kennt ja jemand einen schwierigen Fall, anständige Leute denen man helfen muss. Das alle unkontrolliert zu uns kommen, kann ich auch nicht verstehen, denn ich denk noch dran wie man mich vor noch nicht so vielen Jahren in Großgmain nicht über die Grenze lies, weil ich Leberkäs für meinen Freund Wasti im Auto hatte. Ich probierte es dann über den Walserberg, da haben Sie dann schon auf mich gewartet. Ich glaube ein gutes Beispiel, wie wir täglich kontrolliert werden und was wir alles tun müssen, dass ein Unternehmen läuft ist, dass heute Nacht in Bad Goisern im Hotel 2 große Hoteltresore aufgebrochen wurden. Mit schweren Gerät, Brecheisen und Schlegel, keiner hat was gemerkt, die ganzen Einnahmen seit Donnerstag sind weg. Bin mal gespannt, was in Österreich in der Presse alles vertuscht wird, in Goisern wurde gestern glaub ich laut Polizei 3 oder 4 Mal eingebrochen. Hört Ihr noch was von Griechenland? „Unsre Euros in Athen die werd ma nimma sehn“? Alles nicht mehr wichtig, jetzt gibt’s nur noch eins. Ich wünsche Freu Merkel, dass das alles gut geht. Sie hat wirklich ein großes Herz, aber ob sie noch alles unter Kontrolle hat, das glaub ich nicht. Mir tun selbstverständlich die Flüchtlinge auch sehr leid, aber es kommen auch andere und die müssen kontrolliert werden, sonst bekomme sogar ich Angst.

Viel zu lang geschrieben, ich hoffe ich hab alles richtig geschrieben was ich denke, ein heißes Thema aber jetzt geht’s rund!

Noch ein Spaß am Rande; mein früherer Freund Franzi hat ja Koch gelernt der wär letzten Samstag richtig gewesen von 12:00 Uhr bis 17:30 Uhr kein Strom, 1 Stunde und 30 min. 800 Essen gekocht, er sagte mal zum Hansi und zu Thomas, „euer Vater hat nichts gelernt, hat keinen Beruf“. Er hätte ja Koch gelernt in Anger, beim Bachmeier, der gab nach seiner Lehre auf. Hoffentlich kann der Franzi nichts dafür! Der Wimmer sagte einmal zum Hanei Huaba „Servus Schuhbeck!“

Schönes Wochenende, ich hoffe ich hab morgen ein bisschen Zeit.

P.S.: übrigens, Haus in Großgmain, 6 Wochen Bauzeit, Dachstuhl ist drauf, Firma Koch ist super! Die Berger-Truppe ist fast unschlagbar, wir haben gut zusammengearbeitet und Danke in diesem Sinne allen, die da so toll gearbeitet haben!

Jetzt ist Schluss!

                                                                                                                                                               14.08.2015

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind und das in Ainring lauter liebe Menschen sind. Auch so könnte ein Gedicht beginnen, es erinnert mich an meine Kindheit.

War gestern in Bad Goisern und in Bad Aussee, alles liebe Menschen, konnte alle Sorgen vergessen und überall wo wir hinkamen sprach man uns an, Gratulation für die Sendung, alle waren begeistert. Als meine Frau und ich heute heim fuhren, lief mein Handy heiß. Der Wind hätte in Ainring großen Schaden angerichtet. Ja der Schaden ist wirklich groß! 12 Bauarbeiter warten auf den Baubeginn und Gäste können nicht buchen. Wir können unseren Chaletgästen nicht zumuten, dass wir bauen und sie für ein Chalet viel Geld bezahlen. Nun haben wir ab Anfang September nichts mehr gebucht, denn es war eigentlich klar, ab Mitte August haben wir die Genehmigung, Mitte September geht’s los. Jetzt ist wieder alles anders. Weil wir in Ainring sooo schlechtes Wetter haben und so einen starken Wind und einen Wirbelsturm der von 3 DIN-A 4 Zetteln sich den Mittleren herausreißt. Das Wunder von Ainring, wir werden doch noch durch den Berger bekannt.

Ihr glaubt es nicht wie viel Zugriffe pro Tag die Ainring.eu Seite hat, wie viel Leute auf das Buch warten und von unsren 180.000 Adressen sprich ca. 32.000 Stammgästen sind schon über 9.000 Bestellungen für mein Buch da. Die Fans die sich jede neue CD von mir und meiner Frau bestellen. Leider hab ich zu  wenig Zeit und das Buch muss schon gut werden. Es gibt ja täglich neue Geschichten und sie werden immer interessanter. Auch die Behörden sind über die Machenschaften in Ainring überaus begeistert und langsam haben sie sogar mit mir Mitgefühl. 50 Jahre Anschlagtafeln so was hat´s noch nie gegeben, wer könnte es gewesen sein? Wer mauert Hauptabflussrohre zu, reißt Zettel ab und tut noch schlimmere Dinge. Irgendwann kommt alles auf, das garantier ich euch. Muss jetzt in die Küche, Hansi hat frei, Thomas ist im Kuhstall. Seit er da drin ist boomt die Hütte. Die Gäste in Reit im Winkl mögen ihn sehr gerne und wenn er da ist, hat er auch schon mal an einem Tag den Umsatz verdoppelt. Er kann verkaufen, nur leider nicht singen. Aber das hab ich aufgegeben, schließlich können wir nicht alle singen, das wär ja sowieso furchtbar. Ich habe zwei bekannten Herren aus der Gemeinde versprochen, dass ich nichts mehr schreibe und dass ich mich ganz ruhig halte, aber ich kann´s nicht lassen. Die Sache mit dem Wind hat mich richtig durchgewirbelt. Vielleicht steht morgen noch was in der Zeitung oder die Sache schläft ein. Stellen Sie sich vor, es wäre umgekehrt, Sie wissen schon was ich meine, dass es aussehen würde als wenn ich die Zettel abgerissen hätte. Oh mei, was wär da los? Da würden Sie dann alle wieder wach werden, sogar die schlafenden Hunde!

Meine Sekretärin hat frei am Wochenende, hab niemand zum schreiben und ich hab auch viel Arbeit. Für alle Bauexperten heute haben wir die Decke in Großgmain betoniert. Der schönste Platz im Salzburger Land und es wird die größte und luxuriöseste Villa für Gäste aus der ganzen Welt. Montag geht’s mim Mauern los. Anfang September den Dachstuhl und dann schau ma mal. Schaut euch mal den Bauplatz an, eine tolle Sache. Zwei Luxusvillen in Großgmain. Am sonnigsten und schönsten Platz vom Salzburger Land. Die Großgmainer freuen sich, es läuft alles gut.

Schönes Wochenende.

                                                                                                                                                               13.08.2015

Wem das Herz voll ist, quillt der Mund über.

Vielen Dank allen Mitwirkenden, die bei unserem Sommerfest dabei waren.

Liebe Freunde,

die letzten Tage waren sehr aufregend und sehr stressig, aber wie der Spruch am Anfang erwähnt, war an diesem Tag mein Herz einfach voll. Meine Mutter war 3 Tage vor der Feier nicht gut beinand, wir waren schon besorg. Aber am Sonntag, einen Tag vor der Feier sagte sie zu mir „is jetz moang a Feia oda ned?“ Und ich musste ihr einfach sagen, dass eine Feier ist und dass auch das Fernsehen kommt, da begann ihr Gesicht aufzuleuchten, sie begann zu lachen und sagte „du bist doch stock narrisch“.

Im Freilassinger stand ein sehr schöner Artikel, ich möchte mich auch beim Herrn Schlosser für die Bilder und bei Herrn Rainer Zehentner für den Bericht auf diesem Wege recht herzlich bedanken, darf mir aber auch erlauben richtig zu stellen, dass mein Mutter ihr Leben lang große Feste geliebt hat. Wir haben immer groß Geburtstage gefeiert, je mehr Menschen, das da waren desto glücklicher war meine Mutter, das können alle bestätigen die sie kennen. Marianne Berger ist eine Wirtin mit Leib und Seele und sie will, Feste feiern wie sie fallen. Je größer, desto besser.

Es lief alles wunderbar, dass wir ohne großes Proben eine Livesendung gut rum brachten, war schon fast mehr Glück als Verstand, aber es waren halt alles Profis. Alles wurde live gespielt und es passte auf die Sekunde, wir konnten nicht proben weil die Tiroler verspätet mit dem Bus eintrafen und die Zellberg Buam auch erst 10 vor 5 ankamen. Die Aufregung war schon ganz groß. Aber als es dann los ging, war auch alles meiner Meinung nach ganz natürlich und nicht gestellt. Die heile Welt der Volksmusik, wie sie so oft beschrieben wird, war hier nicht zugange, hier trafen sich Freunde und ich betone, wirkliche Freunde, die dann kommen wenn man sie braucht. Drum ist mein Herz vor lauter Freude übergelaufen, weil einfach alles gut klappte und weil ich so viele Musikkollegen wieder treffen durfte. Das gemeinsame Spiel war für mich ein wunderschönes Erlebnis. Sonst steh ich immer alleine auf der Bühne.

So viele gute Musiker um sich zu haben, da kann man einfach nicht still stehen.

Wir haben für ca. 1000 Gäste aufgestuhlt, insgesamt waren 800 da, 400 Hausgäste, 100 aus Bad Goiser, Feriengäste aus den umliegenden Orten, aber auch Einheimische, die bis zum Schluss da waren. Wir haben pünktlich um 22.15 Uhr aufgehört, damit wir unsere Nachbarn nicht stören. Kritiker wird es immer geben, aber das Sommerfest war meiner Meinung nach ein voller Erfolg.

Wir hatten in den letzten Tagen viele Buchungsanfragen und die Nachfragen an den Rupertihof sind einfach unbeschreiblich. Wir sind ausgebucht und haben mit die meisten Buchungen aus der Region, so unsere Telefonistinnen. Morgen hab ich mehr Zeit.

Für die Kritiker hab ich noch einen guten Spruch:

Die Kritiker der Elche, waren früher selber welche.

Habe heute keine Zeit mehr.

Liebe Grüße aus Bad Goisern

                                                                                                                                                                 02.08.2015

Liebe Ainringer G`schichtenfreunde,

ich werde jetzt bis Mitte September eine Sommerpause einlegen, denn ich brauch auch mal wieder Zeit zum Nachdenken und neue Informationen von meinen Lieferanten. Bei denen möchte ich mich auch mal recht herzlich bedanken, für viel gutes Material und Informationen die sie mir liefern.

Aktuelles am Donnerstag war das bayerische Fernsehen da und es war die Aufzeichnung von 2 Spots geplant. Das Team und meine Wenigkeit haben toll zusammengearbeitet und wir konnten von 13.00 Uhr bis 21.00 Uhr, non Stopp 8 Spots drehen, 8 Einspieler die in der live Sendung am Montag den 10. 08. gezeigt werden. Einmal wie ich aufsteh, Tonstudio, dann Metzgerei, Schreinerei, Küche, Musikprobe mit Hansi und so weiter. War ein anstrengender Tag und nebenbei hab ich von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr mit meinen Söhnen 250 Gäste bekocht. Aber ich glaube, das war auch für das Fernsehen, den Regisseur interessant, wie so ein Gasthof abläuft. Beim Fernsehen weiß man ja nie was die so machen und was dann gezeigt wird, aber ich freu mich auf Montag 17.30 Uhr, die Livesendung der Abendschau Sommertour in Ainring.

Unser Bürgermeister dreht noch am Mittwoch einen Spot vom Ainringer Kreuzweg, letzte Woche konnten wir noch das Fernsehen gewinnen, für diesen Wandertipp zum Ulrichhögl. Für das Berchtesgadener Land und speziell für Ainring, glaube ich wird das eine tolle Sache.

Ich freue mich auch auf die Tiroler Fleckviehmusi eine tolle Blasmusi und vielleicht kommt auch noch der Moser Peter, der beste Weißenbläser aus Tirol mit seiner Truppe, die Zellbergbuam und die Familie. Alle Musikanten die kommen, werden euch bestimmt einen schönen Abend vorm Rupertihof bereiten. Ich würd mich freuen, wenn ihr alle kommt! Die Mama wird 88 und sie weiß nichts, eine kleine Feier ist geplant mit ihrer Verwandtschaft. Meine Mutter hat übrigens in den letzten 30 Jahren, glaube ich die prominentesten Stars der Volksmusik an ihrem Geburtstag erleben dürfen. Sie hat jeden Tag Musik live und wenn jemand da ist der ihr nicht gefällt, sagt sie „was hast denn do für an deppen bestellt muast die zoin a nu? Die san ja ned amoi die Kost wert!“ Gott sei Dank ist das selten, aber erst vor kurzem passiert. 88 und immer noch voll dabei, dass muss einfach gefeiert werden.

Vielleicht meld ich mich doch noch mal diese Woche…

                                                                                                                                                                 29.07.2015

Zur Annonce im BGL suche Kriminalbeamten in Ruhestand genauere Beschreibung Ihrer eventuelle Arbeitstätigkeit. Vor kurzem wurde von den Anschlagstafeln in der Gemeinde Ainring die Bekanntmachung  „Bebauungsplan Chaletdorf“ heruntergerissen an allen Anschlagtafeln in der Gemeinde war kein Zettel mehr zu finden, die beiden anderen Bekanntmachungen waren jedoch noch da. Eine schwierige Angelegenheit. Es wurde Beschwerde eines Bürgers eingelegt, dass die Bekanntmachung nicht ordentlich und sachgemäß durchgeführt wurde. Der Beschwerdeführer ist im Recht, da tatsächlich kein Zettel mehr zu finden war. Jetzt brauch ich einen Beamten der die neue Bekanntmachung des Bebauungsplans Chaletdorf an den Anschlagtafeln bewacht.

Heute hab ich aber erfahren, dass in Zukunft auf Grund dieses Vorfalls nur noch in der Gemeinde an einem abschließbaren Glaskasten Bekanntmachungen ausgehängt werden. Eventuell wird das auch boykottiert, also kurzum der Schaukasten an der Gemeinde muss bewacht werden! Zumindestens von 18.00 Uhr bis 8.00 Uhr früh. Weiters gibt es noch einige kriminelle Umstände die ich noch nicht bekannt geben kann. Aber keine leichte Aufgabe! Die Sache ist zwar sehr, sehr traurig aber ich hoffe, dass die Leute die alle Geschichten gelesen haben mittlerweile spüren, dass alles was bei uns abläuft nicht mehr normal ist. Ich glaube sagen zu können, dass niemand die Schuld hier wieder auf den Berger schieben kann! Ich muss mich jetzt von euch ein bisschen verabschieden denn morgen geht’s los mit den ersten Drehs der Abendschau. Metzgerei, Tonstudio, Küche und Bühne. 4 Drehs von 13.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Vormittag in der Metzgerei um 13.00 Uhr dreht die Abendschau dort wie ich gerade Weißwurst mach, wer Hunger hat kann mich ja besuchen bis 13:30 Uhr.

Nicht vergessen!

 Abendschau Sommertour live am 10.08. vorm Rupertihof um 17:00 Uhr solltet ihr da sein, aber ruft einfach an wir reservieren euch gerne Plätze. Ich möchte die einheimischen in Tracht gerne ganz vorne im Bild haben. Es kommen die Thundorfer Trachtlerkinder die Zellbergbuam und eine super Blasmusik mit 50 Mann, die Tiroler Fleckviehmusik. Liveprogramm vorm Rupertihof und wer nicht Zeit hat kann alles in der Abendschau ab 17:30 Uhr bis 18:45 Uhr anschaun oder aufnehmen. Meine Mutter wird 88 bei bester Gesundheit, es gibt ein schönes Fest.  

                                                                                                                                                                18.07.2015

Hallo liebe Freunde,

 gestern hab ich min 10 Anrufe bekommen ob ich Hellseher bin in Ainring geht’s politisch rund. Letztes Jahr hatten wir noch einen Theatersommer in diesem Jahr einen heißen politischen Krimi. könnt Ihr euch noch an meine Geschichte mit dem Gemeinderat der so schnell verschwunden ist erinnern? Ein langjähriger Gemeinderat der einfach zurücktritt und keinem sagt warum? Seid mal gespannt was jetzt noch alles passiert. Wie mein Vater schon immer gesagt hat, die große Freundschaft und die große Kälte dauern nicht lang. Mit der Ampel das versteh ich einfach zu wenig, aber die Art und Weise was hier in der CSU läuft da muss ich schon sagen, ich würde auch sofort austreten. Aber das kann ich nicht weil ich wird mich demnächst mal zu Wort melden in einer CSU Begründung. Es gefällt mir sonst gut wenn junge Leute rührig sind, aber es kann einem auch manchmal zu viel werden. Aber ich warte jetzt mal ab was am Montag in der Zeitung steht oder in den nächsten Tagen passiert. In der Gemeinde Ainring stehen die Bürger mindestens 87 – 80 % zum Bürgermeister Eschelberger mit oder ohne Ampel, da bin ich mir ganz sicher! Ich darf jetzt nicht so viel schreiben, denn am 12.08. geht’s um mein Chaletdorf und die Sache ist für uns sehr wichtig, wir haben viel Geld investiert und lange gewartet wir wollen im September endlich bauen und wenn ich jetzt zu viel Gas gebe, könnte es sein, dass es mich wieder erwischt. Drum wart ich an der Kreuzung in Perach bis eine Lösung da ist, bis ich was sag. Ich hoffe es geht schneller wie meine Baugenehmigung für meine Bayerchalets, aber ich freu mich einfach über den Erfolg der Chalets schaut mal raus wie schön´s da draußen langsam wird. Die Gegner müssen doch zugeben, dass es ganz einfach schön wird. Wir hatten jetzt Engländer, die waren fast drei Wochen da, Herrschaften aus Dortmund 14 Tage, alle sind begeistert über das schöne Berchtesgadener Land, über unsere Gegend über die Nähe zu Salzburg und Sie fühlen sich einfach nur wohl, ich glaube wir haben im Landkreis viel versäumt was Tourismus anbelangt. Die 5 Sterne Kategorie boomt und wenn´s euch interessiert, dann will ich euch noch sagen, es ist unglaublich ist wie viel Leute heute noch im Rupertihof um ein Zimmer fragen. Ich steh grad an der Rezeption und grade war die 49. Absage, „leider sind wir ausgebucht.“ Gäste aus der ganzen Welt! Wer hätte das geglaubt, dass es das einmal gibt? Aber jetzt bin ich ganz in ein anderes Thema gekommen, denkt auf den 10. August ein großes Fest vorm Rupertihof und eine live Übertragung von der Abendschau aus Ainring. Um 17.00 Uhr solltet Ihr da sein um schöne Plätze zu bekommen bitte reserviert ich hätte gerne die Einheimischen ganz vorne. Meine Mutter wird 88 und es kommen die Zellbergbuam und vielleicht noch ein paar Überraschungen ein schönes Sommerfest mit Fernseh-live Übertragung, die live Sommertour aus Ainring. Vielleicht hab ich ja morgen mal Zeit es gibt in der Politik was Neues. Lasst euch überraschen, ich hab was geahnt und ich hab wieder mal recht gehabt! Hier passt der Spruch ‚sag mir wer dein Freund ist dann sag ich dir wer du bist.‘

                                                                                                                                                               10.07.2015

Liebe Freunde, heute früh um 6 Uhr wurden bei mir wieder einmal schlimme Erinnerungen wach bin nicht der Verkehrsspezialist und kann auch die Sache in Perach mit der Ampel zu 100 % beurteilen nur eins weiß ich 100 %tig, dem Herrn Zeif geht es nicht um die Ampel sondern nur darum Herrn Eschelberger und seiner Partei zu schaden so wie beim letzten Mal, wie es in Hammerau um das Gasthaus dort ging. Da kann man doch nur noch mit dem Kopf schütteln. Herr Eschelberger bemüht sich in allen Richtungen interessante Investoren her zu bringen und die Freien Wähler sind dagegen. Ich kann euch nur folgendes erzählen und dazu steh ich und ich kann nur nicht alles schreiben denn das würde zu sehr ins Familiäre und Persönliche gehen, aber die Insider wissen schon bescheid. Nun zu einer Ampel als ich vor 15 Jahren von Ainring weg zog, weil ich in Scheidung lebte hatte ich keine einfache Zeit, Herr Zeif und seine Freunde, unser Nachbar und der Josy vom Hofbräu organisierten einen interessanten Leserbrief den eine 79 jährige Ainringerin schrieb. Es stand in der Zeitung „der Berger soll endlich gehen wir wollen ihn nicht mehr haben.“ Die Dame hat mindestens 20 Jahre lang von uns die Gäste bekommen und wir haben ihr die Zimmer belegt wo die Matratzen noch vom 2ten Weltkrieg waren. Die Gäste bemängelten sogar wie die Burgel, ihre Schwester, mit der Schubkarre, wo sie vorher den Stall räumen musste, die Semmeln beim Bäcker holte, hier gibt es Zeugen im Verkehrsamt. Alles haben wir akzeptiert. Dass die Burgel oft im Stall schlafen musste, weil das letzte Zimmer gebraucht wurde, dass wussten auch alle. Aber hierzu gibt’s auch noch eine nette Geschichte. Ich zog dann nach Grosgmain, kaufte mir ein Haus mit Blick auf den Predigtstuhl und überlies meiner Exfrau mit den Kindern das Privathaus. Oft musste ich am Tag 3 Mal hin und her und stand an der bewussten Ausfahrt in Marzoll. Damals dachte ich schon „warum keine Ampel?“ Der Oberbürgermeister Dr. Lackner hat recht, die Ampel ist super. Ich fahr jetzt oft zur Baustelle, die Ampel ist die beste Lösung. Ich hoffe auch in Ainring auf eine Ampel. Demnächst gibt es noch ein paar interessante Geschichten. Mir erzählte vor kurzem ein Advokat, der auf einer Parteiversammlung der Freien Wähler war, dass dort der Vorsitzende einen Vortrag über die Krankenhausgeschichte hielt man erzählte mir das der Sprecher der Freien Wähler nicht unterscheiden kann zwischen Liquidität und Bonität der Vortrag war skandalös und nicht nachvollziehbar. Man sollte schon gut überlegen welche Leute man wo hin tut. Eine Feuerwehrausbildung ist einfach zu wenig und auch wenn die Feuerwehr noch so einen großen Stellenwert hat, Schuster bleib bei deinen Leisten. Ein guter Spruch ist „wer gar nichts wird, wird Bahnhofswirt und passiert dann noch ein Malheur, dann wir er sogar Bahnhofsspediteur. Man soll die Rechnung nie ohne den Wirt machen. Wenn ich Zeit habe werde ich euch mal erzählen was in der Zeit mit geheimen Gemeinderatssitzungen vor 15 Jahren in Ainring alles passiert ist. Das glaubt Ihr vielleicht alles nicht aber es war so und es kann auch keiner abstreiten da es eine Kriminalakte gibt, wo alles genau drin steht wer was und wann gesagt hat. Wie es beim Ainringer Hof gebrannt hat war ich mit Karl Moik in Dubai man erzählte mir, dass sogar gute Freunde laut geschrien haben „jetzt hod a wieda okennt wo is der überhaupts?“ Das ich beim Musikantenstadl beim Fernsehauftritt war wussten Sie nicht Sie sagten dann als sie das erfuhren, „hat erhalt anzünden lassen.“ Der damalige Bürgermeister sagte angeblich, seid bloß ruhig sowas könnt ihr doch nicht behaupten. Das erzählten mir die Kriminaler und Ermittler. Was dann alles passierte ist wie ein Krimi und ich muss jetzt einfach nachdenken und ganz in Ruhe schreiben, dazu hab ich heute keine Zeit, aber in den nächsten Tagen werde ich schon die notwendige Ruhe finden um euch so ein heißes Thema zu präsentieren. Heut möchte ich mich noch bedanken bei meinen Freunden, dass Sie mir damals alles auferlegt haben was man in Sachen Brandschutz und so weiter nur einem Betrieb auferlegen kann. Wenn ich an Schneitzlreuth denke, bin ich froh dass gleich neben mir so gute Aufpasser waren. Es ging um jeden Zentimeter der Feuerwehrzufahr und was ihnen alles sonst noch einfiel, ja wir sind glaub ich sauber. Das es in unserer Metzgerei vor 8 Tagen geraucht hat, kalter Rauch für die Mettwurst und Schinken, ist auch geklärt der Kaminkehrer, Meister Klinger, hat alles begutachtet mein Kamin ist ok wir hatten halt Niederdruck und ein paar unglückliche Zustände. Ein schönes Wochenende, freuen Sie sich auf nächste Woche da wird’s interessant.

Was soll man da noch sagen? Dieser Leserbrief stand vor 15 Jahren in der Zeitung und ich weiß wer Ihn diktiert und ausgearbeitet hat. Sie brauchten die alte Dame nur für Ihren Namen das steht fest.

                                                                                                                                                                03.07.2015

Liebe Ainringer G´schichtenfreunde,

eigentlich wollte ich heute schreiben, dass ich zur Zeit nicht kann und es zeitlich unmöglich ist, aber aufgrund eines traurigen Anlasses möchte ich einen Rückblich auf eine 30 jährige Freundschaft schreiben. Ich darf mit Stolz behaupten, dass gestern der beste Komponist und Musiker der volkstümlichen Musik, der König, so nannte man ihn Slavko Avsenik verstoben ist. als es Karl Moik sehr schlecht ging war er einer der wenigen die anriefen und sich immer nach Karls befinden zu erkundigen. Mir viel auf, dass gerade im Februar seine Stimme schwächer wurde und er zu mir sagte: „auch ich bin nicht mehr lange auf dieser schönen Welt“. Ich machte einen Spaß und fing zu singen an Slavko dein Lied auf der großen weiten Welt, du wirst immer da sein und von dir wird man immer hören, man wird dich nie vergessen. Er sagte nur „meinst du, aber ich weiß du gehörst nicht zu den Schönrednern, wir zwei sind und bleiben Freunde und ich fing wieder an zu singen: „Freunde wir bleiben Freunde, Freunde der Musik“ und er schmunzelte „du weißt ja jeden Text und kennst meine tausend Kompositionen“ und dann sagte er noch „gäbe es heute noch meine Kapelle und ich wäre jung dann wärst du mein Sänger“ Da lief es mir kalt über den Rücken und ich sagte Slavko, du hast das schon oft gesagt aber heute freut es mich ganz besonders und auf das bin ich sehr stolz. Gestern war so ein Tag, da weiß man oft nicht mehr was man noch denken und sagen soll. Meine Frau und ich waren in Bad Goisern in unserem Hotel es war alles ruhig es gab keine Aufregung. Furchtbar heiß und alle Gäste waren unterwegs, dann machten wir einen Ausflug nach Altausseer See. Meine Frau sagt, ein Kraftplatz immer wenn wir um diesen See gehen, ca. 7 km, geht es uns gut oder viel besser. Machen sie auch mal einen Ausflug nach Altaussee und denken sie an uns einer der schönsten Plätze der Welt. Zuvor fuhren wir noch beim Schneider Haßelnuss vorbei, er hatte für Karl Moik 170 Anzüge geschneidert und ich wollte nur hallo sagen, an der Tür hing ein DIN A 4 Blatt mit einem bildhübschen Mädchen „wir trauern um unsere Tochter“. Sie ist vor kurzem verstorben, die Tochter der Familie Haßelnuss und die Stimmung war natürlich nicht erzählbar. Es ging wieder um Karl Moik und wies der Frau geht usw. alle waren wir traurig. Der Bürgermeister von Altaussee ein überaus tüchtiger Mensch, ein Bauer mit 40 Mann, 2 Kindern, Ehrenkapitän an der Altauseeer  Schifffahrt die einmal mir gehörte, ist nämlich auch grade vor 14 Tagen tödlich mit dem Traktor und dem Jauchenfass verunglückt. Auch das hat mich so richtig hinunter gezogen dann gingen wir um den See vorbei am Altauseer Friedhof und meine Frau sagte „jetzt geht’s wieder besser“. Weils so schön war fuhren wir noch auf den Loser zur Loserer Hütte und wie es der Zufall will saß einer der besten Musiker vom Altausseer land am Stammtisch. Wir sprachen über den Hias vom Musikantenstadl wie wir beide, der Hias und ich beim Altausseer Kirtag auftraten. Man würde heute noch davon reden. Über 2 Stunden erzählten wir von den schönen Stunden mit dem Hias und dann kam der Anruf aus Slowenien „unser Vater dein Freund ist heute am Nachmittag im Krankenhaus verstorben er war noch bis zum letzten Tag zuhause dann ging´s aber nicht mehr.“ In den nächsten Tagen werd ich euch Geschichten vom Slavko schreiben die sehr bewegend sind meine Mutter und Frau Avsenik verstanden sich sehr, sehr  gut. Die Avsenik´s kamen immer zu uns zum Kaffee ins Hotel Europa in Pörtschach am Wörthersee 30 Jahre befreundet und 25 Jahre gemeinsam oft musiziert und er schenkte mir sogar eine Hohner Morino, die ich immer in Ehren halte und nur bei speziellen Anlässen benutze. Warum ich sein Freund sein durfte werd ich ihnen erzählen. Aber vielleicht geht ihr doch mal in Internet, youtube Slavko Avsenik 70ter Geburtstag, nur ein Deutscher durfte da sein Geburtstagsständchen singen und das war der Thomas Berger aus Ainring. Die besten Obergrainer Gruppen haben sich angeboten Slavko Avsenik wollte den RupertiExpress und nicht zuletzt er war Fan vom Hansi, der auch bei dieser Veranstaltung mit nur 6 Jahren auftrat. Schauen sie sich den Geburtstag an das Lied das ich sang wurde in der Nacht komponiert wo der Neuwirt abbrannte Gregor Avsenik und ich komponierten bis 3 Uhr früh. Hätt ich Ihn nicht als Zeugen gehabt wär ich Hauptverdächtiger gewesen all das werd ich die nächsten Tage schreiben jetzt such ich noch ein paar Fotos raus.

Er war ein Fan vom Hansi
Beim Geburtstag
Eine schöne Erinnerung im Hotel Europa mit Fam. Avsenik & meinen Schwiegereltern
Bei Slavko in Slowenien
Am Bäder See
Slavko Avsenik und meine Wenigkeit am Predigtstuhl und er erzählte mir eine ergreifende Geschichte.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              22.06.2015

Hallo Freunde,

der Schürzendieb vom Rupertihof wurde gestern gefasst. Seit Wochen sind meine zwei Söhne Hansi und Thomas im Streit wegen den verschwundenen Schürzen. Wir sind zu dritt in der Küche und brauchen natürlich pro Tag 10 frische Schürzen. Frau Waldhutter aus Thundorf macht uns Schürzen aus einem Stoff, wo wir auch glühendheiße Pfannen anfassen können. Seit Wochen werden sie immer weniger, alle hatten wir schon in Verdacht. Ich sagte natürlich, die zwei Schlamper lassen sie überall liegen. Unser Matthias, ein netter Pole, der mit seiner Frau bei uns arbeitet und Chef vom Chalettfrühstück ist und der um halb sechs bei uns anfängt, hat den Dieb gefasst. Eine Dame mit 87 Jahren, auf die keiner gedacht hat, meine Mutter. Wer sie kennt weiß, dass die Waschmaschine und das Waschen, ihre Lieblingbeschäftigung ist. Sie hatte 20 Schürzen in der Wohnung, vier der größten Küchenmesser von ihrem lieben Sohn und  drei der besten Fleischgabeln. Auf das hat keiner gedacht und als ich sie fragte warum Sie das tut, meinte Sie Ihr drei Idioten seit jeden Tag sternvolldreck und das könne sie nicht mehr mit anschauen. Sie hätte sie schon wieder gebracht und langsam dazugemischt. Ich sagte, was ist mit den Messern und Gabeln? Du sagtest doch ich soll doch wieder mal helfen wenn´s brennt. Und da brauch ich a gscheit´s Werkzeug und a Messer des schneit.

Am Freitag fuhren wir dann zum Notar, nicht zwecks den Schürzen, aber meine Mutter wollte dort einfach was regeln. Wir fuhren nach Bad Reichenhall zu Herrn Notar Büschl, der gerade die Urlaubsvertretung macht. Er kennt meine Mutter perönlich und stellte die Frage, "Frau Berger ich muss sie fragen, sind sie sich auch dessen bewusst was sie da unterschreiben. Ich muss sie das fragen bitte um Verständnis." Die Mama schaute ihn an und sagte so gscheit wia es zwoa hat´s bin i scho lang. Der Notar lachte und sagte, das ist der beste Beweis, dass sie voll geschäftstüchtig sind. Leider kann ich euch nur zurzeit so kurze Geschichten schicken, weil es bei uns richtig rund geht. Es geht nicht mehr. Ich würde gerne, aber so ein Jahr wie dieses Jahr, in voller Auslastung im Rupertihof bis 4. November, das gabs noch nie. Gott sei Dank. Jeffrey, unser Küchenchef, ist nach 4 Wochen Krankheit (am Högl den Fuß gebrochen) wieder da.

Jetzt sind Hansi und ich auch wieder entlastet. Und Hansi kann auch wieder einmal einen freien Tag machen. Der Alte zieht durch, ich kenn es nicht anders.  Hansi fährt von Donnerstag bis Sonntag mit den Fußballern nach Italien, Rimini. Bin gespannt wie der zurück kommt. Die Bilder sagen alles. Unsere Mama ist einfach der Chef. Und das wird so bleiben, so lange sie lebt. Und das ist gut so.

 

                                                                                                                                                            19.06.2015

Hallo Freunde,

ich nenn euch jetzt immer Freunde, weil ich in den letzten Tagen viel Gutes von Freunden erfahren durfte.

Es gibt wirklich viele „Ainringer G´schichten“  von mir und es ist Wahnsinn wie viele Zugriffe wir täglich haben.

Zu Gestern und zu unserem Rohr gibt’s auch was Neues. Um 14.00 Uhr waren wir pünktlich da.

Ich nahm meine beiden Söhne mit, denn die sollen auch einmal sowas erleben. Besonders Thomas der mit solchen Sachen in seinem Leben noch nichts zu tun hatte.

Er fragte immer wieder, und sagte er könne das nicht glauben als Hansi zwei Meter  im Inneren praktisch unterm Radlweg noch einen Riesenfelsen entdeckte oder einen großen Stein der so verkeilt war, dass wir eine 3 m lange Brechstange brauchten, um ihn zu zerstören.

Wir machten das Rohr frei und Hansi fragte: „Kann man da durchschauen?“

Ich sagte: „ Freilich“,  Er sagte: „Nein,  geht nicht.“

Dann nahmen wir eine Lampe und kamen auf das versteckte Osterei, oder war das die Kugel für die Kanone? Wer das alles macht oder tut, weiß ich nicht. Aber eins steht fest: Es wurde vom Grundstückseigentümer mit drei Prozessen verhindert, dass es aufgemacht wird.

 Alle 50 oder 100 Jahre soll das Rohr bei einem Jahrhundertwasser in Einsatz kommen. Ich glaube wir brauchen es noch öfter. Jetzt bin ich ja gespannt wie es weitergeht wenn das Straßenbauamt verklagt wird. Das wird wirklich lustig!

Fotos bekommt ihr, wenn ich wieder eine neue Mitarbeiterin habe.

Die “Ainringer G´schichten“ gehen weiter, das steht fest!

Und damit ich auch noch das Geheimnis lüfte, kommt sogar ein namhafter Fernsehsender nach Ainring. Eine Stunde Ainring im TV!

25 Minuten live in der Abendschau! Da werden alle schauen! Ich hab schon seit längerem die Zusage,  will aber noch nicht alles preisgeben, denn das wird eine große Sache. 25 Minuten sogar live von Thomas Berger, dem Singenden Wirt, wie er Weißwürste macht und, und, und...

10. August 2015 um 18.00 Uhr solltet Ihr alle da sein!

 Vom Rupertihof ein großes Fest mit Live-Schaltung zur Abendschau! Die Zellberg Buam und einige Überraschungen mit Stargästen bei  freiem Eintritt. Meine Mutter wird 88 Jahre, darum haben wir diesen Tag ausgewählt. Gestern hatten wir mal wieder Familienbesprechung und sie ist einfach der Chef. Sie sagt immer den zwei Buben: „Hoffentlich geht’s Euch auch mal so gut wie mir, denn ich hab den schönsten Platz auf der Welt. So eine schöne Wohnung, den Lift vor meiner Tür, jeden Tag Musik, ein gutes Essen und kann jeden Tag bei den Gästen sein, und das Wichtigste:

“A so a guats Gschäft, des  is mei größte Freud!“

 Das ist doch ein schönes Kompliment, wenn sich die Mutter im Haus richtig wohl fühlt.

 

Thomas Berger

 

18. Juni 2015           

Hallo Ainringer Geschichtenfreunde

 

Habe mich schon lange nicht mehr gemeldet aber meine Sekretärin ist schon seit 3 Wochen krank und bei uns ist momentan zu viel los ich kann niemanden abzwacken.

Heute am Donnerstag, 18.06.2015 ist wieder mal ein besonderer Tag. Das sogenannte Streitrohr unter der Kreisstraße das als Kanone umgebaut wurde wird heute um 14.00 Uhr geöffnet. Laut Gerichtsbeschluss und alles was dazu gehört. Nur mit einer Schaufel und Pickel (schweres Gerät darf nicht eingesetzt werden), so mein lieber Nachbar. Wer alle Geschichten gelesen hat, weiß dass das Hauptabflussrohr vom Campingplatz zugemauert wurde und wir dadurch 2 Mal mit unserem Lokal abgesoffen sind.

Keiner hat dran gedacht dass es jemanden gibt, der einen sowas antut. Jetzt muss unser Nachbar laut Gerichtsbeschluss das Rohr öffnen. Da gibt es auch nichts mehr zu rütteln. Angeblich klagt er das Straßenbauamt an, dass dieses Amt das Rohr nicht rechtens eingebaut hat. Schauen wir mal. Laut Aussage der Behörde, sagte einer er würde vor Gericht klar, deutlich und unmissverständlich dem Richter sagen, der Bekannte Herr W. würde und möchte nur eins – dem Berger schaden. Das werden Sie dann aber noch über die Presse erfahren wie das ausgeht.

Haben Sie die letzte Zeitung gelesen? Hier wurde über die Zufahrtstraße Campingplatz zum Neuwirt über die sogenannte Berger-Bus Zufahrt berichtet. Leider wurde hier so geschrieben dass sich keiner auskennt. Die Tatsache ist, dass diese Straße mein Eigentum ist und dass ein ehemaliger Mitarbeiter  Z. der Gemeinde zusammen mit dem ehemaligen Bürgermeister W. einen Akt angelegt hat und machten aus meiner Straße eine Gemeindestrasse. Laut Gemeinde ein Verfahrensfehler. Die beiden haben vergessen ins Grundbuch zu schauen, dass es das gibt. Erst die Ratschkatl aus Ainring die alles weiß - wo Z. wohnte - sagte und brüllte mich an  „ i fohr so long wi´ a i mog auf dera Stross“ „i wor auf da Gmeind“ und „i woas vom Z. das i do fohrn derf du Gratler du mistiga“.

Sie ist nicht hübsch und auch nicht attraktiv aber aggressiv wie ihr lieber Papa und wenn sie schreit, dann bekommt sie auch den gleichen roten Kopf wie er. Drum musste ich wirklich herzhaft lachen. Auf Grund dieses Vorfalls, kann ich auf den Verfahrensfehler der beiden Freunde wo die Familien und die dazu gehörigen alles wussten sogar meine Kontostände und wie es mir finanziell geht und wann ich endlich pleite bin. Als ich vor 12 Jahren mit dem Bankinstitut Schluss machte aufgrund des damaligen Bankgeheimnisses schnell weg wollte, war ich auf mich wirklich stolz wie ich an einem Tag sämtliche Schulden zurück zahlte. Zur Erinnerung an meine sogenannten Buskonten - hier ging es um circa 1,5 Millionen Euro- nahmen diese mir 18% Zinsen ab. Ein nettes Haus, wirklich toll, aber da kam es noch dicker das kann ich euch versprechen. Hab leider keine Zeit mehr.  Gestern hat Thomas Berger jun. seine Gesellenprüfung als Koch bestanden. Habe mich sehr gefreut und er war auch erleichtert denn er musste in den letzten Monaten im Rupertihof hauptsächlich bedienen und trotzdem hat er es gepackt. Suche eine tüchtige Schreiberin zur Zeit auch hier Probleme.
 

                                            

 

 

                                                        15. Mai 2015

Ich habe wenig Zeit, aber trotzdem wurde ich fündig. Ein paar Fotos vom Brand und Vandalismusschaden. Wenn man das alles erlebt hat ist man hart gesotten. Besonders bewegt mich das auseinander geschnittene Akkordeon, aber das ist ja noch eine Kleinigkeit. In den letzten Tagen waren viele Gäste am Ulrichshögl und auch im Rupertihof. Ein Einheimischer sagte, wir machen bei der Berger Gegnerkampagne nicht mit und lassen uns auch nicht aufhetzten. Ein Geschäftsmann aus Mitterfelden sagte ich lass mir von niemanden vorschreiben zu welchem Wirt ich gehe. Ich sagte: „Drum habe ich auch heute ein Auto bei Dir gekauft!“ So ist es halt. Könnte alles viel besser laufen. Nochmal zum Ölunfall. Jetzt bin ich ja gespannt, wie es weitergeht. Seit auf dem Nachbargrundstück auch etwas auftauchte, wurde es auf einmal ganz ruhig. Ist das die Ruhe vor dem Sturm?

 

Unter dem Motto „könnte es sein?“

 

Ich weiß noch als Bub wie bei dem Bauern die alten Traktorgaragen waren und wo man auch das Öl einfach blies. Und nicht einmal aufgefangen hat. Unter dem Motto könne es sein, dass nach Jahrzehnten die Verunreinigungen noch da sind, könnte es sein, dass in Holzhütten wo Autos lackiert wurden noch Nitrorückstände auftauchen? Könnte es sein, dass dort wo heute Oldtimer geparkt werden, überdacht in Holzhütten, dass da auch mal was ausgelaufen ist? Könnte es sein, dass es vielleicht doch besser wäre seine Mieter die Garagen zu geben um mehr Parkplätze für seine Gäste zu haben. Es könnte auch sein, dass man hier lieber Vermietet und die Autos woanders parken lässt. Das könnte nicht nur, das kann alles sein. Das muss jetzt mal geprüft werden.

 

                                                                                                                                                                                        13.Mai.2015

Zum Ölunfall

 

Ich möchte noch einmal unmissverständlich darauf hinweisen, dass nach dem Ölschaden in die offene Baugrube Nitroverdünnung oder Farben auftauchten. Es wurde auch festgestellt, dass das Nachbargrundstück auch belastet ist. Ich habe in keinem Fall behauptet, dass mein Nachbar da was hineingeschüttet hat. Jedoch steht fest, dass einen Tag nach dem Ölunfall beim Aufbaggern festgestellt wurde, dass Nitro im Erdreich vom Nachbargrundstück ist.

 

Zur Burschenhütte

 

Ich musste mich leider eines Besseren belehren lassen. Sepp Lohwieser war beim Verziehen der Burschenhütte nicht dabei. Das muss ich zurücknehmen, das waren andere Rupertimitarbeiter und Burschen. Auch ein paar tüchtige Ainringer haben hier mit uns gemeinsam und der Idee von mir die Hütte bei Frost wie auf einem Schlitten zu verziehen ist einfach gut gelungen. Die Tatsache ist aber, dass der Burschenverein Ainring durch meine Hilfe und meines Einflusses einen sehr schönen Platz für Ihre Hütte bekommen haben. Wenn es aber so weitergeht, dann sind sie selbst schuld, wenn sie sich zu sehr beeinflussen lassen und vielleicht der Pachtvertrag nicht mehr verlängert wird. Wir sind 20 Jahre gut ausgekommen und jetzt gibt es einfach ein paar Unruhestifter. Es werden ja wohl ein paar vernünftige dabei sein, die mit mir über die Sache reden. Soeben erfahre ich, dass es einen neuen Vorstand gibt. Es wäre dringend zu empfehlen, dass hier eine Aussprache stattfindet. Auf meinem gepachteten Grundstück ohne zu fragen herumzubaggern geht einfach nicht.

 

Zur Hochwassergala

 

Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt ist glaub ich in Sachen Hochwassergala alles klar und aufgeklärt. Man muss noch wissen, dass wir seit über 40 Jahren mit der Firma Wenatex sehr erfolgreich zusammenarbeiten. Die Familie Wernicke zählt zu unseren Freunden und ich machte mit Herrn Wernicke 1979 schon die ersten Geschäfte. Wir haben der Familie Wernicke sehr viel zu verdanken. Zur Hochwassergala spendete die Firma Wenatex, ganz genau Frau Sonja Wernicke eine Sachspende im Wert von 50.000 €. Viele betroffene Freilassinger konnten sich über ein neues Schlafsystem freuen und waren sehr dankbar. Im Wirtschaftsprüfbericht sind die 50.000 € Sachspende nicht erwähnt. Sie wurde nur auf der Bühne und in der Presse bekannt gegeben. Ich möchte mich hier nochmal bei der Firma Wenatex auch im Namen aller Betroffenen bedanken.

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             08. Mai 2015

Heute ist auch der Prüfbericht des Kassenberichtes der Ruperti Direkt Bürgerhilfe e.V. eingetroffen, diesen möchte ich hiermit veröffentlichen:

Kassenprüfungsbericht Ruperti Direkt Bürgerhilfe e.V.
SKMBT_C28015050811390..pdf
.pdf Datei [2.4 MB]

Soeben wurde vom Landratsamt, Wasserwirtschaftsamt und der Polizei festgestellt, dass entweder Nirtroverdünnung oder Lacke in das, gestern noch, klare Wasser und einwandfrei, gereinigte Grundstück gegossen wurde. Es wurde Anzeige erstattet und die Presse informiert.

                                                         09.Mai.2015

Liebe Leser und Leserinnen,

es gibt nichts zu verheimlichen. Der Ölunfall ist nun mal passiert. Gibt’s in Deutschland jeden Tag, und wenn ein Laster mit 33.000l umfällt und die Autobahn brennt ist das, glaub ich, viel, viel schlimmer. Den Mitarbeiter der das verursacht hat, habe ich nicht entlassen, er braucht den Job, es tut ihm unendlich leid und das ist, glaub ich, wichtig. Viel schlimmer ist, dass das Landratsamt seit 3 Tagen nicht Heizöl feststellt, sondern kommt laut Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt, Nitroverdünnung oder Lacke vom Nachbar Grundstück. So Landratsamt bei der gestrigen Besprechung. Auch das Wasserwirtschaftsamt war dabei und es wurde mir folgendes empfohlen. Sollte heute wieder irgendwas Auffälliges im Wasser der Baugrube schwimmen, sofort die Polizei verständigen. Leider musste ich das heute um 09.32 Uhr tun. Die Beamten ermitteln. Für alle unmissverständlich: Irgendjemand will mit hier wieder etwas antun. Dass der Ölunfall mit dem Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt und auch der Feuerwehr ohne Zirkus und Theater verlief, passte einigen Leuten nicht. Dass jetzt mit Lacken und Nitroverdünnung nachgeholfen wird soll alle nachdenklich stimmen. Ich werde jetzt auch die Presse verständigen. Herr Schlosser soll Fotos machen. Irgendwo ist es immer wieder das gleiche. Ein Zirkus jagt den anderen und dann noch eins drauf. Ich leide weder unter Verfolgungswahn noch sonstiges. Das sind die Tatsachen, die sie jetzt jeden Tag lesen werden. Wir hatten 6 Großbrände und immer wieder hat die Kriminalpolizei meiner Meinung nach nur Einseitig ermittelt. Ich hoffe, dass die das auch lesen und sich langsam Gedanken machen. Es wird schön langsam wieder kriminell. Übrigens will ich Euch noch mitteilen, dass wir gerade Steuerprüfung haben, ganz normale, lückenlose Prüfung wie bei jedem Großbetrieb. Jemand aus dem Finanzamt musste die Kriminalakte lückenlos lesen. Erfuhr heute über meinen Steuerberater, dass sich derjenige wie folgt äußerste. Langsam bekommen wir mit dem Berger Mitleid, auch wenn wir das nicht dürfen, doch was da ablief ist nicht mehr normal. Man sagte auch, man wollte mir hier nur böses und es ist auch gar nicht mehr nachvollziehbar. Ich habe heute eigentlich einen Freudentag, weil geschäftlich einmal alles rund läuft. Und wir Juni, Juli, August inkl. September mit über 300 Betten so gut wie ausgebucht sind. Zwei tolle Mitarbeiter eingestellt, einen super Elektriker und einen tollen Hausmeister. Vier Zimmermädchen, 3 Spüler und noch einen zusätzlichen Koch am Högl, zwei Köche für den Rupertihof, mit Österreich heute 31 Arbeitsplätze geschaffen. Meinen zwei kranken Hausmeistern geht es etwas besser, aber sie werden noch länger ausfallen. Und das wichtigste, mein Heilpraktiker Herr Bauhofer aus Marzoll hat mich wieder auf die Beine gestellt. Vor 4 Tagen konnte ich nicht mehr, nach 3 Tagen marschiere ich heute wie ein junger, wie mit 20. Außer dem Ölunfall ist heute ein schöner Tag, so wie das Wetter. Hoffentlich bleibt es so.

 

                                                                                                                                                                                      09.Mai.2015

Noch ein wichtiger Hinweis:

 In Airning wird behauptet, ich würde den neuen Pächter vom H.-H. massiv schaden. Der neue Pächter wusste, glaube ich, nicht, laut seiner Aussage, wie er den Pachtvertrag unterschrieben hat, dass es in seinem Gasthaus mit Parkplätze, 22 Uhr Klausel und 22.00 Uhr Schließung des Gastgartens, welche Auflagen in der Baugenehmigung sind. Die hat er erst durch uns in einem noch freundlichen Gespräch, Brief erfahren müssen. Dass mich die Gäste des H.-H. immer wieder provozieren und die Autos zu uns stellen ist einfach nicht ok. Wir brauchen jeden Parkplatz für uns und unsere Mitarbeiter. Übrigens zwecks Schwarzbau. Der Wintergarten beim H.-H. war auch ein Schwarzbau und der Gastgarten wurde erst letztes Jahr genehmigt. Der Besitzer hat uns so lange provoziert und beim Landratsamt angezeigt, bis er selbst diese Auflagen bekam. Er ist halt kein Gastronom, er kassiert nur von den Pächtern viel Geld für sein Wirtshaus und hat den ganzen Tag Zeit sich Gedanken zu machen, wie er dem Berger eins reindrücken kann. 3 Richter vom Oberlandesgericht haben ihm empfohlen nicht mehr weiter zu klagen zwecks dem Rohr am Campingplatz unter der Kreisstraße. Herr w. hat den Prozess in Traunstein verloren und ging dann zum Oberlandesgericht. Ein Empfehlungsschreiben muss bleiben, damit Herr Berger in seinem Lokal sowie beim Campingplatz nicht absäuft. Das Oberlandesgericht hat mit einem Schreiben an Herrn W., dass eine Klage kein Erfolg hat. Auch aus Ämtern des Landkreises wird festgestellt, dass Herr W. ja gar keinen Schaden hat. Wenn es regnet wird seine Wiese sowieso nass. Wenn es mehr regnet, wird sie noch nässer. Nur bei einem 50jährigen Hochwasser könnte es ganz nass werden, aber da wird es ja sowieso nass. Die Wiese ist verpachtet. Ich schätze mal, das Tagwerk für 150€. Wir hatten 550.000€ Sachschaden und wenn es wieder zugemacht wird, ist das Risiko in jedem Fall da solange die Rückhaltebecken nicht fertig sind und alles genehmigt ist. Gestern erfuhr ich durch das Amt, dass W. jetzt das Straßenbauamt verklagt, sie müssen das Rohr rausreißen das zur Entwässerung vom Högl, dem neuen Forststaßren und dem Bergerbetrieb dient. Klage beim Verwaltungsgericht und verklagt das Straßenbauamt. Jetzt wird’s lustig. Ich empfehle doch W. recht zu geben, dass Rohr soll man wieder zumauern, wie man es ja schon einmal bei einer Nacht und Nebel Aktion getan hat. Beim Gehsteig oder Radweg das Loch 5 cm dick anbohren als Zündloch umbauen und aus dem Rohr eine Kanone bauen. Das Rohr ist dann direkt auf Moos 2, Campingplatz und Chalets gerichtet. Mit Schwarzpulver laden und so große Kugeln, gibt’s glaub ich bei der Burg in Salzburg. Seine Freunde und Berater können dann zünden. Das wird doch noch eine Gaudi. Schönes Wochenende!

Man soll nie die Rechnung ohne einen Wirt machen. Wer Anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein. W. hat leider nicht kapiert, wenn er den Berger jeden Tag zwecks 22 Uhr anzeigt, es ihn dann selbst trifft. Unser Ratschkattl und Ökonomietante aus Ainring war lange ruhig, jetzt erzählt sie wieder unwahre Geschichten. Die Reinigungskraft vom Nachbarn. Vorsicht mein Anwalt ist informiert.

                                                                                                                                                                                                      07. Mai 2015

Zum Ölunfall

 

Das Heizöl ist weg. Heute gegen 9.00 Uhr wurden keine Rückstände mehr von Heizöl festgestellt. Leider wurde gestern in der Baugrube Nitroverdünnung gefunden. Proben wurden genommen und jetzt ist klar: es wurden Lacke und Nitro gefunden.

Wo kommt das her?

Das erfahren sie Morgen.

Lustig geht’s in Ainring zua, da werd so schnell koa Ruah!

Zur Hochwassergala

Ich habe versprochen Anfang Mai das Ergebnis des Wirtschaftsprüfers Schlicksbier zu veröffentlichen. Musste heute erfahren, dass es noch ein paar Tage dauert. Sobald es da ist, werden wir das Ergebnis veröffentlichen.

 

 

Zum Ölunfall am Mittwoch, den 29.04.2015

Ich möchte mich auf diesem Weg bei der freiwilligen Feuerwehr Ainring und bei den Helfern für die gute Zusammenarbeit und die Hilfe bedanken. Besonders bei dem Baggerfahrer der mit unserem Bagger sehr schnell mit viel können und Geschick hier gute Arbeit geleistet hat. Für alle die es interessiert habe ich schon Donnerstag 8 Uhr Früh eine Stellungnahme der Polizei Freilassing mitgeteilt. Zurzeit läuft es bei uns nicht gut. Meine besten Bauarbeiter und Hausmeister sind schon seit 4 Wochen krank. Hier lastet sehr viel auf mir, da meine Söhne nicht unbedingt die großen Handwerker sind. Gute Leute zu finden ist zurzeit sehr schwierig. Vielleicht noch zu dem Mitarbeiter, dem das ganze passiert ist. Er ist Rentner und braucht unbedingt einen Job. Es war sein zweiter oder dritter Tag und er hatte einfach Angst den Unfall zu melden. Was soll man da noch sagen? Gott sei Dank ist nicht mehr passiert. Das andere werden wir schon wieder richten. In den nächsten Tagen gibt es eine interessante Geschichte.

Meine Meinung zum Ainringer Veranstaltungssaal im Pfarrhof

 

Heute möchte ich alle Leserinnen und Leser darüber informieren, was im letzten halben Jahr in Sachen Festsaal passiert ist.

Vor ca. 6 Jahren habe ich Herrn Bürgermeister Eschlberger eine Kopie meiner Lebensversicherung in Höhe von € 3,5 Mio. mit einem Schriftstück, in dem ich meinen Nachfolger Hansi Berger dazu verpflichte einen Saal für mind. 600 Personen zu bauen, übergeben. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein Saal kein Geschäft sondern eine Belastung ist. Deswegen die Lebensversicherung, da ein Schuldenfreier Saal sich vielleicht sogar lohnen könnte.

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich nach dem Brand im Ainringer Hof am 20.10.2001 bereits am 2.11.2001 gemeinsam mit Herrn Simon Kern fertige Pläne für einen Saal dem zweiten Bürgermeister Hans Poschner vorlegte. Im Rupertihof gab es sogar eine Besprechung mit der Versicherung und dem Gutachter Herrn Wirts, in der bestätigt wurde, dass am 3.11.2001 € 1,5 Mio. überwiesen werden. Aufgrund der übelsten Nachreden hat die Versicherung  nicht, wie schriftlich bestätigt, die Zahlung geleistet.

Mittlerweile hätten wir sonst schon längst in Ainring einen Saal. Darf ich daran erinnern, dass ich den Ainringer Hof total verwahrlost, ohne Toiletten in einem miserablen Zustand übernommen habe? Habt Ihr vergessen wir Ihr beim Feuerwehrball in den Mänteln, mit Hauben und Handschuhen getanzt habt, weil es so eiskalt war.  Gemeinsam mit meinen Mitarbeitern Momo, Vito, Zahid und dem Zimmerer Berger Sepp habe ich aus eigener Kraft den damaligen Saal auf einen wunderbaren Stand gebracht. Mein Freund Fritz Gstöttner, einer der tüchtigsten Ainringer überhaupt, hat mit mir zwei Nächte durchgearbeitet um den alten Parkettboden abzuschleifen und für die erste Hochzeit am Samstag herzurichten. In diesen 14 Tagen habe ich ca. 14 Stunden geschlafen - damals war ich noch so fit. Der Balkon, die sogenannte Amphore, war auch mein Handwerk. Alle die mir damals halfen waren wirkliche Freunde, die für mich alles getan hätten. Der Lohwieser Sepp, der Riedl Alois, der Riedl Alois Senior, der Uferdinger Sepp und viele mehr. Gemeinsam mit mir gingen sie durch dick und dünn. Alleine hätte ich das nie geschafft. Wir hatten damit in Ainring den schönsten Saal weit und breit. Für die Gemeinde war das wichtigste, als Dankeschön die Halteverbotsschilder anzubringen, dass kein Bus mehr stehen bleiben darf. Alles war wieder einmal Scheiße, was der Berger machte. Es waren auch viel zu viele Gäste und Leute.

Marc Pircher sagte gestern, dass er in einem Jahr 70x im Ainringer Hof aufgetreten ist. Sein Musiker meinte, er habe jahrelang beim Berger und im Ainringer Hof 338 Auftritte pro Jahr gehabt. Dazu wird demnächst noch einiges kommen.

Die Ainringer sagten über mich: „Die scheiß Ossis wenn er nicht hätte, wär er eh schon längst pleite gegangen.“ Was sonst noch alles gesagt wurde, wissen sie ja eh.

Nun mache ich öffentlich, dass ich dabei bin mein Leben neu zu sortieren und alles, was mir nicht mehr so wichtig ist, mich viel Zeit und Kraft kostet werde ich verkaufen. Zum Beispiel das Alpenhotel Dachstein mit 200 Betten oder unser Hotel in der Schweiz. Die Schweiz ist Gott sei Dank schon weg. Von diesem Geld möchte ich Bayerns schönstes und luxuriösestes Chalet Dorf bauen. Bei der Planung sagte der Gemeinderat damals: „Der Spinnt, in dem Loch bleibt keiner!“ Einer meinte sogar: „Die Hütten werden ihm eh gleich absaufen.“ Voller Stolz kann ich heute verkünden, dass wir mit den Luxuschalets sogar im Februar ausgebucht sind. Für die Bank wurden 160 bis 180 Belegtage kalkuliert. Wir haben jetzt schon 240 Belegtage für 2015. Das hätte ich mir selbst nicht träumen lassen. Hoffentlich unterstützt der Gemeinderat, wie versprochen, weiterhin das Vorhaben. Der Campingplatz war in dieser Form kein Aushängeschild für Ainring am Ortseingang. Leider oder Gott sei Dank, ich weiß es noch nicht, möchte die Regierung, dass ein Teil des Campingplatzes bestehen bleibt. Wenn dann aber nur ein Platz mit Luxuswohnmobilen, Wellness und gleichwerteigen Gästen im 5 Sternebereich. Ich kann die Regierung sogar verstehen. Berger war der erste in Bayern, der auf die Idee kam, einen Campingplatz in ein Chalet Dorf umzuwandeln. Laut Regierung gibt es ca. 190 Campingplätze in Bayern, mittlerweile liegen weitere 98 Anträge auf Umwidmung vor. Das machte uns große Probleme. Juristisch ist das aber mittlerweile so geregelt, dass in ganz Bayern, hoffe ich, keiner mehr die Chalets als Zweitwohnsitz verkaufen kann. Mir ist auch sehr wichtig, dass meine Kinder nicht irgendwann mal die schönen Häuser verkaufen und sich dann ein lustiges Leben machen können. Nur Tourismus, sonst nichts auf dem Gelände. Das war ein wichtiger Punkt den man mit der Regierung diskutieren musste. Ich konnte die Regierung davon überzeugen, dass ich kein Immobilenjäger bin und man denen bei Zweitwohnsitzen das Handwerk legen muss. Ob man mir die Lorbeeren vergönnt weiß ich nicht, aber es war nun mal so. Alle Kraft die ich noch habe, werde ich weiterhin in dieses Projekt stecken.

Übrigens wird es dieses Jahr eine einstündige Livesendung aus Ainring, über Berger, seine touristischen Leistungen und das Chalet Dorf geben. Ich freue mich auf die Sendung mit dem Bayerischen Fernsehen. Für das Berchtesgadener Land wird es eine riesengroße Reklame und, dass Ainring ausgesucht wurde, ist glaub ich mir zu verdanken.

Nun aber nochmal zurück zum Saal. Der Herr Bürgermeister war im Urlaub und wir hatten, seit bekannt wurde, dass der Pfarrhof ein Saal wird, monatelang nur wenig Kontakt. Mittlerweile reden wir wieder mehr miteinander und es ist auch ihm zu verdanken, dass die Holzstapel beim Ainringer Hof wieder wegkommen. Übrigens schimpfte mich deswegen auch täglich meine Frau. Eines ist aber zumindest nun passiert. Viele Leute lesen meine Geschichten und denken darüber nach ob es richtig war, den Berger durch Beschlüsse der Vereine auszugrenzen. Sie glauben ja nicht, wie viele Menschen sich täglich bei uns melden und mit mir darüber sprechen wollen: „Mach weiter so!“ Da ich mich um meine Firmen kümmern muss, kann ich mich nicht jeden Tag mit der Schreiberei beschäftigen. Es ist mir aber schon sehr wichtig, dass nun endlich Licht ins Dunkel kommt.

In einer Besprechung mit dem 2. und der 3. Bürgermeister/in erwähnte ich die Lebensversicherung zur Sicherheit für den Veranstaltungssaal beim Neuwirt. Ich erklärte, dass es dort genügend Parkplätze geben wird, die gute Zufahrt, keine Emissionsschutzprobleme und fast keine Nachbarn rund rum sind. Auch, mit der Brauerei Wieninger alles unter Dach und Fach ist, was die Grundstücke und das Erbbaurecht betrifft. Herr Christian Wieninger und ich sind uns einig, dass dies der ideale Platz für einen Saal wäre. Ich hatte das Gefühl, dass man mir gar nicht so richtig zuhörte, obwohl ich erklärte, dass diese Lebensversicherung werthaltig ist und ich gerne noch dieses Bauprojekt erleben würde. Wenn es geschäftlich so weitergeht könnte ich natürlich den Saal in 3 bis 4 Jahren selber bauen. Da ich das Hotel in der Schweiz verkauft habe, wäre dadurch auch eine Finanzierung möglich. Man nahm den Vorschlag zur Kenntnis, gab mir aber keinerlei Antwort. Vielleicht können sie sich vorstellen, wie enttäuscht  und traurig ich nach Hause gefahren bin. Ein Bürger bietet der Gemeinde so etwas an und er bekommt nicht einmal eine Antwort, oder eine Einladung um mit dem Gemeinderat über diesen Vorschlag zu sprechen. Immer wieder schließt sich der Selbe Kreis. Oder sind sie anderer Meinung, wenn sie das Lesen?

Viele andere und ich sind einfach der Meinung, dass wir keinen Veranstaltungssaal mit 150 Sitzplätzen brauchen. Momentan haben wir ja das Kulturhaus mit 150 Sitzplätzen und ohne Parkplätze. Im Rupertihof gibt es 200 Sitzplätze im Lokal und 450 Sitzplätze im großen Saal. Warum diese Räumlichkeiten nicht genutzt werden hat tatsächlich mit dem Ainringer Haberfeldtreiben und der Berger-Vernichtungs-Kampagne zu tun. Für fünf Holzköpfe und Querulanten einen Saal zu bauen ist meiner Meinung nach falsch. Es wäre wohl angebrachter, die Gemeinde möge sich um Ruhe und Frieden in Ainring bemühen. Selbstverständlich gehöre auch ich dazu. Bitte Fragen sie die Vereine, ob es wirklich stimmt, dass ich ihnen gegenüber früher sehr großzügig war.

Öffentlich möchte ich den Gemeinderat um folgendes bitten:

Der Pfarrhof ist ein altes Gebäude, und in meinen Augen ist das Ensemble bei der Kirche auch sehr wichtig. Allerdings steht es unter Denkmalschutz und keiner kann hier tun und lassen was er will. Mittlerweile weiß ich, dass auch das Denkmalamt nicht sehr begeistert von einem großen Umbau und einem Veranstaltungssaal ist. Auch die neue Idee, beim Theater ein Dach über dem Kopf zu haben wenn es regnet, kann ich nicht nachvollziehen. Auch hier gibt es doch so etwas wie Brandschutz, Emissionsschutz und es werden Parkplätze benötigt. Wenn die Gemeinde den Pfarrhof kauft, werden jahrelang Kosten für das Gebäude anfallen. Man muss doch wissen, was man damit macht, bevor man es kauft. Ich bitte Sie, diese öffentliche Meinung eines erfahrenen Gastronomen zu gestatten. In Ainring würde ich gerne einen Saal mit 500 bis 600 Sitzplätzen bauen. Der Saal ist nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für die ortsansässigen Hoteliers sehr wichtig. Zusammen mit der Pension Scheider und dem künftigen Chalet Dorf haben wir dann 500 bis 600 Betten im 3 bis 5 Sternebereich in Ainring. Große Tagungen der Firma Audi oder anderer Großfirmen könnten wir dann hier im Ort annehmen. Diesen Traum werde ich verfolgen. Dass der Pfarrhof wieder schön aussieht und nicht verfällt ist, meiner Meinung nach, Sache des Eigentümers. Bei der Gemeinde als Besitzer wird es heißen: Anstreichen! Dach drauf! Passt! Wer von den Vereinen mehr will, kann es sicherlich haben, muss es dann aber selber finanzieren und nicht wir Steuerzahler. Ganz klar bin ich gegen Schwarzgastronomie und eine neue Burtstätte, bei der wir Gastwirte sichtlich geschädigt werden und wo die Politik brav zuschaut!

Zum Theatersommer in Ainring wurde gestern am Stammtisch folgendes gesagt:

Den Theaterplatz und den Theatersommer kann man sich in Ainring sparen. Wir haben hier zu allen 4 Jahreszeiten, an allen 365 Tagen im Jahr, Livetheater. Wer die Ainringer Wirtshausgschichten liest hat Theater genug.

Und überhaupt sollte man Theaterveranstaltungen, wie den Schustermann Hiasl, nicht schon so groß ankündigen. Es wird ihn dieses Jahr nicht geben, da keine Schauspieler und kein Regisseur da sind. Als erfahrener Konzertveranstalter erlaube ich mir zu sagen, dass man in solche Veranstaltungen nicht allzu viel Hoffnung legen sollte. Oft geht es sehr schnell, dann hat man keine Mitwirkenden mehr und man steht ganz alleine da. Alles schon erlebt…

Ab unsinnigen Donnerstag wird alles anders. Da gibt’s dann die Wirtshaus-Faschingsgschichten. Des gibt a Gaudi! Es muss mal wieder gelacht werden!

 

Fortsetzung Schwimmbad:

 

Unerfahrene Leute haben also den Beschluss gefasst, dass im Parterre nicht mehr verkauft werden darf.

Liebe Badegäste,

was halten Sie von den zwei Treppen? Wie finden Sie es, wenn Ihr Kind ohne Eis zurückkommt, weil die zwei Kugeln im Parterre am Boden oder zwischen den Stufengittern liegen?

 

Den Architekten gebe ich hier keine Schuld. Sehr gerne erinnere ich mich an den Bauleiter Herrn Dufter. Wir Beide verstanden uns sehr gut und mussten leider durchführen, was die Gemeinderäte damals entschieden hatten.

Vor 5 Jahren, nach dem Umbau, erlaubte ich mir zu sagen, dass es wichtig wäre, den Eingangs- und Kassenbereich zu überdenken. Damals stand noch eine Registrierkasse, wie in einem kleinen Kaufladen, am Eingang. Zum Zählen der Badegäste wurde ein Plastikdrücker, wie schon 1965 von unserem Bademeister im Bergerbad, verwendet. Handgeschriebene Tickets und Jahreskarten konnte ich nicht verstehen. Als ich das der Gemeinde schriftlich mitteilte, fühlten sich gleich alle angegriffen und betroffen. Auf gar keinen wollte ich damit eine Kassiererin oder einen Kassierer beschuldigen. Aber für mich als Branchenkenner war dies nicht nachvollziehbar. Wenn ich fragte wie viele Badegäste anwesend sind, konnte man das nur anhand dieses Plastikteils nachvollziehen oder man gab mir zur Antwort: „Das geht doch Dich nix an. Wir dürfen Dir nicht sagen, wie viele Badegäste im Schwimmbad sind.“

Bei meiner Erfahrung wusste ich bereits um 11 Uhr Vormittags, wie viel Umsatz wir haben würden, wenn ich hörte, dass ca. 4.000 Badegäste anwesend sind. Pro Kopf geht es hier um 30 bis 40 Cent rauf oder runter. Zusätzlich muss man noch zwischen dem 1. und dem 25. eines Monats unterscheiden. All die Jahre war ich immer sehr gerne im Schwimmbad. Wenn sie mich zu Hause so ärgerten, dass ich die Nase endgültig voll hatte, fuhr ich mit meinem Roller rüber. Diesen kaufte ich mir, da ich keinen Anspruch auf einen eigenen Parkplatz hatte. Mehrfach habe ich die Gemeinde um ein oder zwei Parkplätze für die Gastronomie gebeten.

Auf dem Schwimmbadparkplatz an der Kasse, gibt es ein Eisengestell mit verrosteten Eisenbügeln die hier seit drei, vier Jahren im Wind umhertaumeln. Laut Auskunft der Gemeinde soll dies zur Beruhigung der Badegäste bei langen Warteschlangen dienen. In all den Jahren habe ich nicht einen Menschen unter diesem Gestell gesehen. Wenn es entfernt werden würde, hätte man sofort zwei Behindertenparkplätze oder  zwei Parkplätze für die Gastronomie und Lieferanten. Bei vollem Betrieb und langen Warteschlangen musste man als Gaststättenbetreiber das große Eisentor aufmachen und hineinfahren. Wie oft sind auch mir Leute hinterm Auto hergelaufen und so ohne Eintritt ins Bad gekommen?! Auch das teilte ich der Gemeinde mehrmals schriftlich mit. Aber der Berger hat ja keine Ahnung...

Der Herr Oberbademeister Willi sagte sogar zu unseren Stammgästen aus Österreich, die wirklich jeden Tag kamen und eine gute Zeche hatten: „Warum geht Ihr zu diesem Idioten? Da kann man doch nix fressen.“ Erst gestern habe ich mit ihnen telefoniert, sie zu sehen wird mir diesen Sommer bestimmt fehlen. Der Bademeister hat auch meine Tochter Martina aus dem Schwimmbad verwiesen und sie aufs Übelste beschimpft. „Die Berger-Pritschen hat nicht gezahlt!“

Mit dem Herrn Bürgermeister vereinbarte ich, als einziger Gastronom der letzten 30 Jahre, immer eine Familienjahreskarte zu kaufen. Mit Abbuchungsauftrag, damit man uns nichts nachsagen konnte. Keiner der vorangegangen Pächter und deren Kinder hatten je eine Badekarte oder wurden kontrolliert.  Dazu könnte ich noch viel schreiben, aber mittlerweile ist mir das wirklich zu blöd.

Ich möchte nur die Behauptung, dass man uns rausschmiss, weil wir so schlecht gekocht haben, vehement zurückweisen.  Jeder macht einmal Fehler und wo gehobelt wird, da fallen Späne. Wirklich knackige Pommes zu machen ist, bei der vor Ort herrschenden Stromsituation und Küchenausstattung, ab 500 Badegästen nicht mehr möglich. Mit nur 60 kw kann man höchstens für 1.000 Badegäste Pommes Frites herstellen. Somit konnten wir auch nur vorblanchierte Pommes Frites und keine tiefgefrorenen, die eigentlich die besten sind, kaufen. Ansonsten hätte es an einem Sonntag ab 11.30 Ihr gar keine mehr gegeben, weil das Fett eiskalt gewesen wäre. Zu den Tatsachen gehört auch, dass wir Sonntags ab 11.00 Uhr, wenn die Duscherei losging, in der Küche weder warmes noch kaltes Wasser hatten. An solchen Tagen ließen wir bereits in der Früh Wasser auf Reserve in 10 l Kübel raus. So schlau waren die Verantwortlichen bei der Planung.

Einige Tage vor der Abstimmung des Finanzausschusses wurde mir zugetragen, dass man es mir zeigen wird. Die Abstimmung über die Verpachtung der Schwimmbadgastronomie ging 5 zu 4 aus. In diesem Ausschuss sitzen mindestens 3 notorische Bergergegner. In meiner nächsten Geschichte werde ich, anhand des verschlossenen Rohres, noch aufzeigen, wie man mit mir umgeht. Meiner Meinung nach hätte in dieser Angelegenheit der gesamte Gemeinderat mit seinen 24 Stimmen abstimmen müssen. Dann hätte ich das Ergebnis auch akzeptiert. Bei der Besprechung und der Vorstellung unseres Konzepts war mir klar, dass die Sache knapp ausgehen kann. Aber ich war mir sicher, dass in dieser Situation sich alle Gemeinderäte mit der Situation auseinandersetzen.

Es wurde behauptet, es gäbe viele schriftliche Beschwerden über die Schwimmbadgastronomie. Seit nunmehr 6 Wochen bitte ich die Gemeinde um eine schriftliche Stellungnahme über die Gründe der Kündigung. Bisher gab es keinerlei Reaktion.

Uns liegt eine! Schriftliche Beschwerde vor, auf die wir auch sofort reagiert haben.

Unser Mitarbeiter Matthias, hauptverantwortlicher für das Frühstück in unseren Luxuschalets, wird seit einem halben Jahr mit Lob überschüttet. Wir haben 100% Zufriedenheit auf Holidaycheck usw. Nur für das Ainringer Schwimmbad und einen Espresso sollen wir zu dumm sein?

Gestern haben wir die Räumlichkeiten der Schwimmbadgastronomie endgültig leergeräumt und verlassen. 

 

Unsere Bewerbung für die Schwimmbadgastronomie   

 

Vor acht Jahren bewarben wir uns als Nachfolger der Familie Zeif für die Schwimmbadgastronomie.

Damals entschied sich der Gemeinderat gegen uns und für Frau Traudl Tennigkeit als Pächterin. Ich war zwar darüber sehr überrascht, habe aber die Entscheidung akzeptiert. Ein Gemeinderatsmitglied sagte zu mir: „Du hast einfach zu viele Neider und Gegner.“ Wie es dann im Schwimmbad weiterging brauch ich nicht weiter zu erklären es weiß jeder.

Man kam wieder auf mich zu. Bei einer örtlichen Begehung stellte ich unmissverständlich klar, dass auch ich so nicht arbeiten kann. Alles oben, ein kleiner Kiosk im ersten Stock, die Treppe, das alles kann sich bei 6.000 Badegästen nur zu einer Katastrophe für den Pächter entwickeln. Man lies mir freie Hand und sagte: „Wir investieren nichts, das musst Du selber machen.“

Mit meiner langjährigen Erfahrung habe ich dann sehr schnell einen Verkauf an der unteren Terrasse eingerichtet. Bereist am zweiten Tag kamen die Badegäste zu mir um sich zu bedanken. Die armen Kinder mussten nicht mehr stundenlang anstehen und es fiel ihnen auch kein Eis oder Kleingeld mehr die Treppe hinunter. Hierzu könnte ich noch lange schreiben. Wir verdoppelten, fast verdreifachten, den Umsatz gegenüber dem Vorgänger. Da die Gemeinde die Schwimmbadgastronomie mit Umsatzpacht vergabt, profitierte sie somit vom Gewinn. Meiner Meinung nach war allerdings der größte Gewinn, dass keiner mehr anstehen musste und die ruhesuchenden Badegäste auf der schönen Terrasse im ersten Stock ungestört den Blick über Bayerns schönstes Freibad genießen konnten. Oben konnte man also nun schön sitzen und unten gab es Eis und Pommes. 80% des Umsatzes machten wir im Parterre. Sehr schnell wurde der Neid groß und der Gemeinderat monierte meine selbstständigen Bauwerke. Keiner wusste, dass das Gesundheitsamt bzw. die Lebensmittelüberwachung jahrelang alle Augen zudrückte. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es undenkbar ohne Kühlungen nur mit Gefrierschränken zu arbeiten usw. Als ich einen Kühlwagen aufstellte meinte man dazu: „Schrecklich!“ Aber es war die einzige Möglichkeit um am besten über den Sommer zu kommen ohne, dass jemand krank wurde, weil die Lebensmittel nicht richtig gekühlt werden konnten. Hierzu gibt es einige Schreiben an die Gemeinde.

Als es um die Planung für den Umbau ging, holte man einen Sachverständigen, der sehr viel Geld kostete und ich war mir mit dem Herren gleich einig. Er sagte zu mir: „Was soll ich tun? Der Gemeinderat möchte, dass alles oben ist.“ Immer wieder sagte ich, dass die keine Ahnung haben. Die vielen Leute über zwei Treppen nach oben zu schicken ist einfach nur Wahnsinn. Die Küche ohne Zuluft, der Schankraum sowie der Verkauf in dem hohen Raum sind eine Katastrophe. Der Lärmpegel durch die schreienden Kinder, weil sie noch ein Eis wollen, die weinenden Kleinkinder, das Personal und nicht zu vergessen die sonnengeschädigten Badegäste die sich aufführen und rumplärren ist für die Mitarbeiter nicht auszuhalten. Bei einer Besprechung mit dem gesamten Gemeinderat machte ich darauf aufmerksam. Ein Gemeinderatsmitglied sagte zu mir: „Du bist ganz schön dumm. Behaupte doch einfach, dass Du alles oben haben möchtest, dann stimmen sie bestimmt alle dagegen.“ Ich sagte: „Das bringe ich nicht übers Herz.“ Tatsächlich entschied man sich für den ersten Stock, zwei Treppen (die das meiste Geld verschlangen) zu bauen, einen großen Verkaufsraum mit Sichtdachstuhl ohne Schallschutz, eine Küche ohne Gulli, Wasserhähne wie in einer Kleinküche und statt mindestens 150 kw Strom nur 60 bis 70. Immer wieder sagte ich zu den Verantwortlichen: „Das geht Euch in die Luft!“ Zu mir sagte man, wenn ich mich nicht ruhig halte, werden sie mir das Schwimmbad nicht mehr geben. Es folgte der Gemeinderatsbeschluss über das Verkaufsverbot im Parterre. Denken sie nur an Rosenberger in Österreich. Die vielen schönen Rasthäuser in denen man alles ebenerdig erhält...

 

Heute bin ich im größten Schneetreiben nach Bad Goisern gefahren, da wir dort 200 Goiserer Pensionisten zu Gast hatten, die uns hören und sehen wollten. Auch in Bad Goisern gab es einen Bürgermeister der unbedingt einen Veranstaltungs- und Festsaal bauen wollte. Obwohl ich, meinen Freund Reinhard Winterauer, immer wieder gewarnt habe: „Finger weg vom Saal. Du hast nur Kopfweh mit dem Pächter!“ wurde der Saal doch gebaut. Mein Küchenchef vom Alpenhotel Dachstein kündigte und pachtete den Goiserer Festsaal. In den letzten Jahren waren dort Salmonellenvergiftungen und alles was man sich so vorstellen kann, präsent. Mittlerweile geht keiner mehr hin und Veranstaltungen werden nur noch mit Umsatzgarantie angenommen.

Seit 25 Jahren bin ich in Bad Goisern mit 200 Betten im Alpenhotel. Als ich mich vorstellte sagte der Herr Bürgermeister: „Es braucht einen Zauberer der diesen Laden nach sechsmaliger Pleite rettet.“ Mittlerweile kommen sogar die Goiserer zu uns. Sind froh und dankbar, dass sie noch einen Wirt haben, der mit seiner Frau und seinen Kindern für sie singt und hausgemachte, statt fabrikfertige, Würstl verkauft. Für sie ist das alles keine Selbstverständlichkeit. Heute Morgen noch ein Anruf: „Kommt Ihr wirklich? Bitte den Leberkäs nicht vergessen!“

Damit will ich Ihnen sagen, dass die Gastronomie und Hotellerie kein Honigschlecken ist. Ich behaupte: „Dort wo der Pfennig geschlagen ist, bedeutet er nichts!“ Das sieht man bei der Schwimmbadverpachtung, aber auch bei den Umbauten vor 7 Jahren.

 

Fortsetzung folgt...

 

Liebe Verantwortliche im Tourismus,

wenn ich Zeit habe, bin ich Mittwochs bei Wasti, dem Bürgermeister von Groß Gmain & Obmann des Raiffeisenverbandes Salzburg. Ein liebenswerter, intelligenter Mensch, ein wirklich guter Freund. Er hatte Besuch vom Bürgermeister aus Grödig. Wasti stellte mich vor und der Grödiger meinte: „Bist Du der, der die Untersbergbahn kaufen wollte?“. Wasti sagte: „Das ist der Wahnsinnige!“ Wir diskutierten über den Tourismus und Gott und die Welt. An diesem Mittwoch gegen 22 Uhr sagte ich zu den beiden österreichischen Bürgermeistern: „Es dauert nicht mehr lange und die Schweizer Nationalbank kann nicht mehr länger gegen Europa kämpfen. Die 1,20 Garantie wird fallen und über Nacht eine Finanzkatastrophe entstehen.“ Vor 20 Jahren habe ich ein sehr schönes, damals das einzige 5 Sterne Hotel in Graubünden / Schweiz gekauft. Dieses überaus erfolgreich betrieben und Gott sei Dank mit Weitsicht, letztes Jahr verkauft. Dort bin ich noch Aufsichtsratsmitglied und Berater für die neue Gesellschaft der Seilbahn & Hotel. Ich sagte zu den beiden Bürgermeistern: „Passt auf, wenn das passiert, müssen wir die Stunde der Wahrheit nutzen und touristisch sofort reagieren.“ Heute Nacht haben die Salzburger viele Millionen verloren. Wenn sie klug sind, dann können sie das jetzt touristisch schnell wieder reinholen. Eine Leberkäsesemmel kostet beim Globus Dornbirn / Österreich € 1,-. Nur 5 km weiter in der Schweiz SFr 2,80,-. Gestern konnte der Schweizer kurzfristig für 88 Rappen eine Leberkäsesemmel in Dornbirn kaufen. Das beste Beispiel für den Tourismus, das kapiert jeder. Ich hoffe und wünsche mir, dass auch unser Landkreis und die Hauptverantwortlichen nicht nur noch an das Asylantenproblem denken, sondern auch an unsere Wurzeln: Tourismus, Fremdenverkehr & Steuerzahler! Werdet wacht, steht auf und hört auch mal auf den Berger. Unsere ersten Chalet-Gäste waren Schweizer. Ein anderer würde diesen Tipp nicht geben, aber ich glaube, dass wir touristisch kurz vorm Einschlafen sind. Sollen jetzt wirklich alle 2 und 3 Sterne Hotels Asylantenheime werden? Die Verlockung ist sehr groß. Keinen Ärger mit Personal und Gästen, viel Geld vom Land Bayern und nicht mehr selbst arbeiten. Ich habe vollstetes Verständnis für die Asylanten, bin kein Ausländerfeind, aber für uns Steuerzahler und Investoren sollte man auch noch Zeit haben. Wenn ich einen Politiker brauche, heißt es: Es gibt nur noch Zeit für Asylrecht.  Ich hoffe, dass die Verantwortlichen sich auch mal wieder um das laufende Geschäft kümmern und für uns Investoren da sind.

Thomas Berger

 

Momentan sind die wildesten Gerüchte und übelsten Nachreden im Umlauf, so dass ich nun doch öffentlich zu einer familiären Angelegenheit Stellung nehmen muß.

Meine Tochter Martina, Küchenmeisterin im Gasthaus Ulrichshögl, teilte uns kurz vor Weihnachten mit, dass sie nicht länger für die Ruperti Hotelbetriebe arbeiten möchte und unser Unternehmen verlassen wird. Dies war, noch ein paar Tage zuvor, für uns alle undenkbar und ein harter Schlag.

Am ersten Weihnachtsfeiertag standen 300, am zweiten Weihnachtsfeiertag 320 Essen und an Silvester eine Hochzeit und die Abendreservierungen an. Auch zwischen den Jahren ist immer sehr viel los am Ulrichshögl. Das alles ohne Martina schien uns undenkbar.

Bei uns gab es schon ab Mitte Dezember wahnsinnig viel in der Metzgerei zu tun, im Rupertihof hatten wir 250 Hausgäste, einige Weihnachtsfeiern, das Alpenhotel Dachstein hat wieder eröffnet und auch im Kuhstall im Reit in Winkl standen einige Veranstaltungen auf dem Programm. Für Silvester waren 400 Gäste im Rupertihof angemeldet und auch unsere Chalet Gäste wollten betreut werden.

Ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich glaubte wir würden das alles nicht schaffen. Jedoch haben unsere Familie und unsere Mitarbeiter zusammengehalten und alles gemeinsam geschafft. Für viele von uns ergab sich dadurch ein bis zu 23 Stunden langer Arbeitstag.

Die letzten 10 Tage haben wir sehr darauf gehofft, dass Martina ihre Entscheidung noch einmal überdenkt und zu ihrem geliebten Ulrichshögl zurückkehrt. Leider ist das nicht der Fall und wir akzeptieren ihre Entscheidung. Martina ist eine erwachsene Frau, die sich für eine andere Zukunft entschieden hat. Die Ruperti Hotelbetriebe bedanken sich für ihren unermüdlichen Einsatz und wünschen ihr für ihren zukünftigen Weg alles Gute und viel Erfolg.

Nach 39 Jahren Selbstständigkeit erlaube ich mir in Zukunft vielleicht auch einmal, den ein oder anderen freien Tag und bitte meine Kinder um Verständnis, wenn der „Alte“ einmal weniger tut.

Unsere Gäste sollen wissen, dass es im Gasthaus Ulrichshögl wie gewohnt weitergeht. Momentan erarbeiten unsere zwei neuen Köche ein neues Konzept und Kochen im Rupertihof zur Probe. Es wird am Ulrichshögl weiterhin gut bürgerliche Küche zu vernünftigen Preisen geben. Zusätzlich wird es in Zukunft auch vegetarische und vegane Gerichte geben, da wir in unserem Team einen neuen Küchenmeister begrüßen dürfen. In Salzburg eröffnete er das erste vegetarische Restaurant und war schon auf der ganzen Welt unterwegs, auch auf Schiffen und hat in verschiedenen Haubenrestaurants gearbeitet. Demnächst werden Sie in der Zeitung mehr darüber lesen.

Alles vom Feinsten, das ist auch weiterhin unser Ziel!


Bild Quelle: www.katholisches.info

Zur Hochwassergala 2002

 

Nur durch Karl Moik und seinen Einsatz war es möglich so eine Veranstaltung mit hochkarätigen Künstlern durchzuführen. Ohne Karl Moik wären diese nie nach Ainring gekommen und wären auch nicht kostenlos aufgetreten. Die Gelder wurden per Überweisung an die einzelnen Einrichtungen überwiesen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Noch einmal: Auch mir gefiel es nicht, wie die Scheckübergabe im Fernsehen ablief. Aber das ändert nichts daran, dass ein Scheck mit einem hohen Geldbetrag übergeben wurde. Bitte haben Sie Verständnis, ich trauere sehr um meinen lieben Freund. Und das jetzt nach 13 Jahren sowas losgeht ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Wer das anzweifelt und uns hier schlecht machen will, muss in diesem Fall mich verklagen. Ich bitte um Ihr Verständnis, dass ich mir diese üblen Nachreden keinesfalls mehr länger gefallen lassen kann.

 

 

Lehrstellenverlust meines Sohnes Thomas
 

Er lernte im Grünauer Hof in Wals-Siezenheim Koch & Kellner. Thomas ist ein guter Kellner, ein netter junger Bursche aber er wird sicherlich kein Spitzenkoch. In Österreich kann man in 4 Jahren Koch und Kellner lernen. Thomas war in der Küche im Grünauer Hof als das Hochwasser in Freilassing war.

Als in der Kronenzeitung stand, dass Moik und Berger eine Hochwassergala organisieren sagte einer der Köche zu Thomas: „Da wird sich Dein Vater die Taschen wieder vollmachen!“

Täglich wurde er in dieser Sache gehänselt und je mehr Nachrichten kamen, desto schlimmer wurde es. Thomas erzählte zu Hause nichts. Ich erfuhr es über einen Arbeitskollegen, der sagte: „Lassen sie sich das nicht gefallen!“ bzw. waren es die Eltern, die sogar in den Rupertihof wegen dieser Anschuldigungen kamen.

Ich sprach mit Thomas. Er fing an zu Weinen und sagte: „Jeden Tag sagen sie du würdest das Geld von den Eintrittskarten dir selbst in die Tasche stecken.“ Thomas fuhr dann zu seiner Lehrstelle und kurz drauf ich hinterher. Leider war Familie Eisl Senior im Urlaub. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis mit den Eisls. Die Juniorchefin war da und ich fragte was da los sei. Sie meinte Thomas sollte jetzt nur noch Kellner lernen, denn in der Küche geht es nicht mehr. Sie meinte die ständigen Streitereien. Ich fragte welche Streitereien? Hat es mit dem Hochwasser zu tun? Sie sagte Ja und ich sagte die zwei Köche sollen mal rauskommen, ich lasse mir das nicht mehr bieten. Sie meinte es hätte keinen Sinn, die zwei Köche möchten Thomas sowieso nicht mehr in der Küche. Es wäre mit der Mutter abgesprochen, dass er nur noch Kellner lernt. Dann redete ich nochmal mit Thomas. Er sagte: „Die machen mich hier fertig. So oder so!“ Frau Eisl wollte nicht, dass ich mit den Köchen spreche. Sie bräuchte jeden Mann in der Küche und sie will keinen Wirbel. Insgeheim wollten sie Thomas nur noch als Kellner oder gar nicht mehr im Betrieb. Und so haben wir das Lehrverhältnis beendet.

Jetzt überlegt mal, was bei uns alles so abläuft. Ich kann Euch das nur so weitergeben wie es war. Thomas lernt jetzt im Rupertihof und hat in 4 Wochen die erste Prüfung und im Juni hoffentlich seine Lehre erfolgreich abgeschlossen. Fazit: Meine Kinder haben schon viel erlebt. Alle 3 Kinder hatten nicht nur bei den Lehrstellen sondern auch in der Schule immer Probleme mit der Betriebsgröße Ihres Elternhauses. Wir als Familie haben sehr oft darunter gelitten. Speziell die Kinder haben hier sehr viel mitgemacht.

Ich wünsche Ihnen frohe Ostern.

 

ACHTUNG! Durch Zufall findet unsere Buchhaltung im Computer die Einnahmen der Hochwassergala 2002. Dazu einen Zeitungsartikel. Gott sei Dank ist alles auf Heller und Pfennig belegbar. Zur Unterstützung die Artikel der verschiedenen Zeitungen. Bitte haben sie Verständnis. Ich muss mit der Sache jetzt Schluss machen. Es regt mich derart auf.

 
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Hallo Freunde,

ich bin heute in der Metzgerei und habe nur wenig Zeit zum Schreiben.

Wer Lust hat: ab 10.00 Uhr gibt es frische Weißwürscht.

Ganz besonders lade ich Daniel ein, der gern wissen möchte, was ich gelernt habe. Was ich gelernt habe ist eigentlich nicht wichtig. Was ich tue und was dabei rauskommt das ist der Weg zum Erfolg. Wir produzieren heute in der Metzgerei 200 kg Weißwürscht, 250 kg Bratwürscht, 150 kg Aufschnitt, 50 kg Wiener, 150 kg Leberkäs, verschiedenste Sorten Pasteten und ca. 200 kg grobe und feine Leberwurst, Teewurst, Salami usw.

Daniel, wenn Du heute keine Zeit haben solltest, erwarte ich Dich noch immer im Rupertihof. Auch da bist Du herzlich zu einer Wurstprobe eingeladen.

Übrigens gibt es Neuigkeiten zu unserem verschlossenen Rohr am Campingplatz. Herr W. hatte Revision gegen das Urteil eingelegt. Hierzu gibt es nun interessante Nachrichten und Hinweise vom Gericht. Gott sei Dank hat das Gericht es auch so wie viele andere und ich gesehen: Das Wasser läuft auch in Airning runter und nicht rauf. Anbei das Schreiben vom Gericht.

Zurzeit wird ja viel über Hochwasserschutz und Hochwasser in der Gemeinde geredet. Machen sie sich einfach mal nur Gedanken welche Menschen das sein müssen. Welcher Mensch das war, der einem Anderen das Hauptabflußrohr zubetoniert hat und darüber lacht und sich freut, dass der Andere dann zweimal hintereinander abgesoffen ist.

Vielleicht haben sie jemanden gesehen, der 2013 am Campingplatz bzw. neben der Kreisstraße ein großes Abflußrohr zubetoniert hat. Berger bittet um sachdienliche Hinweise.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Berger

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Beerdigung von Karl Moik

 

Am Samstag um 12.30 Uhr haben wir uns in Hallein – Oberalm in der Aussegnungshalle bei der Kirche getroffen. Ein ausgewählter Kreis, den die Familie zur Beerdigung eingeladen hat.

Die Medien waren informiert, dass die Beerdigung in dieser Woche stattfindet. Somit waren weder  Fernsehen noch Fotografen der Presse da.

Vom Hahnenkamm Trio hat Herr Mader mit den Kitzbühler Dirndln direkt am Sarg Karls Lieblingsmelodien gespielt. Swing und seine Musik, alte Schlager und es war einfach außergewöhnlich, aber so wie sich Karl das gewünscht hat. Wir standen da und nahmen Abschied von einem guten Freund.

Vor 10 Tagen war ich im Krankenhaus in Salzburg, bei ihm. Karl sagte: „Wenns mi owe  lossen dann spielst Du mir auf deinem Rehrl Servus Pfüat Gott und auf Wiedersehen.“ Er wünschte sich auch noch das Lied „Erst wenns aus wird sein mit ana Musi und dem Wein“ auf der Trompete. Ich glaube beides ist gut gelungen, obwohl es für mich sehr schwierig war für meinen besten Freund vor dem offenen Grab zu spielen.

In der Kirche hat das Hahnenkamm Trio noch ein Lied gespielt und die Kitzbühler Dirndln dazu gesungen. Es war einzigartig und wunderschön. Ein Chor aus Kärnten sang das Lied „I hob di gern“. Mark Pircher sang ein wunderschönes Lied „Do drom aufm Berg is da Herrgott dahoam“. Auch unvergesslich. Manni Wagner begleitete Ihn, ein Musikant vom Ruperti-Express.

Wir durften alle noch einmal zurückblicken auf die vielen schönen Stunden. Bei meiner Ansprache erinnerte ich an den 19. Juni – Karl Moiks Geburtstag am Predigt Stuhl. An diesem Tag war wunderschönes Wetter und wir fuhren um 9.00 Uhr los. Nur Leute auf den Berg. Die 300 Geburtstagsgäste kamen ab 15.00 Uhr und Sonnwendfeuer war auch noch meine Idee. Gegen 18.00 Uhr waren bestimmt noch 1.000 Leute auf dem Berg. Dass die mal wieder runtermüssen, an das hat keiner gedacht. Ein paar Erlebnisse, die ich mit meinem Freund hatte. Ich versuchte es humorvoll zu bringen und sagte auch, dass er für Österreich ein wichtiger Botschafter war. Für den Tourismus war er ganz bestimmt eine große und wichtige Persönlichkeit. Karl Moik war gerne in Ainring und vielleicht sahen sie es im Fernsehen in der Sendung Brisant: sein letzter öffentlicher Auftritt war in unseren Bayern Chalets.

 

Lieber Karl,

vielen Dank für alles. Ich habe von Dir sehr viel gelernt und ich bin sehr stolz, dass ich Dein Freund sein durfte.

 

Servus, Pfüat Gott und auf Wiedersehen

Gestern habe ich meinen besten Freund Karl Moik verloren.

Ihm habe ich wahnsinnig viel zu verdanken und er hinterlässt eine große Lücke in meinem Leben.

Gemeinsam haben wir wunderschöne Stunden in den letzten 30 Jahren verbracht. Er war etwas ganz Besonderes.

In Gedanken sind wir bei seiner lieben Frau und seinen Kindern.

 

Karl, mein lieber Freund, vielen Dank für Deine Freundschaft!

 

Was bleibt ist die Erinnerung...

 
 
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Aktuelles:

Gestern hatte mein lieber Nachbar wieder etwas zu tun. Er beobachtete mich, wie ich die Plakate „Betreten verboten!“ von der Halleneingangstür riss. Das ist eine lange Geschichte, aber ich mach es kurz. Seit Jahren versuchen Horstl und andere Spezialisten unseren Betrieb abzudrehen. 15 Jahre lang mit Erfahrung in Sachen Brandschutz, Gesetzen, usw. er kennt sich besser aus wie so mancher Anwalt. Es gab Zeiten, da kamen täglich vier Briefe vom Landratsamt und es war tatsächlich so, dass wir fast den Rupertihof schließen mussten. Am Schluss ging es nur noch um 20 cm für die Feuerwehrzufahrt. Gott sei Dank hat die Feuerwehr Probefahrten gemacht und Franz Scheider mir geholfen indem er mir 20 cm Grundstück abgetreten hat. Natürlich notariell, sonst wär der Rupertihof zu gewesen. Sie glauben nicht, was Herr Horstl und sein Mieter alles wussten und wie sie vorgegangen sind um uns das Licht auszudrehen. Leider habe ich heute keine Zeit alles aufzuzählen, aber dieses Beispiel müssen sie lesen.

 

Vor drei Jahren habe ich W. vor seinem Haus 12 Parkplätze angeboten, damit der Parkplatzärger endlich aufhört. Herr Bürgermeister Eschelberger sowie die Gemeinde und das Landratsamt haben ihm diesen Vorschlag unterbreitet. Vor seiner Haustür, 12 Parkplätze (notariell festgelegt) wenn er uns ein paar Zentimeter Zufahrt bei unserer Küchentür (Parkplatzzufahrt) gibt. (Zur Feuerwehrzufahrt) Er hat abgelehnt, ihm war nur wichtig, dass der Rupertihof dicht macht.

Zweites Beispiel: Irgendwann hat unsere große Halle gebrannt. Wie das passiert ist weiß bis heute keiner. Meinem lieben Nachbarn war nur wichtig wie er uns wieder eins reindrücken kann. Früher war das eine Reithalle und ich sie von Herrn Hartkopf gekauft. Später haben wir eine Nutzungsänderung als Lagerhalle bei der Gemeinde beantragt. Nach dem Brand haben wir alles repariert und wir konnten sie als Lagerhalle nutzen. Meinem Freund kam die Idee, da es ja gebrannt hat, dass die Halle nicht mehr der Statik entspricht. Drei Jahre brauchten wir um das Gegenteil zu beweisen. 33.000€ Kosten und viel Ärger. Ein Statik Prüfer in München setzte dem Ganzen letzte Woche ein Ende und wir erhielten die Zusage „Alles ok!“. Alles nicht genug, die Schreinermaschinen und meine geliebte Drechselbank müssen raus. Es darf keine Maschine in der Halle sein, so Herr W. Das Landratsamt wies die sofortige Räumung aller Schreinereimaschinen an. Ich fragte warum. „Aus Lärmschutzgründen und sie wissen ja, der Nachbar!“ Herr Poschner, der Baukontrolleur vom Landratsamt war erst vor kurzem wieder da. Es gab Zeiten da wäre es gut gewesen, wenn er sich im Rupertihof ein Zimmer genommen hätte. So und jetzt wird’s interessant. Ich musste also meine geliebte Schreinerei räumen. Gestern standen Horst und der Staubsauger von Herrn Sauer vor seiner Werkstatt und die Hobelmaschine lief. Ich sagte zu den Beiden: „Hoffentlich habt ihr euch nicht wieder mal ein Osterei gelegt.“ Wenn der Berger keine Schreinerei haben darf, warum sollte dann ein anderer eine haben dürfen. Ich hab noch nichts unternommen, weil es mir wirklich zu blöd ist. Wenn der Reischl seine Maschinen räumen muss, ist bestimmt wieder nur der Berger schuld.

Heute Abend,  glaube ich, wird bekannt, dass die Gemeinde Ainring den Pfarrhof nicht kauft. Ich möchte mich als Bürger und Steuerzahler für diese Entscheidung herzlich bedanken. Ich weiß aus Erfahrung, dass sie sich mit einem Veranstaltungssaal an diesem Standort große Probleme gemacht hätten. Erlauben sie mir noch auf ein Sprichwort hinzuweisen: Schuster bleib bei Deinen Leisten!

Ich möchte es einfach erleben, dass wir in Airning wieder einen Saal haben, wie es der im Ainringer Hof war. Mind. 500 Sitzplätze, sind mein Ziel. Wo dieser Saal sein wird ist Sache der Gemeinde. Ich bringe drei Vorschläge, mehr kann ich leider nicht dazu sagen. Die Ruperit Hotelbetriebe arbeiten daran. Mein Sohn Hansi ist auch meiner Meinung und wir werden gemeinsam dieses Ziel verfolgen.

Meine Ankündigung zum Josefidog die Pfarrerleitnstory zu veröffentlichen, fällt aufgrund der positiven Nachricht, dass der Pfarrhof kein Veranstaltungssaal wird und die Gemeinde ihn nicht kauft, aus!

Ich brauche jetzt mal 14 Tage Pause. Zurzeit arbeiten wir an der Planung für das Chalet Dorf und wir haben sehr viele Gäste. Es soll nicht nur ein Chalet Dorf werden, sondern auch ein Teil Campingplatz bleiben. Dies braucht viel Arbeit und kostet auch viel Geld und macht nicht zuletzt auch große Sorgen. Ich bitte um Verständnis, dass ich meine ganze Kraft in dieses Projekt stecken muss. Die zwei Muster Chalets sind für das Jahr 2015 so gut wie ausgebucht und unsere Gäste sind begeistert. 100% Zufriedenheit im Internet.

 

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Neuigkeiten zur Ainringer Statue:

Gestern kam der Besitzer der Statue in den Rupertihof. Ein netter Mann, der mir erzählte, dass ein Fernsehteam von RTL bei ihm war. Er möchte wissen, warum in Ainring so große Aufregung herrscht. Er erzählte mir wie er zu der Dame kam und meinte, wenn ihn der Bürgermeister darum bitten würde, die Statue zu entfernen, er sicherlich mit sich reden lässt. Das finde ich toll. Jetzt liegt es also am Chef der Gemeinde.   

 

Gestern habe ich noch viele Anrufe erhalten. Einige wollten nochmal bestätigt haben, dass das mit dem Rohr wirklich so war. Wem es Interessiert, der kann sogar das Gerichtsurteil einsehen, aber dann muss er sich schon mit Name und Adresse bei uns melden. Tatsache ist, dass allen Gemeinderäten wichtig war, dass die Wiese vom Wiesbacher nicht nass wird. Sie wäre bei Regen oder Hochwasser sowieso nass geworden. Dass ich zweimal schwer geschädigt wurde, hier hatte ich nur von Herrn Bürgermeister ein leichtes Erbarmen verspürt. Herr Fuchs von der Gemeinde, hat die Sache sofort richtig erkannt und empfahl mir Aquasol, die Gott sei Dank, mit großen fachlichen Kenntnissen alles Aufklärten. Es bleibt dabei, das Wasser kommt von oben und läuft von oben nach unten.

 

 

Aufgrund des aktuellen Anlasses „Neuer Dorfplatz in Ainring“, kann ich heute keine neue Geschichte liefern. Auch meine Ankündigung über den Tourismus muss ich verschieben. Heute Früh war ich überrascht als ich in der Zeitung unsere Ainringer Kulturfigur sah. Auch ich wurde erwähnt. Langsam wird´s interessant.

So kam mir die Idee für ein Starkbiergedicht. Nein die Pfarrerleitnstory wäre vielleicht besser. Zum Josefitag am 19.3. gibt’s von mir eine Ainringer Pfarrerleitnstory.

Da wir keinen Nockherberg haben werd doch die Pfarrerleitnstory a richtige Gaudi.

Da mein Sohn Hansi meine Lieder nicht mehr spielen will, brauch ich einen neuen Job und werde jetzt Dichter.

Ein kleiner Auszug von heute Morgen:

 

Liabe Leid,

es is soweit jetzt ham ma wieda Starkbierzeit. In Oring geht’s lustig zua, da werd des ganze Jahr koa Ruah. An Weihnachten warn no olle aufgregt, weil vor da Kircha a große Mauer steht. Die Mauer wurde aufgebaut, da hod des ganze Dorf bläd gschaut. Doch langsam wissens olle, des is gwies, dass der Parkplatz Grund vom Berger is.

Jetzt gibt’s ganz a neis Problem und jeda der durchs Dorf fahrt kann es sehn. A nackte Frau auf einer Mauer sitzt, des hots troffa wir a Blitz. Unsre Christliche Union greift jetzt schnei zum Telefon und ruaft dann glei bei der Regierung o „uns laffan olle Leid davo!“. Austritte bei der CSU in Oring do werd go koa  Ruah, bittschön heifts uns, am besten glei, bei uns passiern nur no Schweinerein. Jetzt mechtns an neia Dorfplotz baun, mir kennan nimma lang zuaschaun. Eine Veränderungssperre muaß glei her, jetzt mach mas dem nächsten Bürger schwer.

Zur Kulturhauptstadt wern mia ernannt, des is im Berchtesgadener Land bekannt. Das Landratsamt stiftet die Tafel, schneeweiß und rein so muss sie sein. Die Namen tragen wir dann ein. Die Ex-Führungskräfte von der Feuerwehr die müssen auf der Tafel sein, wir laden alle zu der Feier ein. Enthüllung ist am Josefidog beim Berger, den a jeda mog. Die Pläne lieng im Landratsamt, der Berger kafft den Pfarrhof, ist seit heut bekannt. Im Parterre mecht er a Feierwehr, des werd bestimmt a groß Malheur. Im ersten Stock, so soll es sein, macht er ein Feuerwehrerholungsheim. Seine Freind kemman dann zur Erholung, bekommen a die scheenste Wohnung, mit Blick nach Salzburg des muaß sei, i lad sie alle herzlich ei. I mua aufhern, i mua jetzt geh. Ich hoff die Leid kennan a mi versteh. Orning werd jetzt weltbekannt und als Kulturhauptstadt ernannt.

 

Pünktlich zum 19. März gibt’s die Pfarrerleitnstory 2015!

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Jetzt fällt mir doch noch was ein:

 

Egal wie man denkt, und was bei uns alles passiert. Langsam merkt doch jeder, dass irgendwas nicht richtig läuft. Seit Jahren bitte ich die Gemeinde mir zu helfen, dass mein Nachbar das Rohr aufmacht. Zweimal bin ich abgesoffen und wir hatten über 550.000,- € Schaden. Stellen sie sich nur mal vor, wenn auf meinem Grundstück ein Hauptabflussrohr für einen ganzen Campingplatz auf einmal zugemauert ist. Meine Mitarbeiter können bezeugen, dass mit Autoreifen, großen Steinen usw. der zweite wichtige Ablfuss mehrfach im Jahr versperrt wurde. Keiner weiß wer das sein könnte. Der ganze Gemeinderat machte sich bei der Chaletdorfplanung Gedanken und Sorgen über eine saure Wiese, die bei Regen sowieso nass wird. Gedanken über die betroffenen Nachbarn. Hat sich einer um mich gesorgt? Denken Sie mal darüber nach. Dass das Wasser von Oben kommt, und zwar vom Högl wo die Bauern und der Forst, breite große Straßen gebaut haben und das ganze Gefälle Richtung Campingplatz geht, interessierte auch keinen. Jeder meinte das Wasser entspringt aus einem Campingwagen oder aus einem Vorzelt. Jeder der ein bisschen Verstand hat, sieht, dass die Kreisstraße die Barriere ist und mit dieser Absperrung mein Lokal und das gesamte Wirtschaftsgebäude des Campingplatzes absäuft. Ein Jahr musste ich gerichtlich streiten und wir bekamen Gott sei Dank Recht. Das Straßenbauamt hat sogar in den letzten Wochen das Rohr geöffnet. Absichtlich habe ich mein Rückhaltebecken volllaufen lassen und es ist noch immer voll. Damit kann ich beweisen, dass es nur am Ablauf liegt und nicht wie so oft erwähnt der Berger wär selbst Schuld und ich sollte mich endlich um mein Wasser kümmern. Da kann man doch nur noch den Kopf schütteln. Ich will ihnen gar nicht sagen, was die zuständigen Fachleute gesagt haben. Die Wiese die angeblich nass wurde, ist für 150,- € im Jahr verpachtet. Beim Hochwasser hatte ich wieder einen Schaden von nachweislich 550.000,- €. Steht das zu irgendeinem Verhältnis? Denken sie mal darüber nach. Wünsche einen schönen Tag!

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Info an alle Ainringer und Umgebung:

 

Wir bekommen einen neuen Dorfplatz. Die Statue wurde letzte Woche geliefert. Jetzt geht es noch um die Infotafel.

 

Bitten um Vorschläge im Gästebuch!

 

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Politisch aktuell:

Dank unserer tüchtigen und überaus fleißigen Zeitungsverteilerin Frau Wiesbacher war die Zeitung heute schon um 05.30 Uhr bei uns. Das Chaletdorf auf der Titelseite, das musste ich natürlich gleich lesen. Zuerst suchte ich die Brille meiner Frau, denn selbst habe ich noch keine.

Lieber Herr Eberl,

zu Ihrer Nachfrage, was man dem Berger angeboten hat möchte ich mich natürlich äußern. Bei meiner letzten Geschichte erwähnte ich den Dr. Hucke aus Mitterfelden. Der sagte immer zu meinem Vater: „Sag mir wer Dein Freund ist, dann sage ich Dir wer Du bist!“ Große Aufregung am 8. Dezember über die Holzstapel beim Ainringer Hof. Ich hätte überreagiert. So die Worte aus der Gemeinde. Vielleicht darf ich da noch einmal nachhaken und folgendes klarstellen. Herr Bürgermeister Eschelberger hat mich mehrfach gebeten die Parkplätze wieder frei zu machen. Ich sah wie meinen Freund Hans Eschelberger die Sache belastete. Ich spürte auch, dass ihm das ganze sehr nahe ging. Wie ihn sogar die Parteifreunde in dieser Sache angriffen. Der Herr Pfarrer Bliem war auch bei mir und bat mich die Parkplätze wieder freizugeben. Wir fahren fast jeden Tag zum Essen auf den Ulrichshögl und jeden Tag sagte meine Frau: „Gefällt Dir der Anblick?“ Egal wie, ich habe mich dazu entschieden den Platz wieder freizumachen, ohne Wenn und Aber.

Lieber Herr Eberl, man muss nicht immer was bekommen, wenn man was ändert oder wenn man anderen einen Gefallen tut. Für mich war wichtig, dass einmal alle wissen wem die Grundstücke gehören und dass wir der Gemeinde Ainring seit 17 Jahren die Parkplätze kostenfrei zur Verfügung stellen. Wie sich jetzt die Gemeinde uns gegenüber verhält werden wir sehen. Ob man mich nur zum Parken braucht oder auch bei den anstehenden Festen weiß wo sie vielleicht die Würste kaufen. Ich habe Herrn Eschelberger versprochen die Parkplätze frei zu machen und ich habe das ohne Wenn und Aber getan.

Lieber Herr Eberl, aber heute möchte ich sie mal als jungen Gemeinderat um folgendes bitten: Ich bin auch Bürger der Gemeinde Ainring und sehe welche Parkplatzprobleme wir in Ainring haben. Gerne setzten sie sich ja für Ihren Freund Franz Wiesbacher ein. Allen Gemeinderäten war wichtig, dass Franz Wiesbachers Wiesen durch unser Chaletdorf nicht nass werden. Mittlerweile haben die Gerichte festgestellt, dass das Wasser wie überall von oben kommt. Und zwar vom Ulrichshögl oder vom Himmel. Dass es durch die Kreisstraße nicht mehr weiterkann wurde gerichtlich und durch Sachverständige bewiesen. Dass ich mehrere Male abgesoffen bin und sogar noch das wichtigste Rohr zugemauert wurde interessierte keinen. Wichtig war Franz Wiesbacher und seine verpachtete Wiese darf nicht nass werden. Stimmt’s oder habe ich Recht? Welche Schäden wir hatten ist glaube ich bekannt. Mittlerweile habne wir alles getan und auch bewiesen, dass bei den schlimmsten Regenfällen alles standhält. Trotz vollem Rückhaltebecken. Also es sind noch Kapazitäten frei. Dieser Punkt ist für mich sehr wichtig und ein Beispiel wie man so mit uns umgeht. Dann hätte noch eine Bitte an Sie. Zurzeit haben wir wieder große Parkplatzprobleme im Bereich Hahnei-Huaba. Würden sie ihrem Freund mal sagen, er soll nicht die wenigen wichtigen Parkplätze an andere Vermieten. Zum Beispiel hat Herr Wiesbacher an den Eldelweiß Althammer einen fixen Parkplatz vermietet. Der wohnt gar nicht bei ihm und stellt sein Mercedes Cabrio beim Hahnei-Huaba ab. Sein Bruder ist Gemeinderat, das wär doch auch ein Job mal hier zu sagen park bitte woanders. Ich habe es satt, dass alle bei uns parken und uns die Einfahrten versperren. Ich habe das auch schon oft dem Gemeinderat geschrieben. Keine Reaktion, das Landratsamt wäre zuständig. Tun sie mir bitte den Gefallen und kümmern sie sich um die Parkplätze vom Hahnei-Huaba, Parkplätze von der Kneipe usw. Sie sind in Ainringer Gemeinderat, wohnen im Dorf und sollten diese Umstände doch sehen. Dann hätte ich noch eine große Bitte. Ich möchte wissen warum man uns die Schwimmbadgastronomie gekündigt hat. Ich glaube sie waren doch auch in der Schwimmbadinteressengemeinschaft wo erzählt wurde, wir würden mit Eimern den alten Kaffee vom Rupertihof ins Schwimmbad fahren, heiß machen und dann verkaufen. Das hielt man mir vor als einzigen Punkt. Dass wir Kaffee für den Eiskaffee brauchten - hier gab’s dann nur rote Gesichter. Für einen Eiskaffee sollte der Kaffee kalt sein. Wir hatten zwei moderne Kaffeemaschinen von Bremer wo eine 14.000€ kostet. Mit den üblen Nachreden sollte man auch als Gemeinderat wenigstens nachforschen und der Sache auf den Grund gehen. Ich hoffe auf Unterstützung. Wenn die Saison losgeht ist die Parkplatzsituation für uns nicht mehr tragbar. Noch ein kleiner Hinweis und guter Spruch: Wenn der Tag schon nicht dein Freund war, dann war er wenigstens dein Lehrer. Oder aus einem meiner 370 selbstkomponierten Lieder: Hast Du einen guten Freund, der es immer ehrlich meint, der auch Dir zur Seite steht, wenn’s mal nicht mehr weitergeht.

Kurz um und das es alle wissen. Hans Eschelberger hat mich ohne Kompromisse dazu bewegt die Parkplätze wieder frei zu machen.

 

Herr Eberl jetzt hätte ich noch eine Bitte. Was ist mit dieser Veränderungssperre? War die nicht auch ein bisschen übereilt oder können sie hier helfen? Ich mache einfach nur den Vorschlag fair miteinander umzugehen. Ich bringe einfach das Gefühl nicht los, dass irgendwas bei uns nicht mehr ganz richtig läuft. Darum mache ich mir auch die Mühe und investiere jeden Tag 2 Stunden in meine Geschichten und hoffe, dass alles mal wieder normal wird.

 

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Ein erlebnisreicher Vormittag!

Heute um 5 Uhr musste ich für Hansi noch 12 Titel im Tonstudio abmischen. Gestern Abend sagte er mir er braucht Halbplaybacks. Stimmte weg, viel Bass und die Trompeten von mir will er nicht dabei haben. Um halb 7 war ich fertig. Hansi holte die CD ab und fuhr nach Tübingen.

30 Minuten Heimtrainer zwecks meine Knie.

20 Minuten Frühstück.

Architekten- und Planergespräch bis 7.45 Uhr.

Dann ein Anruf aus dem Rupertihof: Heizung kalt. Beim runterfahren rief mich der Geschäftsführer von Reit im Winkl an: der Sicherungskasten im Gästehaus wäre ausgebrannt. 30 Gäste schimpfen, alles ist kalt. Zahid mein Haustechniker hat heute frei und ich musste ihn bitten nach Reit im Winkl zu fahren.

Ich reparierte die Heizung im Rupertihof und nebenbei haben wir noch den Steuerprüfer im Haus. Ein wirklich netter Mann. Der brauchte mich auch noch eine Viertelstunde.

Der Anruf vom Moik haute mich nervlich auch ganz schön zusammen.

Diktat bei Frau Sendele.

9.30 Uhr Besprechung mit Auer Hansl wg. Ziachseminar. Von Freitag bis Sonntag mit 140 Personen im Rupertihof. Lieber Hansl es geht grad nicht, red mit Peter, bei mir ist heute Katastrophe.

Zeitgleich, Zeuge Auer Hansl, Schlägerei im Kuhstall. Zwei Köche, ein Serbe und ein Bosnier. Tauschen, ein Koch raus meine liebe Dana wieder in den Kuhstall. Nun habe ich diesen Hitzkopf wieder neben mir.

Zeitgleich Zahid fuhr nach Ainring. Bosnier stieg nicht ins Auto, weil er ein Serbe ist. Jetzt muss ihn der Kuhstall Chef selbst rausfahren.

Hansl entschuldige, wir müssen später reden. Hansl Auer fuhr wieder.

Dann in die Küche. 200 Mal Schweinebraten ins Rohr.

Um 12.15 Uhr kommen die Gäste.

Die Dana habe ich nur noch 1 ½ Stunden, dann ist auch sie weg und ich habe wieder den Bosnier.

Genau 180 Gäste. 12.30 Uhr essen, ab 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr Musik.

Dann fahr ich zum Moik, egal was passiert!

Das ist mein Tag.

Und Tschüß!

 

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Gestern erlebte ich etwas sehr interessantes. Ein netter, freundlicher Herr kam in den Rupertihof und entschuldigte sich für das Parken am Freitag. Ich sagte: „Es ist ok, aber bitte verstehen sie mich auch. Allmählich habe ich es satt, dass wir nur noch zum Parken gebraucht werden.“ Er meinte: „Da haben sie recht. Alles darf man sich nicht gefallen lassen.“ Dann sagte er noch, dass er demnächst zum Ulrichshögl geht, solange wir den noch haben. Daraufhin sagte ich: „Moment mal, was haben sie da jetzt gesagt?“ Seine Antwort: „Ja beim Hahnei-Huaba erzählte man, dass sie den Högl verkauft haben.“

Liebe Leute jetzt passt mal auf!

Langsam geht es zu weit. Ich habe weder den Högl noch sonst etwas verkauft. Die üblen Nachreden gehen zu weit. Der Ulrichshögl ist eines der schönsten Lokalitäten weit und breit. Die Lage ist für jeden eine Sensation. Das Panoramarestaurant war mein Plan und trotz der größten Wiederstände hatte ich Recht und der Baukörper ist auch nicht schöner oder schlechter wie bei den Nachbarn. Was die Nachbarn alles mit mir gemacht haben, brauchen wir nicht mehr zu diskutieren.

Da wieder die wildesten Gerüchte kursieren, darf ich heute noch einmal über die Sache Auskunft geben. Martina hat vor den Feiertagen am 18.12.2014 den Betrieb überraschend verlassen. Das war für mich der größte Schlag in meiner Laufbahn. Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Mitarbeitern bedanken, die zum Betrieb gestanden und uns nicht im Stich gelassen haben. Über Weihnachten und Silvester hatten wir weit über 1.000 Essen und es hat alles, laut Gäste, sehr gut geklappt. In diesen Tagen war ich jeden Tag 18 Stunden im Einsatz. Zusammen mit unserem Küchenchef Jeffrey haben wir am ersten Feiertag die 300 Mittagessen locker gepackt und auch den zweiten Feiertag ohne Beschwerden gemeistert. Mittlerweile haben wir einen zweiten Koch. Er ist ein Spitzenmann mit über 30 Jahren Erfahrung, war auf der ganzen Welt unterwegs, ist ein toller Kollege und ein sehr guter Koch der sein Handwerk wirklich versteht. Er unterstützt Jeffrey und das Wichtigste: er entlastet mich. Wir haben am Högl einen sehr netten Kellner/Restaurantleiter und ein tolles Team. Die Familie Berger dankt allen Mitarbeitern für die Zusammenarbeit und freut sich über jeden Gast. Ich bitte auch Sie, die Entscheidung von Martina zu akzeptieren. Der Ulrichshögl bleibt im Besitz der Familie Berger. Damit ist alles gesagt. Meine Söhne Hansi und Thomas sind im Unternehmen tätig. Hansi schmeißt mittlerweile den Rupertihof und ich werde von ihm hervorragend vertreten. Er ist nicht nur ein sehr guter Musikant, sondern auch ein ausgezeichneter Koch. Thomas ist im letzten Lehrjahr. Seine Stärken liegen im Service und Verkauf. Täglich muss ich lachen, wenn er den Gästen der Nachmittagsbusse unsere Windbeutel anbietet. Er verkauft mit Abstand am besten. Erst gestern hatte ich ihn gefragt: „Warum hast Du 60 Windbeutel und die anderen nur 10 verkauft?“ er sagte: „Bei mir gibt es Rückgaberecht!“ Ich musste lachen und fragte ihn, was das ist. „Die älteren Damen nehmen alle Windbeutel, weil sie so gut schmecken.“ Ganz ehrlich gebe ich zu, dass auch ich älter werde und nicht mehr so kann, wie ich möchte. Ich hoffe sehr, dass die beiden Burschen das weiterhin alles so gut bewältigen und ihre Freude an dem Job behalten.

Zu den Parkplätzen in Ainring. Der Freitag hat, glaube ich, gezeigt, dass hier einiges falsch gelaufen ist. 140 Sitzplätze und tatsächlich nur 12 Parkplätze (nach 22.00 Uhr) - Das kann nicht funktionieren! Allmählich müssen unsere Räte das verstehen. Ich denk noch immer an eine Bauausschusssitzung in der man sich über Bergers Parkplätze, Rettungsweg usw. viele Gedanken machte. Eine Diskussion, unglaublich. Gutachten mussten her und alles was sonst noch so möglich war.

Momentan sieht jeder was Sache ist: Zum Berger gehen wir nicht, aber zum Parken ist er uns gut genug!

 
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Dieses Bild sagt eigentlich alles. Ich bitte noch einmal alle höflichst dort zu parken wo sie einkehren!

Zum aktuellen Geschehen:

Hier sieht man genau, wie es in Ainring läuft.

Jeder weiß, dass ich nicht begeistert bin, wenn man bei uns parkt und dann zum Hahnei-Huaba geht. Seit Jahren muss ich dabei zuschauen und oft können wir nicht mit den Bussen durchfahren, weil sich die Leute auf unsere Betriebsparkplätze oder unsere Zufahrtsstraße stellen. Mehrfach habe ich den Gemeinderat gebeten hier etwas zu unternehmen und sich um die Parkplatzprobleme Berger / Hahnei-Huaba / Kneipe usw. zu kümmern. Bei der letzten Baugenehmigung fürs Gästehaus Berger hatten sie uns richtig rangenommen. Über zwei Jahre, etliche Gutachten usw. Zu guter Letzt musste ich sogar noch beim Neuwirt Parkplätze nachweisen. Diese Baugenehmigung ist für die Öffnung eines öffentlichen Lokals ein Kriminalroman. Am Schluss hätten nicht mal mehr unsere Stammgäste dort parken dürfen. Nur für Hotelgäste! Unser lieber Nachbar Huber Lois hat sogar angezeigt, dass die Reservisten dort Ihre Versammlung halten.

Am Freitag, den 27. Februar 2015 war beim Hahnei-Huaba einiges los. Die Autos wurden wieder entlang unserer Zufahrt zum Parkplatz abgestellt. Jeweils mit einem Reifen, siehe Fotos, auf unseren Grünflächen. Dort entstand ein nicht unerheblicher Flurschaden. Von einem ehemaligen Gemeinderat wurde ich beschimpft, da er der Meinung war, es parken alle richtig.

Hiermit veröffentliche ich die Fotos, die an diesem Abend entstanden sind. Hier steht ein Schild und wer die Fahrschule besucht hat und lesen kann, müsste eigentlich wissen, ob er sein Fahrzeug richtig oder falsch abgestellt hat. Zum Glück habe ich mich auf keine Diskussion eingelassen. Im Lokal sagten einige: „Der Berger spinnt wieder. Wir haben doch richtig geparkt.“ Sogar Gemeinderäte usw. waren dieser Meinung.

Gott sei Dank machte ich mir die Mühe alles zu fotografieren. Mit den Bildern kann man einmal mehr, diese üblen Nachreden beweisen und man sieht wer wirklich Recht hat. So ist es bisher immer bei uns in Ainring gelaufen.

 

 

Eine Frau Christine hat mir empfohlen ich solle mich mit der Geschichte über die Feuerwehr zurückhalten. Sie hat sicher Recht, aber wir müssen schon einmal reinen Tisch machen. Es gibt genug ausgediente Feuerwehrler die sich an die schönen Stunden, die sie mit dem Berger erlebt haben, erinnern können. Gerade bei dem letzten Feuerwehrfest habe ich mich äußerst großzügig gezeigt und es hat alles bestens geklappt. Bis auf ein paar Leute, die am letzten Abend einfach nur Stunk hineinbringen wollten. Aber das ist eine eigene Geschichte. Eins steht fest: einer aus der Führungsliga wurde hinausgebissen, weil er mit dem Berger befreundet ist.

Mit der Sache Pfarrhof als Feuerwehrhaus war es am Wochenende mal wirklich lustig. Viele haben mich angerufen und besucht. Sie sagten: „Wenigstens muss die Kantine her. Das sind wir dem Moar Paul Senior Spitzname Hut oder Niegring schuldig.“

 

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Feuerwehr

Das gibt es ja nicht. Gerade war jemand bei mir in der Metzgerei und erzählte mir, dass die Gemeinde den Pfarrhof doch nicht kauft. Er hätte das was läuten hören…

Da kam mir eine Idee.

Da es im alten Dorf in Ainring zehn bis zwölf Mann gibt, die nicht mehr bei der Feuerwehr sind und denen das Gesellschaftliche, die Freundschaften und das wichtigste anderen zu helfen sehr fehlen, würde ich gerne helfen. Da mich die Besitzerin gerne mag, könnte ich mir vorstellen, dass sie mir den Pfarrhof verkauft. Es gab damals sogar einen Austritt eines führenden und langjährigen Feuerwehrmannes, weil es damals nicht erwünscht war mit dem Berger befreundet zu sein oder mit ihm Geschäfte zu machen. Es wurde nicht mehr mit ihnen gesprochen und sie waren auch nicht mehr erwünscht. Die Trauer um die schönen Stunden mit dem Althammer Pauli, dem Burk Klaus und Konsorten sind einfach unvergesslich. Mein heutiger Besuch wünscht sich wieder eine Ainringer Dorffeuerwehr. Ich würde den Pfarrhof kaufen, durch spenden holen wir uns unseren alten Blitz aus Russland und aus der ehemaligen DDR den alten Tankwagen zurück. Irgendwo werden die Beiden Fahrzeuge schon stehen. Die Ausrüstung bekommen wir von einem großen Geschäftsmann der Gemeinde sofort gesponsert. Um den Kauf und um den Umbau würde ich mich kümmern. Ein Feuerwehrhaus mit Kantine im ersten Stock. Klaus Burk glaubt wir brauchen 170 Sitzplätze in der Kantine und Wieninger muss liefern, nicht Hofbräu. Statt den Ein- und Ausfahrtstoren kommt ein Vorhang, gesponsert von der Firma Trennstoffe Mitterfelden. Somit hätten wir gleich einen Vorhang für das nächste Kasperltheater. Geparkt wird beim Berger. Der Pachtvertrag dafür ist fix. Für die neue Ainringer Dorffeuerwehr unterschreib ich sogar einen Zehnjahresvertrag. Alle freuen sich, die alten Ainringer sind glücklich und, dass der Berger die Gastronomie übernimmt ist doch Ehrensache.

Mein Traumpersonal für die neue Dorffeuerwehr wäre:
Herbert Eschlberger, 1. Kommandant
Paul Althammer als Rat
Simon K. als Maschinist
Klaus Burk, Löschmeister und Kantinenwirt
...weitere Bewerbungen bitte an die Dorffeuerwehr Ainring, z.H. Thomas Berger

Was haltet Ihr davon?

Weitere Namen kann und darf ich nicht nennen. Aber es gibt schon viele Freunde dieser Idee. Im Feuerwehrhaus in Mitterfelden ist nur wenig lustig. Hier müssen alle parieren und stehen unter strengem Kommando.

Ein verspäteter Faschingsbrief? Oder verstehen Sie Spaß?

Es muss auch mal wieder lustig sein. Jetzt fahr ich zurück in die Metzgerei.

 

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Zurück aus  Wien!

Schön wieder zu Hause zu sein...

 

16 Mal am Opernball und jedes Mal war es ein bisschen anders. Heuer war es etwas ganz besonderes, da der diesjährige Stargast problemlos war. Sonst war Herr Lugner immer so aufgeregt, dass man Angst haben mußte, dass er vor lauter Aufregung umfallen würde. Die großen Stars aus Amerika waren zum Teil sehr schwierig, die italienischen Gäste sind einfacher und unkomplizierter. Im Nachhinein muss ich jetzt wirklich lachen, wenn ich an das Abendessen denke. Zu meiner Frau sagte ich: „Bei dem Kleid von der Frau Canalis stimmt was nicht, die muss die ganze Zeit nur ziehen.“ Meine Frau, die sich da auskennt meinte: „Der Schnitt ist oben nicht ganz ideal.“ Elisabetta Canalis war sehr nett und unterhielt sich mit meiner Frau auf Englisch. Ich bin ja mehr für Bayerisch. Das Blitzlichtgewitter auf der Stiege war dieses Jahr eher sparsam im Vergleich zum Vorjahr.

Viele wollen wissen, warum wir immer von Herrn Lugner eingeladen werden. Eigentlich ganz einfach. Wir haben uns vor vielen Jahren in unserem Hotel am Wörthersee kennengelernt. Er war dort Stammgast und wir wurden Freunde. Auch mit seiner damaligen Frau, der sogenannten Mausi haben wir heute noch Kontakt. Die Tochter und Ihr Mann kommen immer zu uns in den Urlaub. Über die Damen, die ich kennenlernen durfte, werde ich mich nicht äußern. Dieses Mal war die Stimmung etwas angespannt, aber das hat auch mit unseren politischen Sorgen zu tun. Interessant ist immer wieder, wenn man jedes Jahr die gleichen Gesichter trifft und man sich nicht nur privat, sondern auch geschäftlich austauschen kann. Auch für uns ist Wien immer wieder eine Reise wert und auch zwei Tage Erholung sind ganz schön. Mit der Einladung haben wir auch gleichzeitig noch ein Engagement. Um 18 Uhr begrüßen wir immer musikalisch Herrn Lugners Stammgast. Um 19 Uhr ist das gemeinsame Abendessen und um 21.30 Uhr fahren wir mit der Limousine zur Oper. Heuer taten uns um 1 Uhr die Füße so weh und waren uns um 1.30 Uhr einig, dass es reicht.

Zu den Kosten und wie man auf den Opernball kommt, darf ich Ihnen eine ehrliche Auskunft geben. Bitte glauben Sie mir und schenken Sie mir hier Ihr Vertrauen. Wenn Sie dorthin wollen, dann schreiben Sie spätestens Ende Februar ans Kartenbüro in Wien. Ob Sie dann tatsächlich Karten erhalten kann ich Ihnen nicht versprechen. Wenn Sie unbedingt hinwollen, dann schreiben Sie mir ein paar Zeilen, ich könnte Ihnen da sicher helfen. Nehmen Sie nur Stehkarten. Für ca. 250,-€ die billigsten und die Besten. Sie können überall hin. Sitzplätze sind wahnsinnig teuer und völlig uninteressant. Für die Eröffnung ist es sehr schwierig Galerieplätze zu bekommen, da es nur 400 Plätze gibt. Aber Sie können die Eröffnung auf den Monitoren im Opernhaus verfolgen. Wenn Sie unter den Ersten sind, können Sie sogar auf der Tanzfläche vor den Debütanten einen Platz ergattern. Das wäre sicherlich der beste Platz! Würstl sollte man vor der Oper für € 3,50,- essen, die sind sicherlich besser und preiswerter. Der Preis für ein Glas Mineralwasser beträgt € 5,-. Da ich keinen Alkohol trinke, komme ich mit drei Wasser aus. Am schönsten ist es beim Heurigen im Keller. Da spielt die beste Schrammelmusik der Welt. Hier trifft man jedes Jahr die Gleichen. Meine Beiden Freunde von der Kripo in Wien warten dort schon auf uns. Gemeinsam singen wir dann das Bummerl und Mama geh bitte schau owa. Zu unseren Zuhörern gehören der Landeshauptmann von Niederösterreich und viele weitere Freunde. Das ist wirklich immer das Schönste. Oft ist es schon passiert, dass wir aus dem Heurigen nicht mehr rausgekommen sind. Im Ballsaal wird getanzt, am Anfang sehr eng, aber dann geht´s. Also kurz um. Für € 250,- Eintritt pro Person, das kostet heute schon fast ein gutes Musical, ist man beim schönsten und größten Ball dabei. Wie gesagt, ich helfe gerne, eine Karte zu erhaschen.

Für uns ist es einfach immer wieder schön und ich mag den Herrn Lugner sehr gern. Privat ist alles anders als im Fernsehen. Gestern Abend, als ich die Lugners am Opernball im Fernsehen sah, war ich total geschockt. Es wurde alles anders dargestellt, als es wirklich war. Glauben Sie mir, der Herr Lugner ist ein intelligenter Mann. Er wird heuer 83 und war böse, als ich in´s Bett ging. Ich sagte zu ihm: „Richard, ich kann nicht mehr!“

Beim sogenannten Blitzer stand ich leider ungünstig. Aber irgendwas passiert einfach immer. Auch wenn es nur ein Blitzer ist.

Ich wünsche Ihnen allen noch einen schönen Faschingsausklang!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Thomas Berger

 

PS:

Da ich momentan zwischen Bad Goisern, Ainring, dem Ulrichshögl und dem Kuhstall hin und her pendle und ab nächster Woche jeden Nachmittag auf der Bühne stehen werde, gibt es vorerst eine kleine Pause mit den Wirtshausgschichten. 6 Wochen lang 8 Stunden pro Tag Musik ist genug.

Es wird aber sicherlich weitergehen und Sie hören von mir.

 

 

 

Lieber Heiliger Vater,

 

Sie machten mir gestern Abend mit Ihrer Aussage das schönste Weihnachtsgeschenk.

 

Auszüge der Ansprache von Papst Franziskus:

"Eine Kurie, die nicht besser werden will, ist ein kranker Körper"

"Ein Besuch auf dem Friedhof kann uns helfen, die Namen all der Personen zu sehen, die glaubten, unersetzbar zu sein."

"Das sind Menschen, die ihren Dienst leisten, indem sie nur an das denken, was sie bekommen und nicht an das, was sie geben müssen."

"Kleinliche, unglückliche Menschen, die sich nur von ihrem fatalen Egoismus leiten lassen."

 

Sie baten um Verzeihung für Fehler, die Sie oder Ihre Mitarbeiter zu verantworten hätten und entschuldigten sich für "einige Skandale".

 

Als Sie gewählt wurden, hatte ich schon ein sehr gutes Gefühl. Kurze Zeit später machte ich mir aber schon Sorgen um Sie. So ein ehrlicher und aufrechter Mensch, ob die katholische Kirche zulässt, dass das Oberhaupt der Kirche so offen ist!?

 

Als ich gestern Abend die Tagesthemen sah, mußte ich tief einatmen, als der Nachrichtensprecher wiederholte, was sie sagten. Zwei Tage vorm Heiligen Abend!

 

Ich dachte gleich an Ainring und seine Bewohner, die die paar Holzstapel vor unserer Kirche als Mauer bezeichnen. Diese könnte man so schnell wie sie dort platziert wurden, wieder mit einem Stapler entfernen und durch einen schönen Zaun ersetzen. Anschließend das Gras so lange wachsen lassen, bis inkl. mir alle wieder normal geworden sind.

 

Für mich war es der richtige Weg ein Zeichen zu setzen, dass man einen Mitmenschen der Gemeinde nicht diskriminieren und fertig machen darf.

 

Als ich damals sehr viel Kirchensteuer nachzahlen mußte, redete ich am Vinzenztag auf der Reiter Alm mit Pfarrer

Holm-elin. Er meinte: „Trete bitte nicht aus, bleib bei uns, es ist gut so.“ Ich blieb und bin bis heute Mitglied der katholischen Kirche. Seit gestern Abend bin ich das sogar wieder sehr gerne.

 

Ich wünsche Ihnen und uns allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Nutzen wir die ruhigen Tage um einmal über die Worte des Heiligen Vaters und die Ainringer Mauer nachzudenken.

 

Ihr Thomas Berger

 

 

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